Die Beziehung von Religiosität, Laizismus- und Demokratiebefürwortung als subjektive Messung
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-32880-2
Diese Frage ist in vielerlei Hinsicht interessant, da grade das Problem der Trennung von Staat und Kirche immer wieder Anlass zu Diskussion gibt. Ein prominentes Beispiel war die Uneinigkeit um das Vorwort zur Verfassung der Europäischen Union (EU). Hier entbrannte ein Streit, ob die EU ein christlich geprägtes Bündnis sein sollte, oder ob man Bezüge zur Religion in dem Verfassungstext vermeiden müsse, um sowohl andere Religionen aufnehmen zu können, als auch Atheisten zu integrieren. Auch wenn diese Frage sich mittlerweile erübrigt hat, zeigte sich, welches Konfliktpotential die Frage in sich birgt.
Ein anderes Beispiel ist die anhaltende Diskussion in der Türkei. Während Teile der Bevölkerung bewusst am ausgeprägten Laizismus festhalten, betreiben andere Gruppen eine zunehmende Unierung von Staat und Kirche. Welchen Stellenwert in diesen Fällen die Religiosität einnimmt kann unter Umständen durch das Ergebnis dieser Arbeit beantwortet werden können.
Um dem Forschungsvorhaben nachzugehen war es notwendig, die subjektiven Einstellungen der Bürger möglichst vieler Staaten zu untersuchen und auszuwerten. Dazu eigneten sich besonders die Umfrageergebnisse des später näher erläuterten World Values Survey (WVS), die auf der Website des Projekts publiziert werden. Diese beinhalten alle Umfragedaten, die im World Values Survey und in der European Values Study (EVS) erhoben wurden. Anhand der theoretischen Vorüberlegungen und der Hypothese wurden relevante Fragen des WVS identifiziert und einem einheitlichen, später zu erläuternden System nach aggregiert. Die so gewonnenen Aggregatdaten konnten dann durch statistische Verfahren ausgewertet werden.
Die Untersuchung stützt sich lediglich auf die Daten des WVS, also die Einstellungen der Befragten.
Weiterhin wurde analysiert, ob es Zusammenhänge zwischen den Freedom House - Rankings und Laizismuspräferenz sowie den Polity IV - Werten und der Laizismuspräferenz gibt.
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