Blutsonntag

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Roman

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Blutsonntag

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2010

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/12,6/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2010

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/12,6/2,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Originalveröffentlichung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89401-728-6

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Was geschah wirklich am 17. Juli 1932 in Altona?

Bewertung am 24.08.2010

Bewertungsnummer: 402603

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robert Brack ist eigentlich für seine Lenina-Krimis bekannt. Aber bereits in seinem letzten Buch „Das Meer gab seine Toten wieder“ hat er sich mit einem politischen Skandal Anfang 1930 auseinandergesetzt. So auch in diesem neuen Buch „Blutsonntag“. Es liest sich wie ein Krimi, ist es aber im klassischen Sinne nicht. Robert Brack erzählt die Geschichte der jungen, engagierten, kommunistischen Reporterin Klara Schindler. Sie will die Schuldigen für die 16 Toten finden, die am berühmt, berüchtigten Blutsonntag in Hamburg Altona ums Leben gekommen sind. Für den 17. Juli hatten die Nazis zu einem großen Werbemarsch durch das kommunistische Altona aufgerufen. Hierfür hatten sie extra Verstärkung ihrer Sturmtruppen aus Schleswig-Holstein angefordert. Sie zogen mit Kapellen und rechtem Liedgut durch die Straßen. Die Kommunisten standen am Rande, versuchten ihre Häuser und ihre Familien zu beschützen und antworteten mit ihren eigenen Liedern. Vereinzelt gab es Kämpfe zwischen diesen verfeindeten Gruppen. Gesichert wurde dieser Zug durch die Polizei. Plötzlich fielen Schüsse, es entstand ein Chaos und am Ende waren 18 Menschen tot, 2 Nazis und 16 unbeteiligte Personen oder Kommunisten. Wer hatte diese Schüsse abgegeben? Langsam kommt Klara den Schuldigen auf die Spur. Als sie feststellt, dass sie in ihrer eigenen Partei keine Unterstützung findet, will sie den Schuldigen selber richten. Damit stellt sie sich gegen die eigenen Leute, denn es zählt nur der Kampf der Massen, nicht individuelle Aktionen. Robert Brack erzählt diese Geschichte sehr geschickt mit kurzen, prägnanten Sätzen. In die Geschichte von Klara Schindler eingebettet sind lauter einzelne wahre Zeugenaussagen von Augenzeugen, die den ganzen Roman noch viel eindringlicher werden lassen. Ein ausgesprochen spannendes, erschütterndes und erschreckendes Buch. Soviel Hass auf allen Seiten und ein Verbrechen, dass bis heute nicht offiziell zugegeben wurde. Unbedingt lesenswert!
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Was geschah wirklich am 17. Juli 1932 in Altona?

Bewertung am 24.08.2010
Bewertungsnummer: 402603
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robert Brack ist eigentlich für seine Lenina-Krimis bekannt. Aber bereits in seinem letzten Buch „Das Meer gab seine Toten wieder“ hat er sich mit einem politischen Skandal Anfang 1930 auseinandergesetzt. So auch in diesem neuen Buch „Blutsonntag“. Es liest sich wie ein Krimi, ist es aber im klassischen Sinne nicht. Robert Brack erzählt die Geschichte der jungen, engagierten, kommunistischen Reporterin Klara Schindler. Sie will die Schuldigen für die 16 Toten finden, die am berühmt, berüchtigten Blutsonntag in Hamburg Altona ums Leben gekommen sind. Für den 17. Juli hatten die Nazis zu einem großen Werbemarsch durch das kommunistische Altona aufgerufen. Hierfür hatten sie extra Verstärkung ihrer Sturmtruppen aus Schleswig-Holstein angefordert. Sie zogen mit Kapellen und rechtem Liedgut durch die Straßen. Die Kommunisten standen am Rande, versuchten ihre Häuser und ihre Familien zu beschützen und antworteten mit ihren eigenen Liedern. Vereinzelt gab es Kämpfe zwischen diesen verfeindeten Gruppen. Gesichert wurde dieser Zug durch die Polizei. Plötzlich fielen Schüsse, es entstand ein Chaos und am Ende waren 18 Menschen tot, 2 Nazis und 16 unbeteiligte Personen oder Kommunisten. Wer hatte diese Schüsse abgegeben? Langsam kommt Klara den Schuldigen auf die Spur. Als sie feststellt, dass sie in ihrer eigenen Partei keine Unterstützung findet, will sie den Schuldigen selber richten. Damit stellt sie sich gegen die eigenen Leute, denn es zählt nur der Kampf der Massen, nicht individuelle Aktionen. Robert Brack erzählt diese Geschichte sehr geschickt mit kurzen, prägnanten Sätzen. In die Geschichte von Klara Schindler eingebettet sind lauter einzelne wahre Zeugenaussagen von Augenzeugen, die den ganzen Roman noch viel eindringlicher werden lassen. Ein ausgesprochen spannendes, erschütterndes und erschreckendes Buch. Soviel Hass auf allen Seiten und ein Verbrechen, dass bis heute nicht offiziell zugegeben wurde. Unbedingt lesenswert!

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