Verratene Revolution

Inhaltsverzeichnis

Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Aufgabe der vorliegenden Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
1. Was ist erreicht? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Hauptmerkmale des industriellen Wachstums – 59
Vergleichende Beurteilung des Erreichten – 62
Pro Kopf der Bevölkerung – 67
2. Die Wirtschaftsentwicklung und die Zickzackpolitik der Führung 71
»Kriegskommunismus«, »Neue Ökonomische Politik« (NÖP)
und Kurs auf den Kulaken – 71
Scharfe Wendung: »Fünfjahresplan in vier Jahren«
und »restlose Kollektivierung« – 80
3. Sozialismus und Staat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Das Übergangsregime – 91
Programm und Wirklichkeit – 94
Der doppelte Charakter des Arbeiterstaats – 96
Die »verallgemeinerte Not« und der Gendarm – 100
»Vollständiger Sieg des Sozialismus«
und »Festigung der Diktatur« – 103
4. Der Kampf um die Arbeitsproduktivität . . . . . . . . . . . . . . 107
Geld und Plan – 107
»Sozialistische« Inflation – 110
Rehabilitierung des Rubels – 114
Die Stachanowbewegung – 117
5. Der Sowjetthermidor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Warum hat Stalin gesiegt? – 123
Die Entartung der bolschewistischen Partei – 131
Soziale Wurzeln des Thermidors – 139
6. Das Anwachsen der Ungleichheit und der sozialen Gegensätze . . 147
Not, Luxus, Spekulation – 147
Die Differenzierung des Proletariats – 153
Die sozialen Gegensätze im Kolchos – 157
Die soziale Physiognomie der herrschenden Schicht – 162
7. Familie, Jugend, Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Der Thermidor in der Familie – 169
Der Kampf gegen die Jugend – 180
Nation und Kultur – 188
8. Außenpolitik und Heer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Von der Weltrevolution zum Status quo – 201
Der Völkerbund und die Komintern – 207
Die Rote Armee und ihre Doktrin – 216
Die Zertrümmerung der Miliz und die Wiederherstellung
der Offiziersränge – 224
Die UdSSR im Krieg – 232
9. Was ist die UdSSR? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Die sozialen Verhältnisse in der UdSSR – 239
Staatskapitalismus? – 247
Ist die Bürokratie eine herrschende Klasse? – 249
Die Geschichte hat die Frage des Charakters der UdSSR
noch nicht entschieden – 252
10. Die UdSSR im Spiegel der neuen Verfassung . . . . . . . . . . . 257
Arbeit »nach den Fähigkeiten« und Privateigentum – 257
Sowjets und Demokratie – 259
Demokratie und Partei – 263
11. Wohin treibt die UdSSR? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
Bonapartismus als Krisenregime – 269
Der Kampf der Bürokratie gegen die »Klassenfeinde« – 273
Die Unvermeidlichkeit einer neuen Revolution – 277
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
1. »Sozialismus in einem Land« – 285
2. Die »Freunde« der UdSSR – 293
Zeittafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Biografisches und historisches Glossar . . . . . . . . . . . . . . 307
Register

Verratene Revolution

Was ist die Sowjetunion und wohin treibt sie?

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Beschreibung

Wenige Werke der politischen Literatur haben vor der Geschichte so glänzend bestanden wie Leo Trotzkis 'Verratene Revolution'. Mehr als achtzig Jahre nach ihrer Entstehung im Jahr 1936 ist diese Analyse der Sowjetunion noch immer unübertroffen. Sie sagt mehr über die Struktur und die Dynamik der sowjetischen Gesellschaft aus, als irgendein anderes Buch. Trotzki charakterisierte die Sowjetunion als eine 'Übergangsgesellschaft', deren Charakter und Schicksal die Geschichte noch nicht entschieden habe, und betont die Notwendigkeit für die Arbeiterklasse, das stalinistische Regime zu stürzen, auf der Grundlage der Sowjetdemokratie wieder die Kontrolle über den Staat zu erlangen und die Sowjetgesellschaft in den Sozialismus zu führen.
Die Alternative sei nur die Gefahr eines katastrophalen Rückfalls in den Kapitalismus und damit der Vernichtung der UdSSR, wenn die Bürokratie an der Macht bliebe und im Interesse ihrer eigenen privilegierten Stellung weiterhin das kreative Potential der verstaatlichten Planung ersticke. Das Ende der Sowjetunion im Jahr 1990 und der anschließende soziale, politische und kulturelle Niedergang Russlands haben diese hypothetische Voraussage in erstaunlichem Maße bestätigt und bewahren Trotzkis Werk bis heute vor einem Verlust an Aktualität und Brisanz.
Die vorliegende Ausgabe enthält eine ausführliche Einleitung von David North, der die Ereignisse am Ende der Sowjetunion im Lichte von Trotzkis Analyse untersucht.

Leo Trotzki wurde 1879 als Sohn jüdischer Bauern in der Ukraine geboren und schloss sich als Student der marxistischen Bewegung an. Er spielte eine führende Rolle in den Revolutionen von 1905 und 1917. Nach der Oktoberrevolution baute er die Rote Armee auf. 1923 gründete er die Linke Opposition, die den Kampf gegen die bürokratische Entartung der Sowjetunion führte, und 1938 rief Trotzki die Vierte Internationale ins Leben. 1940 wurde er im mexikanischen Exil von einem stalinistischen Agenten ermordet.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

Mehring Verlag

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

Mehring Verlag

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3,2 cm

Gewicht

480 g

Auflage

4. Auflage

Reihe

Trotzki-Bibliothek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88634-105-4

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    Aufgabe der vorliegenden Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
    1. Was ist erreicht? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
    Hauptmerkmale des industriellen Wachstums – 59
    Vergleichende Beurteilung des Erreichten – 62
    Pro Kopf der Bevölkerung – 67
    2. Die Wirtschaftsentwicklung und die Zickzackpolitik der Führung 71
    »Kriegskommunismus«, »Neue Ökonomische Politik« (NÖP)
    und Kurs auf den Kulaken – 71
    Scharfe Wendung: »Fünfjahresplan in vier Jahren«
    und »restlose Kollektivierung« – 80
    3. Sozialismus und Staat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
    Das Übergangsregime – 91
    Programm und Wirklichkeit – 94
    Der doppelte Charakter des Arbeiterstaats – 96
    Die »verallgemeinerte Not« und der Gendarm – 100
    »Vollständiger Sieg des Sozialismus«
    und »Festigung der Diktatur« – 103
    4. Der Kampf um die Arbeitsproduktivität . . . . . . . . . . . . . . 107
    Geld und Plan – 107
    »Sozialistische« Inflation – 110
    Rehabilitierung des Rubels – 114
    Die Stachanowbewegung – 117
    5. Der Sowjetthermidor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
    Warum hat Stalin gesiegt? – 123
    Die Entartung der bolschewistischen Partei – 131
    Soziale Wurzeln des Thermidors – 139
    6. Das Anwachsen der Ungleichheit und der sozialen Gegensätze . . 147
    Not, Luxus, Spekulation – 147
    Die Differenzierung des Proletariats – 153
    Die sozialen Gegensätze im Kolchos – 157
    Die soziale Physiognomie der herrschenden Schicht – 162
    7. Familie, Jugend, Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
    Der Thermidor in der Familie – 169
    Der Kampf gegen die Jugend – 180
    Nation und Kultur – 188
    8. Außenpolitik und Heer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
    Von der Weltrevolution zum Status quo – 201
    Der Völkerbund und die Komintern – 207
    Die Rote Armee und ihre Doktrin – 216
    Die Zertrümmerung der Miliz und die Wiederherstellung
    der Offiziersränge – 224
    Die UdSSR im Krieg – 232
    9. Was ist die UdSSR? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
    Die sozialen Verhältnisse in der UdSSR – 239
    Staatskapitalismus? – 247
    Ist die Bürokratie eine herrschende Klasse? – 249
    Die Geschichte hat die Frage des Charakters der UdSSR
    noch nicht entschieden – 252
    10. Die UdSSR im Spiegel der neuen Verfassung . . . . . . . . . . . 257
    Arbeit »nach den Fähigkeiten« und Privateigentum – 257
    Sowjets und Demokratie – 259
    Demokratie und Partei – 263
    11. Wohin treibt die UdSSR? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
    Bonapartismus als Krisenregime – 269
    Der Kampf der Bürokratie gegen die »Klassenfeinde« – 273
    Die Unvermeidlichkeit einer neuen Revolution – 277
    Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
    1. »Sozialismus in einem Land« – 285
    2. Die »Freunde« der UdSSR – 293
    Zeittafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
    Biografisches und historisches Glossar . . . . . . . . . . . . . . 307
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