Der Oberlausitzer Sechsstädtebund und seine Maßnahmen zur Straßensicherheit
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-38297-2
diesem Bezug die Via regia - die Hohe Straße. Erkennen lässt sich dies zum Beispiel daran,
dass sie als Thema für die 3. Sächsische Landesaustellung 2011 in Görlitz gewählt wurde.
Der Wohlstand der Oberlausitz, explizit ihrer Städte, hing in entscheidendem Maße von den
Verkehrsverbindungen, besonders der Via regia, sowie deren Sicherheit ab. Genau diese
Verbesserung der Straßensicherheit war die Hauptintention der Gründung des Oberlausitzer
Sechsstädtebundes, wie in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden wird.
Dazu wird zunächst ein allgemeiner Überblick zum Straßenwesen und der Oberlausitz im
Mittelalter gegeben. Danach wird kurz auf das Achtsbündnis eingegangen, um schließlich die
Gründung des Sechsstädtebundes zu thematisieren. Wie sahen konkrete Maßnahmen zur
Verbesserung der Straßensicherheit aus? Lässt sich eine Erfolgsbilanz ziehen? Dabei steht die
konkrete Darstellung der Maßnahmen im Mittelpunkt, da eine ausführliche Bilanz den
Rahmen dieser Arbeit sprengen würde und deshalb nicht das Hauptanliegen darstellt.
Die Literatur zum Thema ist nicht sehr vielfältig. Zwei Hauptwerke zum Sechsstädtebund
sind im Rahmen von Tagungen zu diesem Thema entstanden. Diese behandeln in einzelnen
Beiträgen verschiedene Aspekte der Geschichte des Sechsstädtebundes und geben so einen
guten Überblick zum Einstieg in das Thema. Um speziellere Aufsätze zu einzelnen Aspekten
der Geschichte des Sechsstädtebundes zu finden, muss man sich der älteren Literatur
bedienen. So gibt es zum Beispiel im Neuen Lausitzischen Magazin viele Beiträge zu diesem
Themenbereich. Das Problem hierbei liegt dann aber in der Aktualität des Forschungsstandes,
sodass diese Aufsätze aus heutiger Sicht immer kritisch hinterfragt werden müssen. Zum Thema Via regia ist die Literatur ebenfalls sehr spärlich. An dieser Stelle soll nur ein aktueller
Aufsatz aus den Oberlausitzer Heimatblättern aus dem Jahr 2008 genannt werden. Auch
diesen Aufsatz gilt es allerdings kritisch zu betrachten. Ein Kritikpunkt zeigt sich zum
Beispiel in den Angaben zur Länge der Via regia, die hier von Kiew bis Paris und sogar bis
Santiago de Compostella bemessen wird. Im Rahmen dieser Arbeit soll nur der
Hauptabschnitt im deutschsprachigen Raum von Frankfurt am Main bis Breslau als Via regia
bezeichnet werden.
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