Die Organisation verteilten Wissens in der Netz-Kultur: Strategisches Ressourcen- und Kommunikationsmanagement
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- eBook
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Sprache:Deutsch
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.02.2011
Abbildungen
m. 16 Abb.
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
27/19/0,9 cm
Gewicht
324 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-5559-5
Für die letztgenannte Form der Ökonomie ist das gesellschaftlich dominierende Medium Internet als Produktionsmittel entscheidend, in dem ein Großteil des Wissens über Kommunikationsprozesse produziert und distribuiert wird. Durch die Qualität des Internets, Akteure aus den Sektoren der Ökonomie, Politik und Wissenschaft miteinander zu vernetzen, löst sich die Wissenswertschöpfung von den engen Grenzen des Ortes (auf Organisation beschränkte Arbeitsplätze), der Zeit (auf Organisation beschränkte Time Frames), des Sozialen (auf Organisation beschränkte Arbeitskräfte) und der Sachspezifik (auf Organisation beschränkte Expertise).
Für das Management von Unternehmen bedeutet das, sich mit Wissenspotentialen anderer zu vernetzen. Eine Neuverknüpfung von internen Ressourcen des Unternehmens mit externem Wissen bei der Wertschöpfung wird somit notwendig. Dadurch erweitern sich die unternehmerischen Handlungsspielräume. Doch gleichzeitig steigert dies auch die Komplexität. Differenzen zwischen den interagierenden Systemen werden für das Management in Bezug auf den Ort (organisationsinterne und -externe Arbeitsplätze), die Zeit (Time Frames unterschiedlicher Organisationen), das Soziale (Arbeitskräfte innerhalb und außerhalb der Organisation) und der Sache (Expertisen, die sich nicht auf Organisation beschränken) problematisch.
Folge: Wettbewerbsvorteile entstehen heute durch ein Management, das die Komplexität in den genannten Dimensionen steuern kann. Bei dieser Steuerung erweitern sich geschlossene Unternehmens-Produktionszyklen - die in der materiellen Ökonomie die Produktion prägen - in der Wissensökonomie zu einem offenen, interaktiven Arbeitsraum. Dies erfordert eine veränderte Organisation von Arbeit im Unternehmen.
Dieser Steuerungsansatz verfolgt statt einer auf Kontrolle interner, geschlossener Arbeitsprozesse beschränkten Wertschöpfung die Abstimmung offener Kooperationsarbeit. Durch Kooperation wächst der Arbeitsraum vom Unternehmen zum Netzwerk an. Zu diesem Netzwerk gehören neben Organisationen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auch einzelne Personen, sog. Netzarbeiter. Diese verfolgen selbst unternehmerische Ziele.
Um die Ressourcen des Netzwerks aus Organisationen und Netzarbeitern zusammenzuführen und zu steuern, ist ein System in der Mitte der Akteure, ein sog. Intermediär, notwendig. Dieser bietet ein Kooperations-Management an. Seine Aufgabe ist: Ortung und Zusammenführung der Ressourcen. Mit Hilfe des Intermediär entwickeln Organisationen die Kooperationsfähigkeit die sie brauchen, um unter Beteiligung externen Ressourcen intern Erfolg zu haben.
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