Der bayerische Kapitalmarkt 1789 - 1868
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.12.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-49596-2
Es gab in Bayern zahlreiche Institutionen, die über größere Geldmittel verfügten. Damit diese Geldmittel aber als "Kapital" im modernen Sinn fungieren konnten, also Produktionen zu finanzieren, die freigesetzte Bevölkerung aus der Landwirtschaft oder dem Handwerk in großer Zahl beschäftigen konnten und deren Produkte auf dem Markt gewinnbringend verkaufen konnten, waren tief greifende gesellschaftliche Veränderungen notwendig, um die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen: Säkularisierung der Kirchengüter, Mediatisierung des Adels, Liberalisierung des Handels, also Abbau von Zollschranken etc., Zentralisierung der Staatsverwaltung, Standortpolitik des Staates, Infrastrukturmaßnahmen, usw.
In Hinblick auf das Thema "Kapitalmarkt in Bayern von 1789 bis 1868" will ich mich der Beantwortung folgender Fragen widmen: Welche Personen und Institutionen verfügten über Geldmittel in einem Maß, dass es als Kapital investiert werden konnte? Welche Personen und Institutionen waren bereit, ihre Vermögen in eine industrielle Produktion zu investieren? Wie stellte sich der Staat zur aufkommenden Industrialisierung? Welche Rolle spielten die alten Eliten in der Phase der Frühindustrialisierung und welche neuen Eliten entstanden? Welche neuen Institutionen entstanden im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen?
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