Der Wandel der Figurenkonzeption der Enite im Artusroman "Erec" von Hartmann von Aue Ein Beitrag zur mediävistischen Literaturwissenschaft
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-55226-9
Der Artusroman "Erec" von Hartmann von Aue gehört zu den bekanntesten mittelhochdeutschen Artusromane des Mittelalters und wird mit seiner Entstehungszeit ungefähr auf das Jahr 1180 datiert .
Die Bedeutsamkeit dieses Werkes wird auch in dem Angebot an Sekundärliteratur sichtbar, die bis zum heutigen Tage stetig erweitert wird und die immer neue Aspekte und Ansätze beleuchtet oder alte Forschungsschwerpunkte neu interpretiert.
Dieser Forschungsliteratur soll mit der vorliegenden Arbeit um eine weitere Betrachtung erweitert werden, die mit dem vorliegenden Erkenntnisinteresse anscheinend noch nicht separat behandelt oder veröffentlicht worden ist. Es war jedenfalls im Rahmen der gegebenen Umstände nicht möglich, Forschungsliteratur zu finden, die sich mit der Fragestellung beschäftig, in wiefern sich die Figurenkonzeption Enites im "Erec" von einem Prestigeobjekt zu einer handelnden Protagonistin wandelt. Das Erkenntnissinteresse besteht darin, heraus zu finden, welche Figurenkonzeption geleistet wird. Dabei soll untersucht werden, welche Funktion und Bedeutung die Figur der Enite im Kontext hat. Dafür ist eine Arbeit eng am Text nötig, die sich an den Handlungsebenen orientiert, da nur so genau nachgewiesen werden kann, wie sich die Figur der Enite in den einzelnen Teilen der Handlung verändert.
Aus diesem Umstand ergibt sich auch die Gliederung dieser Arbeit, die sich chronologisch an der Handlungsstruktur des Romans orientiert. Zunächst erfolgt die Untersuchung der Enite von ihrer Einführung in die Handlung bis zum Ende des "Sperberkampfes". Dabei wird verdeutlicht, in wiefern Enite als Prestigeobjekt durch den Autorenkommentar und die handelnden Figuren dargestellt und charakterisiert wird und wie sich Enite selbst in ihre Rolle einfügt.
Anschließend wird der Handlungsraum von Enites Einführung an den Artushof bis zu der Hochzeit der Protagonisten näher beleuchtet und darauf aufbauend die Figur der Enite im Kontext der Herrscherzeit in Destregales untersucht.
Den Abschluss stellt ein Kapitel über die Auswirkungen von Enites Ungehorsam gegenüber ihrem Ehemann Erec für die untersuchte Fragestellung dar.
Innerhalb dieser Betrachtung wird die Zäsur der "Enitefigur" im Übergang von einem Prestigeobjekt zu einer handelnden Persönlichkeit verdeutlicht.
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