Der Einfluss der grande-écoles auf die Rekrutierung parlamentarischer Eliten in Frankreich Liberté, egalité, exclusivité?
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.02.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-82983-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,3, Universität Trier (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Parteienwettbewerb in Konsensus- und Mehrheitsdemokratien, Sprache: Deutsch, Abstract: "Frankreichs Elite-Unis: Gleiche Schicht - gleiche Denke". So titelte der Stern am 19. Februar 2004 (Stern online,2004) und sprach damit vielen Franzosen aus dem Herzen. Während in Deutschland die "Elite- Unis" erst mit der Exzellenzinitiative der letzten Jahre aus der Taufe gehoben wurden, (Bundesministerium für Bildung) blickt Frankreich auf eine seit der französischen Revolution bestehende Zweiteilung des Hochschulsystems zurück. Während die überwiegende Anzahl der Studenten normale Universitäten besuchen, scheint sich die französische Elite, sei es Politik, Verwaltung oder Wirtschaft, fast ausschließlich aus den Abgängern der sogenannten grandé-ecoles zu rekrutieren. So waren 7 der letzten 10 Premierminister der V. Republik sogenannte "enarques", also Abgänger der ENA (Ecole nationale d'administration) (Zeit online,2006). Pascal Bourdieu sprach angesichts dieser wachsenden Schicht von einem "neuen Staatsadel" (Bourdieu,1989,S.1). Viele Franzosen mit ihrem traditionellen Sinn für Gleichheit und Gerechtigkeit ist dies ein Dorn im Auge, weswegen in regelmäßigen Abständen eine Abschaffung der Eliteschulen gefordert wird. (Zeit Online, 1995)Doch ist der Einfluss der "Enarchen" auf die französische Politik wirklich so groß, wie sie von den Franzosen subjektiv wahrgenommen wird?
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