Avitus von Vienne und die homöische Kirche der Burgunder
270,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.09.2011
Verlag
De GruyterSeitenzahl
324
Maße (L/B/H)
23,6/16/2,5 cm
Gewicht
629 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-025154-8
Während des sog. zweiten Reichs der Burgunder an der Rhône (etwa 443 bis zur Eroberung durch die Franken 534) entstand eine selbständige burgundische, „arianisch“-homöische Reichskirche. Das führte zu Auseinandersetzungen, aber auch zu einem intensiven theologischen Austausch mit der überwiegend nizänischen gallo-römischen Bevölkerung. Besonders das Werk des Bischofs Avitus von Vienne, seine reichhaltige Korrespondenz, theologischen Fragmente und Homilien geben einen unmittelbaren Einblick in die Zeit. Die Monographie führt in die Geschichte des Reichs der Burgunder ein und bietet erstmals ausgewählte Briefe und Fragmente des Avitus mit deutscher Übersetzung und Kommentierung. Im Mittelpunkt steht der theologische Austausch mit dem burgundischen König Gundobad. Die Briefe und Fragmente weisen auf kirchenorganisatorische Probleme hin – ob z.B. Kirchengebäude der „Arianer“ genutzt werden können – sowie auf Religionsgespräche und theologische Diskussionen, besonders über den heiligen Geist ( filioque ). Es wird erstmals genauer beschrieben, was „arianisch“ zu jener Zeit in Burgund bedeutete im Unterschied zu den gleichzeitigen theologischen Debatten im Reich der Vandalen.
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