Reporting von Betriebsprüfungsrisiken nach IAS 12 / FIN 48 / ED/2009/2 Diplomarbeit
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
92
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
146 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-52402-0
Die bilanzielle Abbildung von Betriebsprüfungsrisiken ist bislang in den IFRS nicht explizit geregelt. Aufgrund dessen muss gemäß IAS 8.11 auf andere Standards und das Rahmenkonzept zugrückgegriffen werden. Nach US-amerikanischen Vorschriften ist die Bilanzierung von Betriebsprüfungsrisiken in FIN 48 geregelt, nach der ein zweistufiges Verfahren vorgeschrieben wird. Nur diejenigen Steuerpositionen, die das more-likely-than-not-Kriterium erfüllen, sind einer Bewertung zu unterziehen. Am 31. März 2009 hat das IASB den Standardentwurf ED/2009/2 zur Bilanzierung von Ertragsteuern veröffentlicht, nach dem erstmals unsichere steuerliche Sachverhalte explizit berücksichtigt werden. Der Exposure Draft ED/2009/2 sieht keine Ansatzschwelle vor. Vielmehr sollen alle Unsicherheiten mit Hilfe des Erwartungswertverfahrens erfasst werden. Sowohl IFRS-Anwender und Abschlussprüfer werden vor eine neue Herausforderung gestellt. Denn Betriebsprüfungsrisiken sind erstmals nach verbindlichen Kriterien dazustellen und können sogar aufgrund des nicht unerheblichen Dokumentationsaufwands zu einer Umstellung der Bilanzierungs- und Reportingsysteme führen.
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