Krise und Mythos Das Habsburger-Reich in der österreichischen Literatur um 1900 am Beispiel von Robert Musils "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß"
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-52971-1
Robert Musil (1880-1942), dessen Lebenszeit fast deckungsgleich ist mit der Zweigs, veröffentlichte sein Erstlingswerk Die Verwirrungen des Zöglings Törleß 1906. Es ist das 58. Regierungsjahr Kaiser Franz Josephs und das 40. Jahr in Frieden: eine Zeit, schenkt man Zweigs Äußerung Glauben, größter persönlicher Sicherheit und politischer Beständigkeit. Vielleicht nur scheinbar, denn der Törleß malt ein anderes Bild jener so oft verklärten Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die Studie liest Robert Musils "Törleß" als Dokument einer Krise nicht nur des Subjekts, sondern der Gesellschaft der Habsburger-Monarchie insgesamt. Sie fragt nach Krisensymptomen wie nach Spuren eines "Habsburger-Mythos" (Magris), der nach dem Zerfall des Reiches 1918 eine Verklärung der K.u.K.-Monarchie bewirkt hat. Ein abschließender Vergleich mit Arthur Schnitlers "Leutnant Gustl" und Marie von Ebner-Eschenbachs "Er lasst die Hand küssen" stellen die Frage nach der Repräsentativität und Kontinuität der im Roman dargestellten Krisenerscheinungen.
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