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Ein liebender Mann

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39125

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

1,8/11,4/19 cm

Gewicht

233 g

Farbe

Beige

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25350-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39125

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

1,8/11,4/19 cm

Gewicht

233 g

Farbe

Beige

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25350-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE
produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Verena Thye

    aus Rheine

    5/5

    22.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Muss für jeden Goethe-Liebhaber

    Wie der Titel vermuten lässt, geht es in diesem Roman um Liebe. Aber es geht nicht um irgendeine Liebe! Nein, die Geschichte handelt von Goethes letzter Liebe, die Liebe zu einem um viele Jahre jüngeren Mädchen, Ulrike. Und gerade der enorme Altersunterschied macht diese Liaison zu einer unerhörten Liebe. Martin Walser erzählt hier aus dem letzten Stück von Goethes Lebzeiten. Er erzählt aber nicht nur die letzte Liebesgeschichte Goethes, er schildert sie nahezu in den Worten Goethes. Somit ist dieses Buch ein Muss für jeden Goethe-Liebhaber, denn er erfährt hier ein Stück Leben des großen, deutschen Dichters und kommt in den Genuss einer zarten, detaillierten Sprache.

  • Asti

    5/5

    30.08.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Walser und Goethe

    Ein grandioses Meisterwerk von Walser! Brillant erzählt er die Liebesgeschichte des alternden Goethe, der sich in die 19jährige Ulrike verliebt. In unglaublich zarter Sprache wird das Buhlen des alten Mannes um das junge Mädchen erzählt, die Geschichte einer Liebe, die unter ungleichen Voraussetzungen ganz langsam und wunderbar romantisch beginnt und dennoch ein tragisches Ende nimmt

  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    4/5

    29.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Von Zeit zu Zeit seh` ich den Alten gern.......

    .............auch, wenn es sich hier um eine Episode aus Goethes Leben handelt, die eigentlich schon zu oft aufgewärmt, beleuchtet und beschrieben wurde. Ulrike, bis ins hohe Alter unverheiratet, schrieb später über die Beziehung zum 73- Jährigen: " Keine Liebschaft war es nicht". Das hat Goethe sicher anders gesehen. 1821, während eines Aufenthalts in Marienbad, hatte er die 17 Jahre alte Ulrike von Levetzow kennengelernt, später seine "leidenschaftliche Neigung" zu ihr erkannt, widmete ihr Gedichte, ließ von seinem Freund Carl August um ihre Hand anhalten. In der " Marienbader Elegie" erkennen wir sein Leid über die Abweisung. Walser versucht, in seinem Roman den "Menschen Goethe" darzustellen, mit all seinen Unzulänglichkeiten, Widersprüchen und Leidenschaften, trotz des Wissens um die Genialität des schon damals weltberühmten Dichters und seine einzigartige Stellung in der deutschen Literaturgeschichte. Es gelingt nur zum Teil. Der Versuch, die Sprache ausdrucksstark und poetisch zu halten, gerät nicht immer, es fehlt der "Große Stil", der dem Stoff angemessen wäre. Der Roman ist aber allemal lesenswert, allein schon, weil das Thema " Goethe im Alter" immer einen besonderen Reiz hat!

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    27.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    So weit so gut, hätte Ulrike…

    So weit so gut, hätte Ulrike da wohl gesagt, s.w.s.g. Walsers männlicher Protagonist, der 74-jährige Johann Wolfgang von Goethe, erschießt sich bekanntlich nicht, wie es seine berühmte Romanfigur, der junge Werther, aus Liebesgram getan hat, womit damals ja eine Aufsehen erregende Welle von Nachahmungstaten ausgelöst wurde. Gleichwohl leidet auch der greise Geheimrat im Sommer 1823 unsäglich an Liebeskummer, zum Ausdruck gebracht in der Marienbader Elegie, diesem Liebesgedicht aus «Glut, Blut, Mut und Wut». Martin Walser nutzt für den Stoff seines biografischen Liebesromans eine Informationslücke im ansonsten bestens dokumentierten Leben des großen Dichters, seine beim Kuraufenthalt in Marienbad aufgeflammte späte Liebe zu der 55 Jahre jüngeren Ulrike von Revetzlow. Altersunterschiede dieser Größenordnung waren und sind immer ein beliebtes Thema, denn nicht nur Charlie Chaplin ist ja im Opa-Alter noch Vater geworden, auch die Liste der Lustgreise unserer Tage ist ellenlang, in den bunten Blättern der Boulevardpresse stets süffisant kommentiert, die prominenten Namen setze ich mal als bekannt voraus. Im frühen Neunzehnten Jahrhundert hingegen ging es weitaus betulicher zu, wie wir bei Walser nachlesen können. Der Roman ist dreiteilig aufgebaut und beginnt furios mit der Schilderung der Liaison, die sich da anbahnt, allerdings nur in der Wunschvorstellung des alten Herrn. Das ungleiche Paar versteht sich jedenfalls blendend und sprüht vor Lebensfreude, Walser erzählt das beinahe wie eine Komödie, mit Witz und Elan jedenfalls. Es gibt amüsante Dialoge zwischen den Beiden, überhaupt wird die Konversation zu jener Zeit und in diesen Kreisen als recht geistreich dargestellt, mit verschiedensten anspruchsvollen Themen befasst. Man gibt sich auch ganz genüsslich dem bei solchem Kuraufenthalte üblichen Reigen wiederkehrender Zerstreuungen hin, lange Spaziergänge auf der Promenade, gegenseitige Besuche, kleine Landausflüge, Dinner-Einladungen und pompöse Bälle. Und unser Lustgreis, der Geheimrat Goethe, geht dann doch tatsächlich so weit, seinen ebenfalls kurenden Landesherren zu bitten, für ihn bei der verwitweten Mutter um die Hand der nichtsahnenden 19-jährigen Ulrike anzuhalten. Und das läuft, man ahnt es gleich, gründlich schief! Es folgt die übereilte Abreise der angehimmelten Jungfrau, von der wir so gut wie nichts erfahren, die der Autor jedenfalls wie einen unbedeutenden Kometen an der strahlenden Sonne namens Goethe vorbeifliegen lässt. Sicher ist nur ihr weiblicher Status, die Jungfräulichkeit also, denn über ein überschwängliches, völlig unschuldiges Küsschen auf die geschlossenen Lippen ist es nicht hinaus gegangen zwischen den Beiden, wie Walser uns erzählt. Wobei er sich, ohne Not allerdings, denn das alles ist ja nur Fiktion, streng an die Tatsachen hält, Ulrike von Levetzow hat sich dazu später nämlich sehr eindeutig erklärt. Der Autor beginnt nun zu schwadronieren im zweiten Teil seines Romans, Goethes Liebeskummer, diese seitenlange Rührseligkeit, oft in inneren Monologen oder fiktiven Briefen ausgedrückt, ist schwer zu ertragen. Man fühlt sich als Leser nach der erfrischenden Oase des ersten Teils plötzlich in einer öden Wüste und kämpft sich durch, begegnet Seite um Seite einer unsäglichen Larmoyanz, die regelrecht peinlich ist und langweilig obendrein. Im dritten Teil greift Walser auf die Technik des Briefromans zurück und schildert so die langsam einsetzende Erkenntnis seines Protagonisten, dass er diese ja nur imaginierte Liebschaft aus seinen Gedanken streichen muss. Aber das gelingt nicht, lässt der Autor uns wissen, denn in Walsers vulgärer Pointe ganz am Ende des Romans wacht der Herr Geheimrat morgens auf und hält seinen Morgensteifen in den Händen, wir wissen also genau, wovon der 74-Jährige geträumt hat. So weit so gut, hätte Ulrike da wohl gesagt, s.w.s.g.

  • Désirée Hasler

    aus Schönbühl

    5/5

    24.04.2012

    eBook (ePUB 3)

    Walser Hommage an Goethe

    Marienbad, 1823. Goethe - Witwer und so berühmt, dass sein Diener heimlich Haare von ohm verkauft - liebt die junge Ulrike von Levetzow. Martin Walser erzählt die Geschichte dieser unmöglichen Liebe aufwühlend und zart zugleich. Eine sehr schöne, romantische, traurige und zarte Geschichte Es gibt das Paradies: Zwei füreinander. Es gibt die Hölle: Einer fehlt

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    Buchhändler*in

    Thalia Bad Oeynhausen

    Buchhändler*in

    5/5

    18.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Goethe - in Liebe!

    In jedem Fall ein lesenswerter Roman über den alternden Herrn Goethe und seine späte Verliebtheit: Martin Walser bringt förmlich das Alter zum Leuchten in einer unmöglichen Liebe! Unglaublich ideenreich in Sprache und Stil.

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