Anwendbarkeit des humanitären Völkerrechts im Israel-Palästina-Konflikt.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.05.2009
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
371
Maße (L/B/H)
23,7/15,4/2 cm
Gewicht
490 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-12778-8
Friederike Bredt zeigt anhand des Israel-Palästina-Konflikts, dass das bestehende humanitäre Völkerrecht auch Konflikte zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren vernünftig regelt. Insbesondere ermöglicht nach Auffassung der Autorin nur die strenge Einhaltung des humanitären Völkerrechts in seiner bestehenden Fassung einen ausreichenden Schutz der Zivilbevölkerung. Die Autorin lehnt es deswegen ab, neue Kategorien jenseits von humanitärem Völkerrecht einerseits und innerstaatlichem Strafrecht andererseits zu schaffen, wie z.B. den Begriff des »unrechtmäßigen Kombattanten«. Auch legt die Autorin dar, weshalb im »Kampf gegen den Terrorismus« geschaffene Argumentationsmuster, wie z.B. die sog. »Bush-Doktrin« zum Selbstverteidigungsrecht, ein Abweichen von den kodifizierten Regeln des humanitären Völkerrechts nicht rechtfertigen können.
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