Rundfunk nach dem Wendepunkt Die Integration Ostdeutschlands nach der Wiedervereinigung durch das Zweite Deutsche Fernsehen, das Deutschlandradio und die Deutsche Welle
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
48,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.04.2011
Abbildungen
mit 34 Abbildungen
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
292
Maße (L/B/H)
27/19/1,9 cm
Gewicht
710 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-5802-2
Auf der Basis von Literatur-, Archiv- und Dokumentenrecherche sowie Leitfadeninterviews steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung von Inga Hoff die Analyse, welche Auswirkungen die Wiedervereinigung auf den nicht föderal organisierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk hatte - also das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), die Deutsche Welle (DW) und die Entstehung des Deutschlandradios (DRadio) - wie diese Ostdeutschland integrierten und wie sich dies bis heute entwickelt hat. Integration meint dabei sowohl strukturelle, institutionelle und programmliche Integration von Seiten der Medien als auch die Integration durch ostdeutsche Zuschauer gemessen an Nutzungsdaten.
Den medienpolitischen Entscheidungen im Zuge der Neuordnung gingen lange Verhandlungen voraus, in denen die jeweiligen Akteure opportunistisch agierten und die die einzelnen Sender unterschiedlich für sich nutzen konnten. Die DW profitierte von zahlreichen Übernahmen, das ZDF scheiterte mit seinem Wunsch, auch Hörfunk zu veranstalten, während das DRadio in einem medienpolitischen Kompromiss als nationaler Hörfunk installiert wurde. Im vereinten Deutschland weiteten die DW und das ZDF ihre Berichterstattungsstrukturen auf Ostdeutschland aus. Das DRadio griff auf das Korrespondentennetz des Deutschlandfunks zurück. Die einzelnen Sender integrierten Ostdeutschland mit unterschiedlichen Strategien, die jedoch ihren jeweiligen Ausgangsbedingungen und Ausrichtungen entsprechen. Bei allen nahm der zunächst vorhandene Sonderstatus Ostdeutschlands und der Ost-West-Integration im Laufe der Jahre ab. Auch Nutzungswerte in den alten und neuen Bundesländern nähern sich inzwischen an. Damit treten heute andere Herausforderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie das Gewinnen von jüngeren Zuschauern in den Vordergrund.
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