Die Eroberung von Veji durch die Stadt Rom Bedeutende militärische Operation oder überbewerteter Teil der römischen Identitätsbildung?
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-28218-0
Besides, the Etruscans were vicious. We know it because their enemies and exterminators said so."
Die einführenden Worte bringen die Problematik der Beschäftigung mit der etruskischen Geschichte auf den Punkt und belegen die Relevanz der Beschäftigung mit der Thematik. Die frührömische Geschichte bis zur Eroberung durch die Kelten 387 v. Chr. ist dabei an die der Etrusker geknüpft, was allein die geographische Nähe bedingte, denn die zu betrachtende südetruskische Stadt Veji und Rom waren nur durch den Tiber und eine Entfernung von etwa 18 km getrennt. Für eine Ausbreitung auf der italienischen Halbinsel schien für Rom deshalb eine Konfrontation mit dem nördlich von Rom gelegenen Etrurien und vor allem mit der Stadt Veji unausweichlich.
Da in dem Zitat auf die Einseitigkeit der Informationen über die Etrusker hingewiesen wurde, nämlich hauptsächlich aus römischer und griechischer Perspektive, ist gerade diese Seite der Überlieferung kritisch zu betrachten. Deshalb soll in dieser Arbeit im Hinblick auf die Konfrontation zwischen Rom und Veji herausgefunden werden, ob diese einen wirklichen Existenzkampf zweier Großmächte darstellte oder nur in der römischen Überlieferung zur Schaffung einer eigenen Identität diente? Um diese Frage zu beantworten wurden verschiedene literarische Quellen und der archäologische Befund für die Geschichte der Etrusker im allgemeinen und für Veji im Speziellen genutzt, auch wenn die Ergiebigkeit dieses Materials auf den ersten Blick gering erscheint. Nach der Analyse der verschiedenen Quellen und die Wahrnehmung Vejis in Rom wurden das Verhältnis der beiden bedeutenden Städte und ihre militärische Konfrontation bis zum Anfang des vierten Jahrhunderts v. Chr. analysiert, um die beiden Befunde mit dem geschichtlichen Verlauf in Verbindung zu bringen.
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