Das Verhältnis der Kunst zum absoluten Geist in Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (§§562-563)
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-40250-2
556-563 legt Hegel in knapper Form die wesentlichen Gedanken seiner Philosophie der Kunst dar. Kunst sei dabei die erste Stufe auf dem Weg zu Selbsterkenntnis des Absoluten. Dabei führt er die geistesgeschichtliche Bedeutung der Kunst auf. Kunst sei die Form, in der der absolute Geist sich selbst erfasse und zur Anschauung bringe. Hegel versteht die Kunst als Moment des absoluten Geistes. Der Sinn der Kunst sei, dass die Wahrheit in ihr ans Licht komme, jedoch könne die Art, in der die Kunst die Wahrheit zeige, durch die Gebundenheit der Kunst an bestimmte Gestaltungsweisen und den geschichtlichen Kontext, bloß eine unangebrachte sein, sie sei nur ein Anfang der in der Religion weitergeführt werden könne. Denn die unmittelbar schöne Gestalt der Kunst könne lediglich das Dasein des Göttlichen realisieren. So könne, nach Hegel, die Kunst das Absolute nur anschauen, nicht denken oder wissen. Kunst sei weder der angemessene Ausdruck für ihren Inhalt, noch vermöge sie die volle Wirklichkeit als Inhalt zu fassen. Die Kunst bleibe als greifbare Inhaltlichkeit geschichtlich und kulturell eingeschränkt, weil die schöne Gestalt, ihr Ideal, ¿nur das angeschaute bzw. vorgestellte Sein des absoluten Geistes¿ sei (Hegels EPW, Seite 353). ¿Es ist die Absolutheit des absoluten Geistes und damit die vollendete Wahrheit, die eine vollendete Kunst verhindert und zwar dadurch verhindert, dass sie sich einer angemessenen Darstellung im sinnlichen Material entzieht.¿ (Hegels Lehre vom absoluten Geist, Seite 206)
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