Ruhm und Fall des Thingspiels Der Versuch einer nationalsozialistischen Theaterrevolution
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
8. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-67968-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: TheatergeschichteTFM, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung "Wir Nationalsozialisten werden [.] das Theater der Fünfzig- und der Hunderttausend schaffen, wir werden auch den letzten Volksgenossen in den Bann der dramatischen Kunst ziehen" Mit diesen Worten bezeichnete Joseph Goebbels 1933 das Bestreben der Nationalsozialisten nach einer neuen Theaterreform. Diese sollte sich im sogenannten Thingspiel manifestieren. Hier sollte das Theater der Massen geschaffen werden, eine große offene Form, die sich zum "nationalen Bekenntnistheater" entwickeln sollte. Volksgenossen sollten zur "Volksgemeinschaft" werden. Allerdings war die Idee vom Thingspiel nicht so neu wie die Nationalsozialisten vorgaben. Schon vor Beginn des ersten Weltkrieges gab es Tendenzen zur Freilichtbühne, dem rhythmischen Massentheater und dem Laienspiel. Neben der Revolution des klassischen Theaters stand aber vor allem die Vermittlung der NS-Ideologie im Vordergrund. "Mittels chorischer Dichtung und einer innovativen politischen Architektur [stellte es] Rituale und Mythen des nationalsozialistischen Kults in monumentaler Form dar." Diese Arbeit will den Weg zum Thingspiel zeigen. Hier soll geklärt werden wie es sich entwickelte, gestaltete und letztendlich auch scheiterte. Im Vordergrund steht die Frage welchen Aufschluss das nationalsozialistische Thingspiel und dessen Kontext über das gesellschaftliche wie politische Verhalten im Dritten Reich gibt und wie seine Rolle im Nationalsozialismus einzuordnen ist.
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