Die proximal-selektive Vagotomie in der Behandlung der gastroduodenalen Ulkuskrankheit
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Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1985
Abbildungen
XVIII, mit 15 Abbildungen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
270
Maße (L/B/H)
24,4/17/1,6 cm
Gewicht
516 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-13197-7
Proximal-selektive Vagotomie (PS V respektive SPV) als chirurgische End lösung für das Problem des Gastroduodenalulkus nach einem Jahrhundert an sich erfolgreicher chirurgischer Therapieversuche - Illusion oder Pana zee? Jeder Gastroenterologe weiß um die Langzeitprobleme des Gastroduode nalulkus - somatischer Ausdruck einer Krankheitsanlage. Medikamentöse und chirurgische Therapie der Neuzeit mit ihrer wirksamen, aber doch nur symptomatischen Sekretionskorrektur am Endorgan - heilen sie die Krankheit oder beseitigen wenigstens die Symptome auf Dauer? Wo steht in diesem Rahmen die organerhaltende chirurgische Therapie der proximal selektiven Vagotomie? Die Beurteilung respektive Objektivierung neuer Heilverfahren - vor allem in der Chirurgie - hat einem besonderen "Anforderungsprofil" zu genügen. Die Studie von Claude Muller und Sebastiano Martinoli dürfte diesem Profil weitgehend entsprechen, so daß der Kliniker neugierig die Resultate und der an Statistiken medizinischer Richtung Interessierte kri tisch die Methodik studieren wird. Prospektiv sollte eine solche Studie sein - die vorliegende Arbeit überblickt die Fünfjahresresultate; vom Patientengut her läßt sich sogar eine Ergän zung durch die Zehnjahresresultate erhoffen. Die Studie ist multizentrisch, umfaßt sie doch acht chirurgische Abteilungen mit akademischen Lehrverpflichtungen; sie ist grenzübergreifend - fünf deutsche, eine französische und zwei schweizerische Universitätskliniken respektive akademische Krankenhäuser haben teilgenommen. An den Operationen dieser Studie sind 89 verschiedene Chirurgen - ,zum großen Teil noch in der Ausbildung begriffen - beteiligt, so daß die Res- tate reproduzierbar erscheinen. . Soweit die klinischen Resultate nicht durch Zahlen objektivierbar sind, wurden sie nicht vom Chirurgen, sondern vom gastroenterologischen Inter nisten beurteilt.
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