Erzählen und Episteme Literatur im 16. Jahrhundert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.04.2011
Abbildungen
43 b/w Illustrationen
Herausgeber
Beate Kellner + weitereVerlag
De GruyterSeitenzahl
463
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,1 cm
Gewicht
851 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-484-36636-7
Die deutschsprachige Erzählliteratur des 16. Jahrhunderts, die an der Schwelle zur Poetik des Barock steht, wird in der germanistischen Forschung in ihrer kulturellen und poetischen Bedeutung nach wie vor unterschätzt und vernachlässigt. Die vorwiegend germanistischen Beiträge dieses Bandes, die auch romanistische und kunsthistorische Perspektiven einbeziehen, richten sich auf Prosaromane, Schwänke, Tierepik und historiographische Großformen. Sie setzen sich zum Ziel, die Strukturen und Semantiken der Texte zu erschließen und erproben neue Sichtweisen, indem sie den Leistungen des Erzählens als eigenständige Formen der Speicherung, Konfiguration und Transgression von Wissen nachgehen. Deutlicher als bisher läßt sich so profilieren, wie die volkssprachige Literatur die epochalen epistemischen Umbrüche der frühneuzeitlichen Kultur, die Pluralisierungen und Neuordnungen des Wissens reflektiert. Da hier Fragen nach der spezifisch literarischen Inszenierung von Wissen leitend sind, führen die Beiträge literaturwissenschaftliche und epistemologische Problemstellungen zusammen. In diesem Sinne steht die Frage nach einer Poetologie des Wissens im Zentrum.
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