Der Markteintritt der Tageszeitung "Österreich" Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.05.2009
Abbildungen
mit 15 Farbabbildungen 297 mm
Verlag
GRINSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,5 cm
Gewicht
619 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-33106-2
Zeitungsmarkt jahrzehntelang von der Mediaprint-Gruppe dominiert wurde. Dies beruht vor allem auf dem Erfolg der "Kronen Zeitung", die mit einem Marktanteil von über 40 Prozent nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine erhebliche politische und marktstrategische Schlagkraft besitzt. Begünstigt wurde diese Entwicklung auch dadurch, dass Konkurrenztitel wie "Täglich Alles" zur Jahrtausendwende eingestellt wurden. Einige Neugründungen, wie
die Sportzeitung "Die Sport", schafften es überhaupt nur für eine kurze Zeit am österreichischen Medienmarkt zu überleben. Dazu gesellt sich auch die fortschreitende Digitalisierung - Stichwort Breitband-Internet - die der Tageszeitung vermehrt Leser kostet.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum und vor allem wie dieser Markteintritt realisiert wurde. Dabei haben sich drei zentrale Forschungsfragen mitsamt deren Hypothesen herauskristallisiert:
Wer sind die Hauptkonkurrenten der Tageszeitung ÖSTERREICH auf dem
Rezipientenmarkt?
Hypothese 1: Die Tageszeitung ÖSTERREICH operiert auf dem Werbe- und Rezipientenmarkt. Bei Letztgenanntem konkurriert sie im Bereich der jugendlichen Leser und Nicht-Leser aufgrund ihrer Gratisauflage mit der Gratiszeitung "Heute", im Bereich der
Kaufzeitung ist der Hauptkonkurrent die "Kronen Zeitung".
Welche Markteintrittsbarrieren galt es zu überwinden?
Hypothese 2: Eine der größten Markteintrittsbarrieren lag im Vertrieb. ÖSTERREICH musste ein eigenes Vertriebsnetz installieren. Daneben gilt auch das hohe Startkapital als Eintrittsbarriere sowie die mangelnden Erfahrungswerte bei internen Abläufen innerhalb der Tageszeitung.
Wie haben die Mitbewerber auf den Markteintritt reagiert?
Hypothese 3: Besonders im regionalen Bereich kam es zu Kooperationen von bestehenden Tageszeitungen um den neuen Marktteilnehmer abzuwehren. Diese äußerte sich primär
redaktionell, aber auch durch politischen Druck. Dabei ist ein großes Gefälle zwischen Wien und den anderen Bundesländern festzustellen. In der Unternehmenspolitik der etablierten
Zeitungen kam es zu Produktdifferenzierungen.
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