Das Stilmittel des Kontrasts in Zatzikhovens Lanzelet
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.06.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-63798-0
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die historische Figur des Lanzelet ist umstritten; die Textzeugnisse skizzieren einen Mann, der durch seinen Mut, seine Treue zum Artushof und durch seine außergewöhnliche Kampfeskunst hervorsticht. Die meisten dieser Zeugnisse schreiben ihm aber auch eine weniger rühmliche Tat zu, eine Affäre mit Ginovere, der Ehefrau des Königs Artus. Ulrich von Zaztikoven erwähnt diese Beziehung in seiner Erzählung Lanzelet nicht, doch finden sich in seiner Erzählung zahlreiche detaillierte Beschreibungen von Beziehungen unterschiedlicher Art: er skizziert Beziehungen zwischen verschiedenen Einzelpersonen, Generationen und gesamten Königreichen. Das Augenmerk dieser Arbeit liegt nicht auf Beziehungen allgemein, sondern ganz besonders auf denen der wichtigsten Burgherren bzw. -herrinnen und ihren Verwandten. Bereits die Beschreibungen ihrer Burgen und deren Umfeld spiegeln die Charaktereigenschaften der Besitzer wider, daher werden die Herren und Herrinnen nicht isoliert, sondern im holistischen Kontext analysiert. In all diesen Beziehungen benutzt von Zatzikoven das Stilmittel des Kontrasts, um die Bedeutungen der unterschiedlichen Relationen hervorzuheben. Diese Arbeit wird herausarbeiten, wie dieses Stilmittel im Zusammenhang mit diesen Beziehungen eingesetzt wird und welche Auswirkungen es auf die Erzählung hat. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Kontraste und Ereignisse im Umfeld der Burgen sowie ihre Folgen für die Entwicklung der Erzählung analysiert. Lanzelet spielt hier eine besondere Rolle, da er in all diesen Beziehungen als "Kontrastmittel" fungiert. Er verstärkt Kontraste, ist selbst Kontrast und wird gerade dadurch zur Schlüsselperson der Erzählung. Der zweite Teil analysiert die Auswirkungen der Kontraste auf die Charaktereigenschaften der involvierten Burgherren und Frauen. Es ist festzustellen, dass die Art der vorhandenen Kontraste im Umfeld der Burgherren direkte Auswirkungen auf die positive oder negative Darstellung der Charakter der Männer und Frauen haben.
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