Die Kuba-Krise 1962 - "Nah' am Ende der Welt?" Staatsexamensarbeit
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
68
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
112 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-75636-0
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kuba-Krise liegt nunmehr über 45 Jahre zurück - und doch erfreut sie sich anhaltender Aufmerksamkeit und einer nahezu ungebrochenen Anziehungskraft auf Historiker, Politologen, Journalisten sowie auch auf die breite Öffentlichkeit. Die spannungsgeladenen Tage der Kuba-Krise im Oktober 1962 sind Gegenstand unzähliger Bücher, Fachpublikationen, Zeitungsartikel, von Seminaren an Universitäten und Fachtagungen, TV-Dokumentationen und schließlich gar zahlreicher Hollywood-Spielfilme. Eine Rezession des umfassenden Interesses an der Thematik der Kuba-Krise ist unter anderem deswegen nicht absehbar, da seit Anfang der 90er Jahre im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion bis dato unveröffentlichte Dokumente der Geschichtswissenschaft sukzessive zur Verfügung gestellt werden, die neue aufschlussreiche Einblicke in die Prozesse der Entscheidungsfindung und zu fragwürdigen oder gar unbekannten Aspekten der Krise bieten. Die schrittweise Öffnung russischer Archive und Publikation geheimer Regierungsdokumente ermöglicht es, Sichtweise, Ziele und Taktik der Kremlführung mehr auf Basis evidenter Quellen, denn im Zuge von Interpretationen und Spekulationen zu deuten. Insbesondere die virtuellen Archive des Cold War International History Project , des Kremlin Decison-Making Project und auch des National Security Archive bieten informative Einblicke in das Krisenmanagement der UdSSR, aber auch in Sicht- und Handlungsweisen der US-Regierung. Von mindestens ebenso großer Bedeutung sind die aktuellen Werke russischer Autoren wie Fursenko und Zubok , denen ein exklusiver Zugang zu streng geheimen, zum Teil unveröffentlichten sowjetischen Dokumenten vonseiten der russischen Regierung eingeräumt wurde. John F. Kennedys geheime Mitschnitte der ExComm-Beratungen stellen eine nahezu singuläre historische Quelle dar und bieten ergänzend zu reinen Informationen faszinierende Einblicke in den Diskussionsverlauf des US-Krisenstabes und zu Sichtweisen und Emotionen einzelner Personen. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung des neuen, zur Verfügung stehenden russischen Quellenmaterials erscheinen einige Aspekte der Kuba-Krise in einem anderen Licht, wodurch eine erneute Auseinandersetzung mit dieser Thematik als aufschlussreich und angemessen erachtet wird.
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