Alltagsgestaltung und Fernsehkonsum Ein interkultureller Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.08.2009
Abbildungen
mit Farbabbildung 210 mm
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-40044-7
wollte ein Thema bearbeiten, das mich persönlich interessiert und sich außerdem in meinen
bisherigen Werdegang eingliedern lässt. Seit sieben Jahren arbeite ich im Medienbereich und
konnte so bisher einen sehr differenzierten Einblick in diese Branche erlangen.
Ich finde es faszinierend, wie das Medium Fernsehen unser heutiges Leben beeinflusst, teilweise
dominiert und vor allem auch strukturiert. Das Fernsehen ist weltweit das attraktivste und unumstritten
meistgenutzte Freizeitmedium (vgl. Neuhauser, 2000:40). Auch wenn Menschen aller
Nationen die Fernsehnutzung in ihren Lebensalltag integriert haben, gibt es viele nationale
Unterschiede im Medienkonsum.
Spätestens seit den 1980er-Jahren ist das Fernsehen in Frankreich wie Deutschland ein wichtiger
Bestandteil der Alltagskultur. Es greift immer stärker in die Alltagsgestaltung seiner Zuschauer
ein. War das TV-Gerät lange Zeit lediglich "treuer Begleiter" im Wohnzimmer, so
avanciert es aktuell zum "Taktgeber" des täglichen Lebens. Das Fernsehen bietet mehr denn je
Rat, Muße und Alltagsflucht per Fernbedienung (vgl. Médiamétrie-Studie, 2004).
Mich interessiert aus psychologischer und soziologischer Sicht, wie Menschen in
unterschiedlichen Ländern ihren Alltag gestalten. Da ich sowohl mein Auslandssemester als
auch viele weitere Aufenthalte in Frankreich verbracht habe, wollte ich gerne eine vergleichende
Arbeit über mein Heimatland und seinen südwestlichen Nachbarn schreiben.
In Frankreich wird durchschnittlich 207 Minuten täglich ferngesehen, in Deutschland 208, das
entspricht in etwa 3,5 Stunden (vgl. AGF, 2008:57). Diese Zahlen bieten auf den ersten Blick
nicht viel Raum für eine vergleichende Untersuchung. Doch gerade weil der Gesamtkonsum
nahezu identisch ist, erscheint es mir umso spannender, auf die Verteilung des Konsums im
Laufe des Tages und seine Integration in den Tagesablauf zu blicken.
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