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Ost

1. Koyaanisqatsi (Koyaanisqatsi/Soundtrack Version)

Koyaanisqatsi

1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Philip (Composer) OST/Glass

Erscheinungsdatum

07.03.1995

EAN

0042281404221

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Philip (Composer) OST/Glass

Erscheinungsdatum

07.03.1995

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0042281404221

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Meisterwerk!

Bewertung am 02.05.2007

Bewertungsnummer: 560958

Bewertet: Musik (CD)

Man kann der starken Wirkung der Bilder dieses Films nicht entgehen. Dort sieht man tatsächlich die Geschichte der Welt von den Anfängen (Höhlenzeichnungen) bis in die "Jetztzeit" (Raumschiff), das ganze unterlegt von der Musik von Philip Glass. Über deren künstlerischen Anspruch kann man geteilter Meinung sein - die einen, vor allem Menschen aus dem Neuen Musik Bereich können mit ihm überhaupt nichts anfangen, da er sich der Mittel der Tonalität bedient und sie es deshalb als anspruchslos erachten - die anderen die sich vor allem für den Aspekt der Phasenverschiebung (Minimalmusic) interessieren sind begeistert wie ähnlich Musik und Bilder in diesem Werk zusammenarbeiten. Philip Glass gehört zu den sogenannten Minimalisten wie Steve Reich oder Terry Riley die jedoch alle ihren anderen Weg gefunden haben - jedoch blieb ab den 1980`er Jahren nurnoch ein letzter Funken von dem was man ursprünglich Minimal nannte - die Qatsi-Triologie. Ursprünglich sah man sich als Gegenbewegung zum europäischen Serialismus der vorallem durch Boulez geprägt war. Eine ähnliche Bewegung mitte der 1960`er Jahre war der Sonorismus der ähnlich mit den rythmischen Überlagerungsprinzipien fungierte aber zwölftöniges Material anstelle der harmonischen Komponente benutzte. So enstanden bei Ligeti irgendwo auch "minimale" Werke aber halt aus Sichtweise der europäischen Avantgarde. Jedoch ist der Konflikt zwischen europäischer und amerikanischer Auffassung noch lange nicht vorbei. Die einzige Schnittstelle sind wohl Komponisten wie John Cage und Morton Feldman, die sowohl von den amerikanischen Minimalisten, als auch von den Europäern geschätzt werden weil sie einen "dritten Weg" gefunden haben. Die Qatsi-Triologie jedoch ist für mich der letzte Funke der Minimal Music und die Bilder sind hochgradig beeindruckend.

Meisterwerk!

Bewertung am 02.05.2007
Bewertungsnummer: 560958
Bewertet: Musik (CD)

Man kann der starken Wirkung der Bilder dieses Films nicht entgehen. Dort sieht man tatsächlich die Geschichte der Welt von den Anfängen (Höhlenzeichnungen) bis in die "Jetztzeit" (Raumschiff), das ganze unterlegt von der Musik von Philip Glass. Über deren künstlerischen Anspruch kann man geteilter Meinung sein - die einen, vor allem Menschen aus dem Neuen Musik Bereich können mit ihm überhaupt nichts anfangen, da er sich der Mittel der Tonalität bedient und sie es deshalb als anspruchslos erachten - die anderen die sich vor allem für den Aspekt der Phasenverschiebung (Minimalmusic) interessieren sind begeistert wie ähnlich Musik und Bilder in diesem Werk zusammenarbeiten. Philip Glass gehört zu den sogenannten Minimalisten wie Steve Reich oder Terry Riley die jedoch alle ihren anderen Weg gefunden haben - jedoch blieb ab den 1980`er Jahren nurnoch ein letzter Funken von dem was man ursprünglich Minimal nannte - die Qatsi-Triologie. Ursprünglich sah man sich als Gegenbewegung zum europäischen Serialismus der vorallem durch Boulez geprägt war. Eine ähnliche Bewegung mitte der 1960`er Jahre war der Sonorismus der ähnlich mit den rythmischen Überlagerungsprinzipien fungierte aber zwölftöniges Material anstelle der harmonischen Komponente benutzte. So enstanden bei Ligeti irgendwo auch "minimale" Werke aber halt aus Sichtweise der europäischen Avantgarde. Jedoch ist der Konflikt zwischen europäischer und amerikanischer Auffassung noch lange nicht vorbei. Die einzige Schnittstelle sind wohl Komponisten wie John Cage und Morton Feldman, die sowohl von den amerikanischen Minimalisten, als auch von den Europäern geschätzt werden weil sie einen "dritten Weg" gefunden haben. Die Qatsi-Triologie jedoch ist für mich der letzte Funke der Minimal Music und die Bilder sind hochgradig beeindruckend.

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