Die Ritterfiguren in Konrad von Würzburgs Herzmaere und Heinrich von Kempten
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-67721-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Minne und Freundschaft in den Erzählwelten Konrads von Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor Konrad von Würzburg, dessen Darstellungen des Rittertums in dieser Arbeit interpretiert werden sollen, gilt als klassischer Autor der deutschen Literaturgeschichte von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis in das 15. Jahrhundert hinein. Denn kein anderer Autor dieser Zeit hat ein "quantitativ derart umfangreiches und gattungsmäßig so breites und differenziertes OEvre hinterlassen. Zu seinen zahlreichen Dichtungen zählen Leichs, Sangsprüche und Lieder. Zudem war von Würzburg ein gefragter Berufsdichter zahlreicher Lied-, Lob- und Erzähldichtungen, erkennbar daran, dass seine Auftraggeber oftmals entweder im Epilog oder im Prolog genannt waren. Zu seinen Auftraggebern zählten unter anderem Grafen und Dompropste. Trotz der damit gezwungenermaßen gesteuerten Auswahl der Gattung und der Themenstellungen war auch der Erfolg seiner Verserzählungen sehr groß. So sind noch heute bis zu elf Handschriften erhalten geblieben, denen Konrad von Würzburg nachweislich als Autor zugeordnet werden kann. Für die Interpretation von literarischen Darstellungen des mittelalterlichen Rittertums, wie sie in dieser Arbeit vorgenommen werden sollen, ist von Würzburg jedoch nicht nur wegen seiner Popularität geeignet. Vielmehr ist es seine "elegische Sehnsucht nach der vergangenen, ritterlich-höfisch bestimmten Welt , die in seinen zum Teil thematisch höchst individuell geprägten Verserzählungen deutlich hervortritt. Und obwohl ihm bewusst war, dass seine persönliche Idealwelt der Staufischen Klassik politisch, gesellschaftlich und künstlerisch nicht mehr realisierbar war, versuchte er auch seinen bürgerlichen Lesern hövescheit als verpflichtende Aufgabe vorzustellen. Diese starke persönliche Affinität und Hinwendung zum Ritterlichen ist es daher, die seine Dichtungen als Basis für eine Interpretation des Ritterbildes im Mittelalter prädestinieren. Da die beiden Mären Heinrich von Kempten und Das Herzmaere sowohl typische Auftragsarbeiten als auch typische Zeugnisse der Affinität von Würzburgs zum Rittertum sind, wurden sie für diese Arbeit zur Interpretation der Ritterdarstellungen von Würzburgs ausgewählt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice