Himmelspaläste

Himmelspaläste

Edition Heiner Bastian

Buch (Gebundene Ausgabe)

45,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

In der Reihe unserer Veröffentlichungen zum Werk von Anselm Kiefer, geb. 1945 in Donaueschingen, erscheint in diesem Frühjahr ein weiterer Titel in der Edition Heiner Bastian: Himmelspaläste – so nennt Anselm Kiefer einen Skulpturenzyklus, der in den späten achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts in einer historischen Ziegelei in Höpfingen (Odenwald) entstanden ist. 26 Skulpturen in Glasvitrinen und zwei freistehende Werke bilden eine untrennbare, kohärente Installation in einem der Räume der Ziegelei, die dem Künstler mehrere Jahre als Atelier diente – ein Gebäude, das er sich durch großformatige Kunstwerke erschloss und damit verwandelte. Die Werke gehören zu den ersten Skulpturen, die Anselm Kiefer anfertigte. Es sind poetische Schöpfungen, ungemein fragil, die im wechselnden Licht des Raumes, in seinen Spiegelungen, fast transparent erscheinen. Materielle und immaterielle Erscheinungen aus Photographien und Stoffen, Glasfragmenten, Tonerde, Papier, Knochen, zarten Karton- und Holzkonstruktionen lassen eine Welt erstehen, deren Dimension sich erst über ihren Bezug auf kabbalistische Darstellungen der Weltdeutung, antike Mythen, christliche Mystik und Gnosis erschließt. Das vorliegende Buch zeigt den Skulpturenzyklus Himmelspaläste zum ersten Mal in farbigen Reproduktionen und Schwarzweiß-Photographien des Herausgebers.

Heiner Bastian war langjähriger Mitarbeiter von Joseph Beuys, heute lebt er als Kurator, Sammler und Publizist in Berlin.

Der Maler und Bildhauer Anselm Kiefer wurde am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren. Stationen seines Kunststudiums waren Freiburg im Breisgau, Karlsruhe und Düsseldorf, zuletzt bei Joseph Beuys. Bekannt wurde Kiefer vor allem durch seine Materialbilder. In seinem Schaffen setzt er sich mit der Vergangenheit auseinander, berührt Tabu- und Reizthemen der jüngeren Geschichte, wie auch der NS-Herrschaft. Seine Werke zeichnen sich durch einen dumpfen, fast depressiv wirkenden, zerstörerischen Duktus aus. Meist verwendete Kiefer eine (Farb-)Fotographie als Ausgangsfläche, um sie dann mit Erde und anderen Rohmaterialien der Natur zu "bearbeiten". Charakteristisch für ihn ist, dass man in (fast) allen seinen Gemälden Schriftzüge und Namen von Menschen, Sagengestalten oder geschichtsträchtigen Orten findet. Dies sind verschlüsselte Siglen, wodurch Kiefer die Vergangenheit aufzuarbeiten sucht. Daher wird er oft mit einer als Neuer Symbolismus bezeichneten Stilrichtung in Verbindung gebracht. 2008 erhielt Anselm Kiefer den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Illustrator

Christiane Wohlrab

Herausgeber

Heiner Bastian

Verlag

Schirmer/Mosel

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Illustrator

Christiane Wohlrab

Herausgeber

Heiner Bastian

Verlag

Schirmer/Mosel

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

30,8/21,7/2,3 cm

Gewicht

878 g

Reihe

Edition Heiner Bastian

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-8296-0459-8

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