1. Der z'rissne Kiedl
Mündlich CD
-
Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Rezension
"Matthias Egersdörfer vereint den tiefsinnigen Humor und den unschuldig-kindlichen Blick auf die Welt eines Karl Valentin mit den kalkulierten Zornesausbrüchen eines Gerhard Polt und ist doch weit mehr als eine Kombination aus beiden. (...) Tubist und Konterpart Heinrich Filsner erdet Egersdörfers verbale Blitze mit eigenkomponierten Intermezzi. Schon erstaunlich, wie schelmisch eine Tuba klingen kann." Winfried Borchert, Magdeburger Volksstimme
"Egersdörfer hat aber neben der Gabe des Nörgelns noch etwas ganz besonderes: Er kann sich beim Ereifern in wunderbar spinnerte Märchen verstricken, deren bildhafte Ausschmückung nichts zu wünschen übrig läßt. Wenn man dann vielleicht beginnt, die Realität zu vergessen, selbst in diese völlig verrückten Geschichten einzutauchen, hat er uns genau da, wo er uns haben will - denn jetzt ist der Moment, brutal die Hintertür zur Realität aufzureißen und uns wieder ind die ekelhafte Welt zu schubsen, an der er so leidet. Da leiden wir gerne mit. Unbedingt mal anhören!"
Frank Becker, Musenblätter
"Gegen die geistige Depravation und die bei der Geburt mitgelieferte opake Gemeinheit des Existierens (...) helfen die Aggressionen, die Egersdörfer mitunter gezielt am Publikum ausläßt, und die Fluchten in die Phantasie. Dann gleitet der schopenhauerianische Grantler in betörend surreale Ausschweifungen und -weitungen hinein, dann entstehen mäandernde Allegorien, hinter denen eine tiefe Sehnsucht nach Wahrheit, Freiheit, Schönheit schimmert. (...) Bei aller Wut, bei aller prononcierten und doch filigranen Obszönität dieser beschädigten Kleinbürgergestalt, die sich vergeblich gegen all die Zumutungen des Alltags auflehnt und manchmal an Polts große Nummern erinnert, ohne daß Egersdörfer den Monolithen vom Schliersee kopieren würde, erzählt sie zugleich in anrührenden Momenten von Verlust, Wehmut, der Angst des Versagens, der Unerbittlichkeit des Laufs der Dinge."
Jürgen Roth, junge Welt
Produktdetails
Gesprochen von
Hubert FilsnerSpieldauer
1 Stunde und 17 Minuten
Erscheinungsdatum
28.02.2011
Medium
CD
Anzahl
1
Verlag
Kunstmann, ASprache
Deutsch
EAN
9783888977138
"Matthias Egersdörfer vereint den tiefsinnigen Humor und den unschuldig-kindlichen Blick auf die Welt eines Karl Valentin mit den kalkulierten Zornesausbrüchen eines Gerhard Polt und ist doch weit mehr als eine Kombination aus beiden. (...) Tubist und Konterpart Heinrich Filsner erdet Egersdörfers verbale Blitze mit eigenkomponierten Intermezzi. Schon erstaunlich, wie schelmisch eine Tuba klingen kann." Winfried Borchert, Magdeburger Volksstimme
"Egersdörfer hat aber neben der Gabe des Nörgelns noch etwas ganz besonderes: Er kann sich beim Ereifern in wunderbar spinnerte Märchen verstricken, deren bildhafte Ausschmückung nichts zu wünschen übrig läßt. Wenn man dann vielleicht beginnt, die Realität zu vergessen, selbst in diese völlig verrückten Geschichten einzutauchen, hat er uns genau da, wo er uns haben will - denn jetzt ist der Moment, brutal die Hintertür zur Realität aufzureißen und uns wieder ind die ekelhafte Welt zu schubsen, an der er so leidet. Da leiden wir gerne mit. Unbedingt mal anhören!"
Frank Becker, Musenblätter
"Gegen die geistige Depravation und die bei der Geburt mitgelieferte opake Gemeinheit des Existierens (...) helfen die Aggressionen, die Egersdörfer mitunter gezielt am Publikum ausläßt, und die Fluchten in die Phantasie. Dann gleitet der schopenhauerianische Grantler in betörend surreale Ausschweifungen und -weitungen hinein, dann entstehen mäandernde Allegorien, hinter denen eine tiefe Sehnsucht nach Wahrheit, Freiheit, Schönheit schimmert. (...) Bei aller Wut, bei aller prononcierten und doch filigranen Obszönität dieser beschädigten Kleinbürgergestalt, die sich vergeblich gegen all die Zumutungen des Alltags auflehnt und manchmal an Polts große Nummern erinnert, ohne daß Egersdörfer den Monolithen vom Schliersee kopieren würde, erzählt sie zugleich in anrührenden Momenten von Verlust, Wehmut, der Angst des Versagens, der Unerbittlichkeit des Laufs der Dinge."
Jürgen Roth, junge Welt
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice