Produktbild: § 216 StGB als Verbot abstrakter Gefährdung.
Band 220

§ 216 StGB als Verbot abstrakter Gefährdung. Versuch der Apologie einer Strafnorm.

79,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2010

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

23,2/15,6/1,8 cm

Gewicht

340 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-12887-7

Beschreibung

Rezension

»Auf der Suche nach einem ›vernunftgegründeten materiellen Verbotsgrund‹ (73) diskutiert die Leipziger, unter der Betreuung von Heribert Schumann verfasste Dissertation auf anspruchsvollem Verstehens- und Sprachniveau die bekannten zentralen Positionen, um von hier aus den eigenen, schon im Titel der Arbeit deutlich benannten Leitgedanken auszubreiten. [...] Wenn es noch immer das hehre Ziel einer juristischen Dissertation sein sollte, nicht lediglich den vorfindlichen Meinungsstand zusammenzutragen und am Ende die Argumente einer dieser Positionen zu bekräftigen, sondern eine neue Perspektive zu eröffnen, aus der sich bedeutsame Folgerungen und neue Einsichten gewinnen lassen: Die vorliegende Arbeit erfüllt diesen Anspruch in weiten Teilen geradezu vorbildlich und beeindruckt durch eine vertiefte Beherrschung des Stoffes, durch die Eigenständigkeit und Innovation der Gedanken und einen zupackenden Stil. [...] Dennoch ist die Arbeit von erheblichem Gewicht – für die kommenden Wegmarken im Kontext der sog. ›Sterbehilfe‹ (sei es durch den Gesetzgeber oder in Form bundesgerichtlicher Folgeurteile post ›Putz‹) ebenso wie für die allgemeine Strafrechtsdogmatik.« Prof. Dr. Gunnar Duttge, in: HRR-Strafrecht, 3/2015

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2010

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

23,2/15,6/1,8 cm

Gewicht

340 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-12887-7

Herstelleradresse

Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
12165 Berlin
DE
info@duncker-humblot.de

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  • Produktbild: § 216 StGB als Verbot abstrakter Gefährdung.
  • Aus dem Inhalt:

    Einleitung

    A. Einführung in die Problematik

    B. Der Strafgrund des Paragr. 216: Die These von der Indisponibilität des Rechtsguts Leben
    - Die relative Unverfügbarkeit des Rechtsgutes Leben
    - Das Verbot der Tötung auf Verlangen als Instrument paternalistischen Schutzes des Sterbewilligen
    - Das Verbot der Tötung auf Verlagen als Instrument abstrakten Lebensschutzes

    C. Dogmatische Analyse eines auf der abstrakten Gefahr fehlender Freiverantwortlichkeit des Tötungsverlangens basierenden Konzepts des Paragr. 216: Der Begriff der "Freiverantwortlichkeit" des Tötungsverlangens
    - Teleologisch-systematische Aspekte der Normkonzeption
    - Die Vereinbarkeit der teleologisch-systematischen Struktur des Paragr. 216 mit dem Normtext
    - Die objektiv legitime Norminterpretation und der Wille des Gesetzgebers

    D. Die anwendungsbezogenen Konsequenzen der Neuinterpretation des Paragr. 216: Die Tötung in Unkenntnis des objektiven Vorliegens der Voraussetzungen des Paragr. 216
    - Die gerechtfertigte Tötung auf Verlangen
    - Die Rückwirkungen der strukturellen Vorgaben des Paragr. 216 auf die strafrechtliche Verantwortlichkeit wegen fahrlässiger Tötung
    - Die Begehbarkeit des abstrakten Gefährdungstatbestandes des Paragr. 216 durch Unterlassen
    - Die Tötung auf Verlangen im Lichte der Täterlehre
    - Literatur- und Sachwortverzeichnis