Die Unterschiede in der Erinnerung an den Holocaust zwischen der Bundesrepublik Deutschlands und der Französischen Republik
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-32622-8
Französische Republik. Dabei soll insbesondere die politische Behandlung des Themas von
der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Neunziger Jahre im Zentrum stehen. In den beiden
Länder ist die Erinnerung jeweils vielfältig: Entschädigung, Anerkennung der Schuld,
Verdrängung oder sogar Leugnung. Der Umgang mit dem Holocaust ist umstritten und seit
1945 gab es verschiedene Vorstellungen von möglichen Erinnerungsformen. Hierbei kann
man jedoch deutliche Entwicklungslinien erkennen. Der Historiker Jörn Rüsen konstatiert
"drei zeitlich einander folgenden Einstellungen"3, die das historische Selbstbewusstsein der
Deutschen prägen: die Zeit von 1945 bis 1968 mit der Kriegs- und Wiederaufbaugeneration,
die von 1968 bis 1989 mit der Nachkriegsgeneration und schließlich die Zeit nach 1989. Für
die erste Epoche sei die Strategie des Verschweigens typisch, für die zweite die "moralische
Distanzierung", und für die dritte die "Historisierung und Aneignung". Für Frankreich lässt
sich eine ähnliche Entwicklung beobachten, wobei die Phase des Verdrängens noch länger
andauerte: eine systematische Aufarbeitung setzte hier erst später ein. Die These dieser Arbeit ist folgende: die Erinnerung an den Holocaust in Frankreich
und in Deutschland ist vom jeweiligen nationalen Kontext abhängig. Zu erörtern ist, inwiefern
die Erinnerung an den Holocaust von den Machthabern instrumentalisiert wird. Im Rahmen
dieser Arbeit gilt es zunächst, die Lage in der unmittelbaren Nachkriegszeit zu untersuchen,
eine Epoche, die durch das Verschweigen der Verbrechen gekennzeichnet war. Anschließend
soll die Phase betrachtet werden, in der, wo u.a. Intellektuelle und Politiker angefangen
haben, den Holocaust zu thematisieren - wie beispielsweise den berühmten Historikerstreit in
Deutschland. Zum Schluss werde ich zeigen, wie die Errichtung nationaler Holocaust-
Mahnmale zur Versöhnung beitragen kann.
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