Gewissen und Gewissensbildung in der Psychotherapie

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort von Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold - Der Gewissenbegriff in der theologischen Anthropologie - Das Gewissen in der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts - Der Gewissensbegriff im Lichte der Psychoanalyse - Gewissen und Verhaltensforschung - Gewissensbildung - Der therapeutische Prozess - Gewissensbildung in der therapeutischen Praxis - Zum Konzept einer 'gewissensorientierten' Psychotherapie - Gewissen und Glaube im christlich-seelsorgerlichen Handeln - Das Gewissen und die neuere empirische Forschung - Gewissensarbeit und Willensbildung in der Suchttherapie

Gewissen und Gewissensbildung in der Psychotherapie

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1 Einleitung 1 Einleitung Mit dem Gewissen greifen wir in der vorliegenden Untersuchung bewusst eine Thematik auf, die im Bereich der humanwissenschaftlichen Handlungs- und 2 Werttheorie seit einigen Jahrzehnten eine eher marginale Rolle spielt . Wir br- gen damit zum Ausdruck, dass die Frage nach den evaluativen Faktoren mens- licher Selbststeuerung im Zeitalter des radikalen Individualismus und seiner ökonomischen und sozialpolitischen Folgen an Bedeutung gewonnen hat. Gewissensfunktionen gehören bekanntlich zu den alltäglichen regulativen Elementen des menschlichen Handelns. Dabei geht es in erster Linie um die den menschlichen Absichten, dem nachfolgenden Tun und den daraus entstehenden Konsequenzen zugrunde liegenden und den gesamten Prozess begleitenden - wertungsprozesse. Diese sind es, welche die menschlichen Aktivitäten im jew- ligen subjektiven Befinden emotional und kognitiv reflektieren. Wer handelt, stellt sich hinsichtlich Absicht, Vollzug und Konsequenzen vor seiner Integrität und derjenigen seines Umfeldes gleichsam in Frage und riskiert im schlimmsten Falle den Widerspruch der eigenen Selbstwertstruktur in Gestalt von Selbstkritik, Scham und Reue. Diesen Widerspruch bezeichnet die Umgangssprache als „schlechtes Gewissen“. Bleibt er aus, wird im Blick auf das Handeln von einem „guten Gewissen“ gesprochen. Letzteres bildet aktiv oder latent den selbstst- kenden Rückhalt allen menschlichen Tuns in verantwortlicher Freiheit – so - mindest lehrt die ethische Kultur des Abendlandes. Als handelndes identifiziert sich das Individuum als „Leib-Subjekt“ in Kon- 3 text und Kontinuum . Auf diese Weise formt es seine Geschichte, seine Identität (Ich-Bewusstsein), seinen Selbstwert und seine Lebenswelt.

Dr. Roland Mahler, Psychotherapeut SPV, ist Leiter des Instituts für Christliche Psychologie, Therapie und Pädagogik in Winterthur, Schweiz.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2009

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

194

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2009

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

194

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,2 cm

Gewicht

292 g

Auflage

2009

Reihe

Integrative Modelle in Psychotherapie, Supervision und Beratung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-16695-7

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