"Amerikanisierung" des Bundestagswahlkampfes - Gefahr der inhaltlichen Bedeutungslosigkeit?
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- eBook
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.07.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
5. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-66120-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: "Das Niveau des Wahlkampfes ist ein Spiegel des allgemeinen Kulturniveaus einer Gesellschaft" (Wolf 1985: 11). Diese Vermutung wurde vor nun fast 20 Jahren geäußert und würde damit wohl auch heute auf breite Zustimmung in der deutschen Bevölkerung stoßen. Die wiederkehrenden Vorwürfe der "Amerikanisierung" der deutschen Gesellschaft machen auch vor der Politik keinen Halt. Dabei ist nicht zu bestreiten, dass sich der Wahlkampf in Deutschland in den letzten Jahren einer Wandlung unterzogen hat und dabei immer häufiger Methoden angewandt wurden, die typisch für amerikanische Wahlkampagnen sind. Zunehmend gewinnen die Medien Einfluss auf die Themensetzung im Wahlkampf, wird die Person des Spitzenkandidaten zum maßgeblichen Faktor für die Wählerentscheidung und werden Wahlkämpfe mit professionellen Marketingstrategien geführt. (Pfetsch 2001: 27). Wahlkampfpraktiker und Forscher diskutieren darüber, ob und inwieweit die bundesdeutschen Wahlkämpfe bereits "amerikanisiert" sind, welchen Tendenzen das Wahlkampfmanagement in Zukunft folgen wird und ob sich daraus ein Mangel an politischer Substanz ergeben könnte und Politikinhalte im Wahlkampf in die Bedeutungslosigkeit versinken. Nach einer kurzen Einführung in die Theorie der Wahlkampfführung und den allgemeinen Aufbau von Kampagnen, werden die drei wichtigsten Merkmale einer "amerikanisierten" Wahlkampfführung diskutiert: Personalisierung, Professionalisierung und Mediatisierung. Dabei wird besonders auf die verschiedenen strukturbedingten Wahlkampffaktoren in den USA und in Deutschland eingegangen, wodurch der kritische Vergleich der Wahlkampfmethoden und eine Abwägung der These der "Amerikanisierung" des deutschen Wahlkampfes möglich werden. Durch einen Blick auf die Bundestagswahlkämpfe 1998 und 2002 soll exemplarisch die Wahlkampfentwicklung in Deutschland durchleuchtet werden und auf die etwaigen Ursachen und Folgen der "Amerikanisierung" aufmerksam gemacht werden. Die Arbeit basiert ausschließlich auf Sekundärliteratur.
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