Arthuriana im Norden Eine Annäherung an die Artus-Rezeptionsgeschichte im Danziger Raum des 14. und 15. Jahrhunderts
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.05.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-62949-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Technische Universität Berlin (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Arthuriana im Norden, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine wissenschaftliche Untersuchung ohne entsprechende Primärquellen zu entwickeln, ist nicht gerade eine vorteilhafte Grundvoraussetzung, doch genau entsprechende Bedingung gilt für die hier vorliegende Arbeit: literarische Primärquellen sind zu diesem Thema kaum vorhanden. Es handelt sich dabei um einen Versuch, den Kult um König Artus im Ostseeraum und die dazugehörige Rezeption des 14. und 15. Jahrhunderts literaturwissenschaftlich zu erfassen. Aber wie ist eine Analyse ohne literarische Primärquellen zu bestreiten, und wie ist das Fehlen sämtlicher Literatur überhaupt zu erklären? Sofort insistiert die Frage nach der Existenz von Quellen anderer Art. Betrachtet man die Topografie der Verbreitung von Artushöfen ab dem 14. Jahrhundert, findet man besonders im Ostseeraum eine starke Präsenz partikulärer Räume - die der Artushöfe. Paradoxerweise ist die Artusliteratur dort ungegenwärtig. Dieser Kontext verweist auf ein ungewöhnliches Spannungsverhältnis zwischen Literaturpräsenz bzw. Nicht-Präsenz der Artus-Sagen und derer Rezeption im Norden, welches in der vorliegenden Arbeit untersucht werden soll. Wolf (2010) macht die interessante Aussage, dass König Artus und die Legenden um ihn herum "gelebt" bzw. anderes rezipiert werden. Diese Aussage kann sofort mit heute noch existierenden Teppichen und Fresken mit Artusmotiven, die aus dem Niederdeutschen Raum stammen, belegt werden. Aber vor allem mit der Existenz der Artushöfe, die seit dem Mittelalter ausschließlich in Niederdeutschen Gebieten erbaut worden sind, und die teilweise noch existieren, kann eine andere Artuswahrnehmung belegt werden. Daher ist anzunehmen, dass sich die Artuswahrnehmung im Niederdeutschen Raum von der im Mittelhochdeutschen Raum unterschieden hat. Um die zwei Thesen von unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen zu beleuchten, wird Literatur von Wolf (2010), Selzer (1996,2006), Cieslak/Biernat (1988) und Hewelt (1988,1992) für die Untersuchung herangezogen. Ziel der Arbeit ist es nicht, einen literarischen, neuen, noch nicht erbrachten Verweis ausfindig zu machen, wie schon erwähnt ist dies nicht möglich, sondern einen eventuellen Verflechtungsweg der Arthurischen Rezeptionsgeschichte im Danziger Raum aufzuspüren.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice