Produktbild: Die Nacht, die Lichter

Die Nacht, die Lichter Stories

2

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17487-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17487-4

Herstelleradresse

Fischer Frankfurt, TB
Weidestr. 122 A
22083 Hamburg
DE
kontakt@fischerverlage.de

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  • Katharina Pfeiffer

    aus Wuppertal

    5/5

    24.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Die Nacht, die Lichter

    Clemens Meyer schreibt über das Leben. So wie es ist. Nichts ist beschönigt, nichts ausgeschmückt. Alles ist dreckig, stinkt und Hoffnung... was ist Hoffnung? Träumerei. Die Schicksale seiner Figuren sind besiegelt, sie sind zum Scheitern verurteilt. Seine Helden sind kleine Männer mit großen Problemen, die nicht zu lösen sind und die berühren. Nicht mehr loslassen. Ein tolles Buch!

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    04.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Stories von den Underdogs Die…

    Stories von den Underdogs Die mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnete Geschichten-Sammlung mit dem Titel «Die Nacht, die Lichter» von Clemens Meyer enthält 15 betitelte «Stories», nach einer davon ist dann auch das Buch benannt. Schon die Genre-Bezeichnung weist darauf hin, dass hier in bester amerikanischer Erzähltradition knapp und pointiert berichtet wird, der Autor hat insbesondere Charles Bukowski als Referenz für sein Schreiben benannt. Es herrscht eine eher trostlose, oft sogar bedrückende Stimmung in diesen Kurzgeschichten über Antihelden, die einen Querschnitt der Außenseiter unserer modernen Gesellschaft abbilden. Es sind allesamt Männer mit Problemen, denen sie nicht gewachsen sind. Frauen spielen nur Nebenrollen, der Fokus in den Kurzgeschichten liegt eindeutig bei den Machos. Und so fehlen in diesen Erzählungen von den Schattenseiten des Lebens denn auch weitgehend emotional erfreuliche Aspekte in den Beziehungen der Figuren zueinander. Clemens Meyer kennt das Unterschicht-Milieu, von dem er berichtet, aus eigener Erfahrung nur zu gut, er hat sich vor seinem Durchbruch als Schriftsteller jahrelang mit allerlei Aushilfsjobs durchschlagen müssen. Seine Äußerung: «Ich will Geschichten schreiben, die leuchten», muss demnach wohl als ein Alarmsignal aus der Düsterkeit seiner Stories umgedeutet werden. Denn nicht nur die Grundstimmung ist düster, fast alle seine Geschichten spielen in der Nacht. Schon das Buchcover zeigt ja als dunkles Bild die besudelte Theke einer Kneipe mit zwei leeren Gläsern und weist damit auf das Thema Alkohol hin. Der fließt in Strömen in diesen Geschichten, quasi einen roten Faden bildend durch die Trostlosigkeit des darin beschriebenen Lebens. In den meisten dieser Kurzgeschichten bildet der Suff den scheinbar unverzichtbaren Treibstoff des Geschehens. Es sind Heimatlose, von denen da so kundig erzählt wird, Hartz IV-Empfänger, Nachtschwärmer, Arbeitslose, Boxer, Barfrauen, Hundebesitzer, sogar Gabelstapler-Fahrer. Der einsame Rentner zu Beispiel, dessen innig geliebter, alter Hund plötzlich vor Schmerzen kaum noch laufen kann, träumt von einer sündhaft teuren Operation, mit der man seinen treuen Begleiter noch zwei Jahre am Leben halten könnte. Weil er aber das Geld dafür nirgendwo auftreiben kann, will er mit Pferdewetten sein Glück erzwingen. Ein mittelmäßiger Boxer ist den Machenschaften hinter den Kulissen des korrupten Schaugeschäfts ausgeliefert und lässt sich für kleines Geld auf manipulierte Kämpfe ein, die hohe Gewinne beim Wetten versprechen. Und auch eine junge Frau will ausgerechnet beim Boxen Karriere machen, sie träumt schon von der ersten Liga, in die sie aufsteigen will. Als Zwei sich nach langer Zeit zufällig wiedertreffen, reden ein Mann und seine Ex-Freundin eine Nacht lang miteinander, - aber er weiß genau, zu einer Zweisamkeit wird es doch niemals kommen. Es geht oft ums nackte Überleben in diesem von Alkohol, Drogen, Geldmangel, Arbeitslosigkeit, Schlägereien, Skandalen und Affären geprägten Buch. Jeder der ruhelosen Nachtschwärmer, Säufer, Junkies, Pechvögel, heimatlosen Träumer und Versagertypen hofft darauf, einmal in seinem Leben zu den Gewinnern zu gehören und nicht immer nur alle sich bietenden Gelegenheiten zu verpassen. Beschrieben wird ohne Larmoyanz, aber auch ohne jede Sozialkritik, das bei diesem Autor wie eine Epidemie auftretende, existenzielle Unglück seiner Figuren, seinen sozial Abgehängten und desillusionierten Versagern. Auffallend ist zudem, dass es zwischen den Figuren kaum mal zu nennenswerten, stimmigen Dialogen kommt, diese Sprachlosigkeit ist symptomatisch. Und es wimmelt geradezu von wohlfeilen negativen Klischees in diesen handlungsarmen Stories von den Underdogs aus dem Parallel-Universum des Clemens Meyer.

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  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    2/5

    20.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Trostlose Sphäre

    Nein, tut mir leid, der Tonfall und die Art der Erzählung der sich gleichenden Geschichten können mich nicht begeistern. Man kann Trauriges, auch Hoffnungsloses beschreiben, interessant wird dies aber erst, wenn auch die Hintergründe, die Beweggründe der Personen, am besten mit dem Versuch psychologischer Einfühlung, offengelegt oder vermutet werden. Dies fehlt mir bei Clemens Meyer. So bleiben die Episoden nur ein lapidar hingelegter, deprimierender Bick in eine trostlose Sphäre.
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schüller

    Thomas Schüller

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

    5/5

    19.11.2010

    eBook (ePUB 3)

    "Glücksritter"

    Nach seinem düsteren und bewegenden Debütroman "Als wir träumten", liegt nun seine Storysammlung "Die Nacht, die Lichter" ebenfalls als eBook vor. Wieder schreibt er von Gestrandeten. Von Verlierern und Glückssuchern. Boxer, Junkies und Arbeitslose sind die Protagonisten seiner Geschichten. Er schreibt über die Schattenseiten der Gesellschaft. Und er gibt mit seinen Erzählungen Hoffnung immer wieder ein Licht zu finden, welches die dunkle Nacht vertreibt. Einer der wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit.

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