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Die Lehre neu verstehen — die Wissenschaft neu denken Qualitätsentwicklung in der germanistischen Hochschullehre

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.1998

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

21/14,8/2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

1998

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-13237-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.1998

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

21/14,8/2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

1998

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-13237-2

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Erster Teil Die Lehre neu verstehen: Problemanalyse und Grundlegung.- 1 Eine These aus der Wirklichkeit: Die Lehre neu verstehen.- 1.1 Die Germanistik.- 1.2 Fachentwicklung und Studienreform.- 1.3 Auswege: Die Lehre neu verstehen.- 2 Literarische Problemanalyse: Aporien des traditionellen Lehrverständnisses.- 2.1 Von der Legendenbildung zur Evaluation der Wirkungen.- 2.2 Aporien Vor der Wissenschaft.- 2.3 Perspektivenerweiterung: Ein Domgespräch.- 2.4 Motive Vor dem Schluß.- 2.5 Fragestellungen und systematische Kontextuierung.- 3 Bezugsrahmen für die Qualitätsentwicklung der germanistischen Hochschullehre.- 3.1 Grundlegende Bestimmungen zur Qualitätsentwicklung.- 3.1.1 Was ist und auf was zielt Qualitätsentwicklung germanistischen Lehrens und Lernens?.- 3.1.2 Wo findet Qualitätsentwicklung statt?.- 3.1.3 Was ist gute Lehre?.- 3.1.4 Was sind die Ebenen eines Qualitätsentwicklungskonzeptes (germanistischer) Hochschullehre?.- 3.2 Forschung und Lehre: Zwei Handlungsräume, zwei Qualitätssicherungssysteme.- 3.3 Typologie germanistischer Steuerung: Von der Studienreform zur Qualitätsentwicklung.- 3.4 Klassifikationsschema für eine transdisziplinäre Integration der systematischen Kontexte.- 3.5 Fragenkatalog für die systematischen Kontexte.- 4 Orientierungen zu Verständnis und Vermittlung einer öffentlichen Wissenschaft.- 4.1 Bildungstheoretische Orientierungen.- 4.1.1 Die Freiheit und die Einsamkeit des Wissens: Seinsverfassung und ‘Verfassungsrecht’.- 4.1.2 Die Gleichheit der bildenden Wissenschaft: Humboldts Geschenk.- 4.1.3 Die Solidarität wissenschaftlicher Bildung: Politische Steuerung — Politik als Gesellschaft.- 4.2 Studium als Lebensphase wirtschaftlicher Probleme und sozialer Orientierung.- 4.2.1 Dokumentation ausgewählter Aspekte sozialer Realität.- 4.2.2 Kritik eines Arguments aus entwicklungspsychologischer Sicht.- 4.2.3 Wenn die Krise der Gesellschaft die Studierenden erreicht.- 4.3 Die Germanistik in verantwortbarer Unsicherheit.- 4.3.1 Der Beitrag der Germanistik zur Qualitätsentwicklung ihrer Hochschullehre.- 4.3.2 Der Beitrag der Germanisten zur Qualitätsentwicklung ihrer Hochschullehre.- 4.3.3 Der Beitrag der Nicht-Germanisten zur Qualitätsentwicklung germanistischer Hochschullehre.- 4.3.4 Gemeinsamkeiten: Die Krise der Gegenwart als Verantwortung für die Germanistik?.- 4.4 Vom Ende des Erlebens und vom Anfang der Literatur.- 4.5 Professionalisierung des wissenschaftlichen Lehrens und Lernens: Hochschuldidaktik.- 4.5.1 Legitimatorische Aspekte.- 4.5.2 Institutionelle Aspekte.- 4.5.3 Funktionale Aspekte.- 4.6 Forschung, das Lehren und Lernen zu verstehen.- 4.6.1 Objektivierung und Prognostizierung des Lehr-/Lernerfolgs durch Rankings?.- 4.6.2 Ergebnisse der Lernforschung: das Lernen lernen.- 4.7 Die Qualität der Lehre braucht Management mit System.- 4.7.1 Hochschule und Qualitätsmanagement: Grundsätzliches zu Reichweite und Verständnis.- 4.7.2 Standpunkte der Qualitätsforschung.- 4.7.3 Steuerung durch qualitätsichernde Elemente und Verfahren anhand von Beispielen.- 4.8 Personalentwicklung entwickelt die Personen.- 4.8.1 Hochschullehrer: ein ‘vorwissenschaftliches’ Berufsbild.- 4.8.2 Der Hochschullehrer morgen: ein erweitertes, systematisiertes Profil.- 4.9 Organisationsentwicklung: Wie wird ein Fachbereich ein Fachbereich?.- 4.9.1 Der Fachbereich als lernende Organisation.- 4.9.2 Leitungsstrukturen, Personalführung, Demokratisierung: Grundsätzliche Thesen zu ihrem Zusammenhang.- 4.10 Ressourcen für die Gesellschaft der Zukunft: Eine Übung in praktischer Vernunft.- 4.10.1 Quantifizierung des Bedarfs.- 4.10.2 Hochschulfragen.- 4.10.3 Gefragte Wirtschaft.- 4.10.4 Die schlechteste aller Ideen: Studiengebühren.- 4.10.5 Generationenvertrag.- Zweiter Teil Von der Studienreform zur Qualitätsentwicklung: Stationen eines Modells.- 5 Programminitiierung: „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen“: Öffentliche Vorstellung eines Grundlagenprogramms für die Studienreform in der Germanistik.- 5.1 Der heutige Tag: die Studienreform wird Realität.- 5.2 Heine über Zustände: wie ein Fachbereich zum Handeln kommt.- 5.3 Skizze eines reformierten Studienprogramms.- 5.3.1 Erster Schwerpunkt: Drei-Stufen-Praxisorientierung.- 5.3.2 Zweiter Schwerpunkt: Studienstrukturreform.- 5.3.3 Drei-Schritte-Modell des Grundstudiums.- 5.3.4 Lehrplanung.- 5.3.5 Die Studienbereiche in der Übersicht.- 5.4 Der Fachbereich als Handlungsträger.- 5.4.1 Hochschuldidaktische Fortbildung.- 5.4.2 Studienreform ist Kommunikation.- 5.5 Eckpunkte einer Bildungspolitik, die Studienreformen ermöglicht.- 5.5.1 Die Qualität und die Quantität der Lehre.- 5.5.2 Bildungsermöglichung statt Bildungsverhinderung.- 5.5.3 Evaluation als Selbstvergewisserung und Planungshilfe.- 5.5.4 Rahmenbedingungen und Bildungskontext.- 5.6 Handlungsperspektiven der Hochschulen.- 5.6.1 Demokratisierung und Partizipation.- 5.6.2 Der Fachbereich als Standort profilierter Bildung.- 5.7 Zusammenfassung.- 5.8 Der nächste Schritt.- 6 Programmentwicklung: Zwischenbilanz des Reformmodells Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.- 6.1 Zwei Jahre nach dem nächsten Schritt.- 6.2 Zusammenfassende Bewertung des Konzeptes und Projektes.- 6.3 Wissenschaft, Studium, Öffentlichkeit: Eckpunkte einer Dynamik der Studienreform.- 6.4 Aktuelle Projektbeschreibung.- 6.5 Grundlage der Evaluation: Datenerhebung im Fachbereich.- 6.6 Skizze des Studienganges, in dem das Integrierte Handlungskonzept erprobt wird.- 6.7 Die vier Handlungsfelder.- 6.7.1 Handlungsfeld 1: Studienstrukturreform.- 6.7.2 Handlungsfeld 2: Praxisorientierung.- 6.7.3 Handlungsfeld 3: Lehren und Lernen / Hochschuldidaktik.- 6.7.4 Handlungsfeld 4: Partizipation / Organisationsentwicklung / Öffentlichkeitsarbeit.- 6.8 Neue Maßnahmen und Perspektiven: Ein 20-Punkte-Programm zur Qualitätsentwicklung.- Dritter Teil Partizipation und Evaluation: Handlungsformen zur Qualitätsentwicklung.- 7 Studierendenpartizipation in der Hochschullehre und in der Organisations- und Qualitätsentwicklung von Fachbereichen.- 7.1 Zur Schwierigkeit der Beteiligung der Studierenden in Lehr-/Lernsituationen der ‘Massenhochschule’ und am Engagement im Fachbereich.- 7.1.1 Problemlage: Skizzen konsequenzlosen Handelns — Verlust an Handlungskompetenz im Fachbereich — Zuschreibungen der Betroffenen.- 7.1.2 Zurückgewinn von Handlungskompetenz: die Beteiligten als Verantwortungsgemeinschaft.- 7.2 Studierendenpartizipation als Chance zur Organisationsentwicklung von Fachbereichen.- 7.3 Handlungs- und Aktionsformen.- 7.3.1 Partizipation als Lernangebot zwischen Identitäts- und Qualifikationsentwicklung: die Studienordnung.- 7.3.2 Partizipation als politische Mitbestimmung: Die Studienreformkommission auf Fachbereichsebene.- 7.3.3 Partizipation als Studierendenportrait: Kriterienentwicklung für die Studienreform durch die Studierendenumfrage.- 7.3.4 Partizipation in Lehr-/Lernsituationen: Projektarbeit im Hochschulunterricht.- 7.3.5 Partizipation als Kritik: Studentische Veranstaltungskritik.- 7.3.6 Partizipation durch Beratung: Schwerpunktstudienberatung zur Qualifikationsbiographie.- 7.3.7 Partizipation durch Information: Konzept für einen Studienbegleitenden Studienführer.- 7.4 Rückführung: Vernetzung der Handlungsformen zu einem Integrierten Handlungskonzept.- 8 Germanistische Lehrberichte als Mittel der Qualitätssicherung: Ein partizipatives Konzept.- 8.1 Evaluation, Organisationsentwicklung, Öffentlichkeit: Zur Funktion und Zielbestimmung eines germanistischen Lehrberichts.- 8.1.1 Germanistische Lehrberichte?.- 8.1.2 Lehrberichte zwischen Selbstvergewisserung und Adressatenorientierung.- 8.1.3 ‘monitoring’ statt ‘controlling’.- 8.1.4 Kann und darf man Probleme veröffentlichen?.- 8.2 Lehrberichte als Qualitätssicherungsmaßnahme: Modelle im Vergleich.- 8.2.1 Der Lehrberichtsmarkt.- 8.2.2 Steuerungsbemühungen und eine Typologie der Umsetzung.- 8.2.3 Perspektiven entscheiden über Wirkungen.- 8.3 Skizze eines partizipativen Gesamtkonzepts: Lehrende und Studierende bericht(ig)en gemeinsam die Lehre.- 8.3.1 Lockerungsübungen der Organisation: ein neuer Partner kommt ins Spiel.- 8.3.2 Gesamtüberblick über einen partizipativen Lehrbericht.- 8.4 Sechs (+1) Erstellungsphasen eines Lehrberichts.- 8.4.1 Struktur und Zeiträume des Verfahrensablaufs.- 8.4.2 Die einzelnen Phasen.- 8.4.3 Zusammenfassung des Verfahrensablaufs.- 8.5 Fünf Ebenen der Informationsgewinnung.- 8.5.1 Erste Ebene: Quantitative Rahmendaten.- 8.5.2 Zweite Ebene: Quantitative Binnendaten.- 8.5.3 Dritte Ebene: Integrierte Studierendenbefragung.- 8.5.4 Vierte Ebene: Integrierte Lehrendenbefragung.- 8.5.5 Fünfte Ebene: Qualitative Evaluation von Lehr-/Lernprozessen..- 8.6 Themenbereiche des Lehrberichtstextes: Perspektiven der Fachbereichsentwicklung.- 8.6.1 Konzeptuell-normative Perspektive: Wesentliche Grundlagen, Ziele und Programme der Lehre des Fachbereiches.- 8.6.2 Empirisch-kritische Perspektive: Evaluationsergebnisse und Qualitätssicherungsmaßnahmen.- 8.6.3 Planerisch-prognostische Perspektive: Ergebnisse und Perspektiven.- 8.6.4 Checkliste: Ein 80-Punkte-Programm für einen germanistischen Lehrbericht.- 8.7 Das Lehrberichtsdesign.- 8.8 Zusammenfassung: Leitlinien, Ressourceneinsatz, Ertrag.- 8.8.1 Zusammenfassung der Leitlinien eines Partizipativen Lehrberichts.- 8.8.2 Berechnung des Zeitaufwandes und tabellarischer Überblick.- 8.8.3 Kostenrechnung.- Vierter Teil Die Wissenschaft neu denken: Ansichten und Erkundungen.- 9 Fachwissenschaftliche Forschung, Praxis Lehre, Gesellschaftliches Handeln: Rede über eine Germanistik, die ihre Wissenschaft als Projekt mit Konsequenzen versteht.- 9.1 Annäherung an die Geschichte einer Wissenschaft.- 9.2 Fachgeschichte als Reduktionsgeschichte.- 9.3 Germanistik als private Wissenschaft.- 9.4 Wissenschaft und Zeitgeist.- 9.5 Das Projekt der Germanistik.- 9.6 Germanistisch-fundierte Schlüsselqualifikationen.- 9.7 Qualifikation, Profilbildung, Öffentlichkeit.- 10 Kanon und literarische Bildung zwischen dem Engagement der Literaturwissenschaft, der Macht der Kultur und dem Recht der Lernenden.- 10.1 Eine kurze Geschichte unserer Zeit.- 10.2 David, Goliat, die Israeliten.- 10.3 Davids Mühen.- 10.4 Von „mustergültigen Schriftstellern“ zum Orientierungskanon im Fachbereich.- 10.5 Das Recht der Lernenden: als Lesende.- 10.6 Leser/-innenliste zur neueren deutschen Literatur.- 11 Heinrich Heine: Besichtigung von Schauplätzen einer öffentlichen Wissenschaft.- 11.1 Standortbestimmungen eines Autors in Eile: Heine und sein 200. Jahr.- 11.2 Heine sterben und lesen: Nachtgedanken radikal.- 11.3 Heinrich Heine ist ein politischer Dichter.- 11.4 Heine lesen, und essen: der Buchmarkt im Heine-Jahr.- 11.5 ‘herzen in der Brust und’ Schule.- 11.6 Wofür ein Name steht.- 12 Was ist die Germanistik? Wissenschaft zwischen verantwortbarer Unsicherheit und unvermeidbarer Renaissance.- 12.1 Neue Fragestellungen zu einer verantwortbaren Unsicherheit: Dokumentation eines Problems.- 12.1.1 Erste Fragestellung: Germanistik in der multimedialen Kultur.- 12.1.2 Zweite Fragestellung: Germanistik — Kulturelle Praxis — Sprach- und Literaturvermittlung.- 12.1.3 Dritte Fragestellung: Wissenschaftssystem — Ökonomisches System — Zukunft der Gesellschaft.- 12.1.4 Zusammenfassung der Schlüsselprobleme.- 12.2 Wissenschaftsporträt Germanistik: Ansichten einer unabwendbaren Renaissance.- 12.2.1 Die Germanistik: Struktur, Handlungsformen, Funktionen.- 12.2.2 Schaufenster in die Geschichte einer Wissenschaft.- 12.2.3 Die Zukunft der Gesellschaft und die der Germanistik.- 12.2.4 Germanistischer Katalog.- Überden Autor.- Stichwortverzeichnis.