Österreich(er) im Ausland - quo vadis? Multikulturalismus und Migration zu Beginn des 21. Jahrhunderts: eine Identitätsanalyse der Persistenz kultureller Eigenheiten österreichischer Auslandsemigranten
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Sprache:Deutsch
59,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.11.2010
Abbildungen
m. 83 Abb.
Verlag
DissertaSeitenzahl
292
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,9 cm
Gewicht
426 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-942109-44-4
Hauptforschungsaspekt dieser Dissertation ist die Persistenz kultureller Eigenheiten der Zielgruppe. Speziell das Einwanderungsland Argentinien stellt mit seiner multikulturellen Gesellschaft und den emigrantenfreundlichen Zugängen einen in der Wissenschaft noch unergiebig erforschten Bereich dar. Erkenntnisreich interpretierte Erhebungsbögen bilden nach ihrer vergleichenden Auswertung eine wichtige Basis für die Recherchen. Die Schlussfolgerungen werden mit den Erkenntnissen aus persönlichen Gesprächen und Interviews mit Personen der Zielgruppe in Beziehung gebracht. Analoge Fachliteratur sowie persönliche Recherchen beziehungsweise Erlebnisse des Verfassers dieser Arbeit bilden eine weitere vergleichbare, wichtige Basis. Sämtliche Erkenntnisse und Aspekte fließen in ein umfangreiches Schlussresümee ein, in dem sich abschließend herauskristallisiert, dass sich der überwiegende Teil der heute in Argentinien lebenden Österreicher sehr wohl noch als Österreicher fühlt und sich der österreichischen Werte bewusst ist.
Diese Aussage muss jedoch differenziert interpretiert werden, weshalb jedes einzelne Kapitel dieser Publikation erforderlich ist. Nach der Definition, wer als Österreicher bezeichnet werden kann, wird der Frage nachgegangen, mit welchen Herausforderungen Auslandsösterreicher weltweit zu Beginn des 21. Jahrhunderts konfrontiert sind. Nach einem Vergleich mit anderen Nationen und Migrationsströmen wird die spezifische österreichische Emigration nach Lateinamerika mit dem Schwerpunkt Argentinien unter die Lupe genommen. Bei der Definition des heute in Argentinien lebenden Österreichers muss berücksichtigt werden, dass es verschiedene Einwanderungsgruppen gibt, die üblicherweise kaum in Kontakt miteinander stehen. Wägt man alle in dieser Arbeit aufgelisteten Aspekte gegeneinander ab, so kann die oben angedeutete, folgende Erkenntnis formuliert werden: Die überwiegende Mehrheit der in Argentinien lebenden Österreicher ist heute auch angesichts etlicher Relativierungen nach wie vor stolz, sich als Österreicher bezeichnen zu dürfen.
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