Bilanzielle Konsequenzen der Ausgliederung von Pensionsverpflichtungen an externe Dienstleister Diplomarbeit
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- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
163 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-67523-4
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,3, Universität Hohenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Alterssicherung in Deutschland beruht auf dem sogenannten Drei-Säulen-Konzept, das die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung (bAV) und die private Altersvorsorge umfasst. Die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate hat zu einem Anstieg des Altersquotienten geführt, so dass von der gesetzlichen Rentenversicherung alleine immer weniger der Lebensstandard im Alter gehalten werden kann. Diese Entwicklung beeinflusst auch die zunehmend wichtiger werdende bAV, da die Unternehmen aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung höhere Pensionsrückstellungen bilden müssen und gleichzeitig der Rentenbezug länger andauert. Die Bedeutung der bAV resultiert aus personalpolitischen und finanzwirtschaftlichen Aspekten. Einerseits werden durch Pensionszusagen Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden, andererseits können die gebildeten Rückstellungen, die dem Betrieb weiterhin als gebundenes Produktivvermögen zur Verfügung stehen, als billiges Fremdkapital genutzt werden. Während in Deutschland die bAV häufig in Form einer Direktzusage (unmittelbare Pensionszusage, die aus dem operativen Cashflow finanziert wird) erteilt wird, ist im Ausland die externe Finanzierung von Pensionszusagen, vor allem in den angelsächsischen Ländern, üblich. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Internationalisierung stellt dies ein Hindernis für die Unternehmen dar. So hat beispielsweise die Umstellung der Ratingmethode von Standard & Poor's im Jahr 2003 und die damit verbundene Behandlung von Pensionsrückstellungen als Fremdkapital Unternehmen dazu veranlasst, Pensionsverpflichtungen zunehmend extern zu finanzieren. Die Veranlassung dafür ist, dass nach internationalen Bilanzierungsregeln nur dann eine Saldierung der "Plan Assets" (Vermögen, das ausschließlich und unwiderruflich der Deckung der Pensionsverpflichtungen dient) mit den Pensionsrückstellungen möglich ist, wenn ein mittelbarer Durchführungsweg bzw. eine kapitalgedeckte externe Finanzierungsform der bAV gewählt wird. Somit weisen Unternehmen, die die bAV in Form einer direkten Pensionszusage erteilen, im Vergleich zu Wettbewerbern mit einer externen Finanzierung der Altersversorgung eine höhere Fremdkapitalquote auf. Die höhere Fremdkapitalquote bedeutet für weltweit agierende und dem Druck der internationalen Kapitalmärkte ausgesetzte Unternehmen ein ungünstigeres Rating, das sich in schlechteren Aktienkursen bzw. in höheren Kreditzinsen niederschlägt.
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