Die meisten dürften mit "30 Seconds To Mars" dieses Jahr, mittels der Single "The Kill" in Berührung gekommen sein und vielen dürfte nicht mal klar gewesen sein, dass diese Single bereits vom zweiten Album der Amerikaner stammt.
Das selbstbetitelte Debüt der Band um Aushängeschild und Hollywoodstar Jared Leto (bekannt aus "Panic Room" oder "Requiem for a Dream") klingt noch so gar nicht nach dem, was sie dieses Jahr bzw eigentlich schon im Jahr 2005 mit "A Beautiful Lie" präsentierten. Hier machen die Jungs astreinen Progressive Rock.
Der Opener "Capricorn (A brandnew Name)" macht dies schon eindrucksvoll klar, mit seinem etwas vertracktem Aufbau aber grandiosen Refrain und das darauffolgende "Edge of the Earth" verstärkt das Gefühl noch.
"30 Seconds to Mars" laden den Hörer ein zu einer Reise der Gefühle durchs Universum und bringen dabei großartige Ssongs zum Besten die zwischen psychedlisch, unnahbar ("Buddha For Mary") und eingängig, mitreissend ("Welcome to the Universe") schwanken.
All jenen die sich von den Singleveröffentlichungen zu der Band hinreissen haben lassen, sollten unbedingt auch mal das Debüt erkunden, denn was sie hier zu hören bekommen, haben sie so sicher nicht erwartet.
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