Die Migration und Integration der Mexikaner in den USA Soziokulturelle und politische Einflüsse der Chicanos auf die US-amerikanische Gesellschaft
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- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.03.2011
Abbildungen
mit Farbabbildung
Verlag
GRINSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
219 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-86595-6
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der enorme Zuwachs an Mexikanern, die die Mehrheit der hispanischen Emigrantengruppe in den USA bilden, bringt immense politische, soziale und gesellschaftliche Herausforderungen für das Auswanderungsland Mexiko als auch für das Einwanderungsland USA mit sich. Voraussagen des Pew Hispanic Centers zufolge wird sich die Zahl der Hispanics bis zum Jahr 2050 sogar verdreifachen und somit 29 % der US-amerikanischen Bevölkerung ausmachen. Die nicht-hispanische Bevölkerung wird dann eine Minderheit von 47 % darstellen. Angesichts dieser demographischen Zahlen sind die Auswirkungen beträchtlich. Schon jetzt zeichnet sich durch die unkontrollierte Süd-Nord-Migration eine Überlastung des sozialen Netzes, sinkendes Lohniveau sowie eine steigende Arbeitslosenrate unter den US-Amerikanern ab. Dies ist vor allem auf die illegal einwandernden Mexikaner zurückzuführen, die über die Hälfte der schätzungsweise 11,9 Millionen Illegalen in den USA ausmachen. Die häufigsten Gründe für die stetige Abwanderung aus ihrem Heimatland sind die ansteigende Armut, das große Lohngefälle und die schlechte berufliche Perspektive. Doch auch in den USA ist die Lage der Mexikaner oft nicht besser: verglichen mit allen anderen Migrantengruppen sind sie am häufigsten von Armut und Bildungsmangel betroffen. Auch kulturelle Isolierung und das Beharren auf der spanischen Muttersprache sind typische Charakteristika, die eine Integration in die US-amerikanische Gesellschaft erschweren. Kritiker wie Samuel P. Huntington sprechen da von einer `Bedrohung` der anglo-amerikanischen Kultur und zeichnen ein negatives Zukunftspanorama aufgrund des mangelnden Integrationsinteresses seitens der Mexikaner auf. Doch dies kann nicht einseitig betrachtet werden. Denn vor allem die wirtschaftliche Abhängigkeit Mexikos von den USA sowie das historisch bedingte Verwobensein beider Staaten erfordert, die komplexe Sachlage differenziert zu betrachten. Im Hinblick darauf, dass die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation Mexikos hatte und hat, muss die mexikanische Migration gesondert von allen anderen Migrantengruppen betrachtet werden. [...]
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