Produktbild: Der Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens

Der Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens Der Vergnügen spendende Blick auf die DDR — 30 vergnügliche Geschichten aus dem Alltag der DDR

Aus der Reihe Edition BoD
7

14,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2009

Herausgeber

Vito Eichborn

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

315 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8391-9250-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2009

Herausgeber

Vito Eichborn

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

315 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8391-9250-4

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Email: info@bod.de

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  • Ines Zappen

    aus Genthin

    5/5

    07.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Genauso war es wirklich !!!

    Genauso war es wirklich , ich bin auch im Osten groß geworden. Klapptext: Als Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann,hatte er sich vorgenommen,stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben.Denn seltsam:In keinem der angeblich so „typischen“ literarischen Denkmälern für dieses verschwundene Land fand er sich wieder.Er gehörte auch nicht zu der Generation von „Zonenkindern“ und wohnte in keiner „Sonnenallee“ und in keinem „Turm“. Seine Jugend,seine Auseinandersetzung mit diesem seltsamen Ort namens DDR,seine Erfahrungen und seine Kämpfe,kamen nirgendwo vor.Und erst recht nicht das Gefühl,das er mit dieser Zeit verband.Komisch.War er so ein Sonderfall? „Die Geschichten von Mark Scheppert sind temporeich und witzig geschrieben und dabei schonungslos ehrlich.Ein unterhaltsamer und radikal persönlicher Blick auf den Alltag in der DDR,der gerade deshalb für alle in diesem neuen Deutschland von Bedeutung sein sollte.Scheppert erzählt mit eigener Stimme von einer anderen DDR als der,die wir so oft verabreicht kriegen.“Hannes Klug, Journalist und Drehbuchautor. Mein Fazit.Der Schreibstil ist locker und flüssig.Ein unterhaltsames Buch,welches unser alltägliches Leben in der DDR sehr realistisch widerspiegelt.Ich bin kein Berliner,aber ich finde mich als geborener DDR-Bürger,welcher auch nur drei Jahre jünger als der Autor Mark Scheppert ist,in den 30 Geschichten und Anekdoten wieder.Ich kann sie aus eigenem Erleben nachvollziehen und auch bestätigen.Viele typische "Verhaltensweisen" gibt es heute noch.Meine Eltern waren normale Arbeiter (nicht wie die von Mark Scheppert) aber doch habe ich die DDR genauso erlebt,aber leider ohne Westpakete.Mark erzählt frei von der Leber weg,über sein Leben in der DDR,über Sommerferien,Ferienlager,über die Bückware,über den Jugendclub,über die Schulzeit als Pionier und FDJler,die Disko,den Fußball,die erste Liebe,der 1.Rennpappe :-) ,Jugendweihe,den Wehrerziehungslagern,die Abenteuer mit den Kumpel,über die Zeit in der NVA,über die Familie und über die Sonnen-und Schattenseiten.Ein Wiedererkennen von vielen bekannten Gewohnheiten und Begebenheiten finde ich als Leser vor.Mit Humor nahm mich Mark mit auf eine Reise in unsere Vergangenheit.Ein Buch mit Herzblut und Humor.Ein Stück Zeitgeschichte,welches nicht in Vergessenheit geraten sollte.Ein absolutes Muss,auch für neugierige Westdeutsche,denn so war es wirklich damals auf der anderen Seite der Mauer.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    01.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Mark Scheppart und sein ganz persönliches DDR-Gefühl

    „Ich bin weder Fisch noch Fleisch, weder Ost noch West, nicht gestern, heute oder morgen. Ich habe eine geteilte Vergangenheit mit Eltern, die sich über die DDR definieren und Nichten und Neffen, die diese nicht mehr kennen. Ich werde oft danach gefragt, wie es in diesem verschwundenen Land war und wenn ich zu erzählen beginne, wird mir nicht mehr richtig zugehört. Ich versuche zu sein wie ein Vorzeige-Wessi und drücke noch immer erfolgreichen Ossis besonders die Daumen. Ich sage nie, dass Früher alles besser war, aber auch nicht, dass es heute so ist.“ Auf knapp 230 Seiten bietet Mark Scheppert mit dreißig Kurzgeschichten Einblick in seine Kindheit und Jugend in der DDR und er richtet dabei auch immer wieder den Blick auf heute. Er lässt einen teilhaben an seinem Leben und das bei allen Facetten. Da gehört alles dazu, was der Alltag so hergibt. Schulunterricht, Urlaube, Ferienlager, Konzerte, Familienfeste, auch die lästigen Ausflüge zum Schrebergarten mit den Eltern lässt er nicht außen vor. Er selbst ja Teenie, beim Mauerfall gerade 18, dem Alkohol nicht abgeneigt als Heranwachsender, und so wird auch von so mancher Missetat, die nicht mehr unbedingt als lustiger Streich durchgeht, berichtet und auch vor seinen wirklich peinlichen Momenten macht er nicht halt. Klar, bei dreißig verschiedenen Geschichten gefällt nicht jede gleich gut, gern gelesen habe ich sie jedoch alle. Viele Szenen in den einzelnen Geschichten haben mich zum Schmunzeln gebracht. Da wird sich schon mal weniger erfolgreich an Bruder Benny als Frisör probiert, ausgerechnet natürlich an dem Tag, an dem dessen Aufnahme in die FDJ gefeiert wird, von der Depeche-Mode-Dauerwelle, für die er beim Frauenfriseur zwei Stunden peinlich berührt aus dem Fenster gestarrt hat, oder auch von extremst peinlichen Situationen erzählt, wie z.B. vom verqueren Furz mit Beigabe, der so unbedingt rausmusste, natürlich beim großen Sportevent und in weißer Turnhose. Zu meinen Lieblingsgeschichten zählt sicher „Bennys großer Tag“, bei der ich ganz herzhaft schmunzeln konnte und die auch so eindrücklich zeigt, wie subjektiv die Wahrnehmung und vielleicht auch der Blick zurück in die Vergangenheit sein kann. Interessant fand ich „Stalinallee“, weil sie so deutlich macht, wie sehr der Autor darunter leidet, wenn jemand der ehemaligen DDR durch unwissendes Gerede nicht gerecht wird. Verständlich ja auch, hat sie ihn doch geprägt. Sehr berührt hat mich auch „Generation Jan Ulrich“, in der man nicht nur erfährt, dass sein Papa Sportgrößen wie Franzi van Almsik oder Jan Ulrich mit entdeckt hat, sondern auch mit ihm nach der Wende in Paris ein „Ich war so stolz, ich war so gerührt, als am Sonntag dann endlich die Jungs im Stadtkurs der Pariser Innenstadt mehrere Male an uns vorbeirollten. Tränen standen mir in den Augen. Ich jubelte ihm zu, dem verschwitzten Jungen aus meiner Kindheit. Wie hatte er sich gequält: durch eine Jugend ohne Biersaufen und Cabinet-Zigaretten - jetzt fuhr er an mir vorbei, mit einem strahlenden Lächeln, in seinem leuchtend gelbem Trikot des Sieger. Es war einer der bewegendsten Momente meines bisherigen Lebens – für mich war es als führe Geschichte an mir vorbei“ erleben darf. „Neben der Fettleibigkeit einiger Familienmitglieder waren wir auch eine sehr prüde Sippe.“Amüsiert habe ich mich sehr bei „Annikas Brüste“, in der Mark Scheppart u.a. auch mit dem Mythos aufräumt, dass alle Ossis FFK-Anhänger waren. Toll, weil so intensiv beschrieben, empfand ich „Ein 9.November“, bei der man den Mauerfall noch einmal fast wie live miterleben darf. Auch „Altstoffmafia“ möchte ich noch erwähnen, weil sie auf der einen Seite interessanten Einblick gibt, mit welcher Inbrunst Altstoffe gesammelt und zu Geld gemacht wurden, und den Blick auch aufs Heute schwenkt und nicht nur unser Müllproblem anspricht, sondern auch noch pointiert mit einer überspitzt formulierten Szene am Pfandautomaten zum Lachen bringt. „Milchpause“, die von den Milchmahlzeiten berichtet, die zuerst in der Pause genossen, dann zu Geld gemacht und schließlich noch als Wurfgeschosse dienten, ganz nebenbei darüber informiert, wer die Chance auf ein Abi bekam und auch tiefen Freundschaften gedenkt, „People a people“, die mich selbst an meine Schwärmereien für Depeche Mode erinnert hat, oder auch „Sozialistische Tiere“, weil ich so gern in den Zoo gehe, ich könnte noch einige aufzählen, die mir wirklich ausgesprochen gut gefallen haben. Interessant für mich als Wessi, der eigentlich so gut wie keine Erinnerung an Mauer und DDR hat, fand ich solche kleinen Details, wie z.B. dass bei guten Schulleistungen Urkunden verliehen wurden und eine schriftliche Benachrichtigung an die Betriebe der Eltern ging, diese dann bei Betriebsversammlungen laut vorgelesen wurde und Applaus erhielten. Ganz oft habe ich mir gedacht, so viel anders wie bei uns und auch jetzt war es damals nicht. So erzählt er u.a. von damaligen Klischees, wie „Für Berliner waren Sachsen böse Menschen. Sie hatten uns den nuschelnden Leipziger Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht beschert, konnten besonders in und um Dresden kein Westfernsehen schauen und verständigten sich deshalb auch in dieser unverständlichen Sprache.“ Nicht aber ohne wenige Seiten das Ganzen auch zu relativieren. „Für Sachsen wiederum waren Berliner böse Menschen. Sie hatten keinen Respekt vor Walter Ulbricht, konnten ungehindert Westfernsehen schauen und verständigten sich deshalb auch in dieser komischen Sprache. Sie waren Leute aus Ministerien, Staatsapparaten und Kasernen, das wirklich Allerletzte. „Wir präsentierten die perfekte Konsum- und Spaßgesellschaft - wir waren die Wessis des Ostens!“ galt bei Schepperts, wenn Besuch aus Dresden kam. Konnte die Familie sicher wohl auch, weil die Mutter Sekretärin von Alexander Schalck – Golodkowski, „dem gewieften Devisenbeschaffer der DDR“ war und so Privilegien und so manches Westprodukt erhielt, was anderen verwehrt blieb. Stellvertretend für alle sind seine Erinnerungen daher sicher nicht bis ins Detail, schließlich hat auch nicht ein jeder als Teenie Schallplatten wegen der tollen Cover geklaut oder dem Alkohol gefrönt. Dafür bekommt man hier etwas ganz Persönliches. Der Sprachstil des Autors liest sich locker, leicht und man kann das Buch sicher wie einen Roman lesen, weil für viel Abwechslung gesorgt ist und so keine Langeweile entsteht. Aber die kurzen Episoden eignen sich auch gut dazu, um das Buch zwischendurch kurz zur Hand nehmen, wenn man schnell bei einer Tasse Kaffee ein wenig Zeit für ein paar Seiten hat.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    19.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Rückblick in die Vergangenheit der DDR

    Klapptext: Als Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann, hatte er sich vorgenommen, stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben. Denn seltsam: In keinem der angeblich so „typischen“ literarischen Denkmälern für dieses verschwundene Land fand er sich wieder. Er gehörte auch nicht zu der Generation von „Zonenkindern“ und wohnte in keiner „Sonnenallee“ und in keinem „Turm“. Seine Jugend, seine Auseinandersetzung mit diesem seltsamen Ort namens DDR, seine Erfahrungen und seine Kämpfe, kamen nirgendwo vor. Und erst recht nicht das Gefühl, das er mit dieser Zeit verband. Komisch. War er so ein Sonderfall? Da ich selbst in der DDR aufgewachsen bin,hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Mark Scheppert hat mich von der ersten Minute an in den Bann gezogen. In 30 Geschichten erzählt uns der Autor selbst wie er seine Kinder und Jugendzeit verbracht hat. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Mit viel Charme,Witz und Humor nahm er mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit.Durch die sehr flotte,lebendige und interessante Erzählweise wurde ich förmlich in die einzelnen Geschichten hinein gezogen.Teilweise geprägt durch meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit,die ich selbst miterlebt habe ,kamen viele Emotionen in mir hoch.Sehr realistisch und wahrheitsgetreu lies er mich das Alltagsleben noch einmal Revue passieren.Da ging es um Sommerferien,Schulzeit,Disko,Pionierlager,Familienleben,FDJ und so einiges mehr.Ich schwebte in meinen eigenen Erinnerungen und sah alles noch einmal vor meinen Augen.Viele Geschichten haben mich zum Lachen und Schmunzeln gebracht.Es gab aber auch einige die mich zum Nachdenken angeregt haben.Von Anfang bis zum Ende blieb es einfach sehr interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Lektüre.Für mich rundet es das brillante Werk ab. Ich hatte viele interessante und unterhaltsame Lesestunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und danke dem Autor für die Reise in die Vergangenheit.

  • Vampir989

    aus Freudenberg

    5/5

    19.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Da ich selbst in der DDR…

    Da ich selbst in der DDR aufgewachsen bin,hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Mark Scheppert hat mich von der ersten Minute an in den Bann gezogen. In 30 Geschichten erzählt uns der Autor selbst wie er seine Kinder und Jugendzeit verbracht hat. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Mit viel Charme,Witz und Humor nahm er mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit.Durch die sehr flotte,lebendige und interessante Erzählweise wurde ich förmlich in die einzelnen Geschichten hinein gezogen.Teilweise geprägt durch meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit,die ich selbst miterlebt habe ,kamen viele Emotionen in mir hoch.Sehr realistisch und wahrheitsgetreu lies er mich das Alltagsleben noch einmal Revue passieren.Da ging es um Sommerferien,Schulzeit,Disko,Pionierlager,Familienleben,FDJ und so einiges mehr.Ich schwebte in meinen eigenen Erinnerungen und sah alles noch einmal vor meinen Augen.Viele Geschichten haben mich zum Lachen und Schmunzeln gebracht.Es gab aber auch einige die mich zum Nachdenken angeregt haben.Von Anfang bis zum Ende blieb es einfach sehr interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Lektüre.Für mich rundet es das brillante Werk ab. Ich hatte viele interessante und unterhaltsame Lesestunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und danke dem Autor für die Reise in die Vergangenheit.

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    5/5

    21.02.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Realer DDR-Alltag

    Endlich mal ein Buch, das sich unterhaltsam liest und unser alltägliches Leben in der DDR sehr realistisch widerspiegelt. Das Buch bietet sich hervorragend an, wenn ein junger Mensch wissen möchte, wie das in der DDR so war.

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