Produktbild: Migration, Kulturkonflikt und Krankheit
Band 24

Migration, Kulturkonflikt und Krankheit Zur Praxis der transkulturellen Psychotherapie

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1991

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,7 cm

Gewicht

474 g

Auflage

1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12266-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1991

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,7 cm

Gewicht

474 g

Auflage

1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12266-3

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialwissenschaften
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
Deutschland
Email: journals-wiesbaden@springer.com
Url: www.vs-verlag.de
Telephone: +49 611 78780
Fax: +49 611 7878420

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  • Produktbild: Migration, Kulturkonflikt und Krankheit
  • 1. Einleitung.- 2. Historische und soziale Daten zur Migration aus der Türkei in die Bundesrepublik Deutschland.- 2.1 Zur Geschichte der Beschäftigung türkischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland.- 2.2 Daten zur Situation ausländischer Bürger in der Bundesrepublik Deutschland und im Land Hessen.- 3. Türkische Familien in der Herkunftsgesellschaft und in der Migration.- 3.1. Türkische Familien in der Herkunftsgesellschaft.- 3.1.1 Vorbemerkung.- 3.1.2 Die Familie in der ländlichen Türkei.- 3.1.3 Ethnographische Beschreibung der anatolischen Dorfkultur: Das Wertesystem von Ehre und Scham.- 3.1.4 Familiendynamik und Sozialisation in der türkischen Familie.- 3.1.5 Auswirkungen des sozialen Wandels.- 3.2 Die türkische Familie in der Migration.- 3.2.1 Türkische Familien in der Bundesrepublik.- 3.2.2 Phasen des Migrationsprozesses der Familien.- 3.2.3 Krisen und Entwicklungen.- 4. Migration und Krankheit.- 4.1 Zur Geschichte der Erforschung der “Heimwehkrankheit”.- 4.2 Forschungsergebnisse der Sozialmedizin.- 4.3 Forschungsergebnisse der Sozialpsychiatrie und psychosomatischen Medizin.- 4.4 Ergebnisse der transkulturellen Psychiatrie.- 4.4.1 Problemstellung und Ergebnisse.- 4.4.2 Ergebnisse zu spezifischen Krankheitsbildern.- 4.4.2.1 Die hypochondrische Reaktion.- 4.4.2.2 Funktionelle und Sexualstörungen.- 4.5 Gesundheitsprobleme ausländischer Frauen.- 4.6 Gesundheitsprobleme ausländischer Kinder und Jugendlicher.- 4.7 Schwierigkeiten ausländischer Patienten in der medizinischen Versorgung.- 4.7.1 Probleme der sprachlichen Verständigung.- 4.7.2 Die ethnokulturelle Barriere.- 4.7.3 Die Schichtbarriere.- 4.7.4 Die Bedeutung türkischer Hausärzte.- 4.7.5 Einstellung gegenüber deutschen Ärzten.- 4.7.6 Überweisungsverhalten deutscher Ärzte gegenüber türkischen Patienten.- 4.7.7 Forderungen und Vorschläge zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der ausländischen Familien in der Bundesrepublik Deutschland.- 5. Krankheit und Kultur.- 5.1 Zur Entstehung von Somatisierung und psychosomatischen Erkrankungen.- 5.1.1 Körpersprache im sozialen und kulturellen Wandel.- 5.1.2 Zur psychoanalytischen Theorie der Genese psychosomatischer Erkrankungen.- 5.2 Zur Psychodynamik von Hysterie, Hypochondrie und Schmerz — Krankheiten des kulturellen Wandels.- 5.2.1 Die Hysterie.- 5.2.1.1 Weibliche und männliche Hysterie.- 5.2.1.2 Das Verschwinden der Hysterie.- 5.2.2 Die Hypochondrie.- 5.2.3 Schmerzempfindungen.- 5.3 Kulturspezifische Krankheitskonzepte und Behandlungserwartungen.- 5.3.1 Ethnomedizinische Forschungsergebnisse.- 5.3.2 Konsultationen bei einem traditionellen Heiler (Hodscha).- 5.3.3 Krankheitskonzepte und Behandlungserwartungen bei den Patienten der Untersuchungsgruppe.- 6. Psychosoziale Folgen der Migration.- 6.1 Allgemeines zur Migrationsforschung.- 6.2 Die psychosoziale Verarbeitung der Migration.- 6.2.1 Ein psychoanalytisches Phasenmodell der Migration.- 6.2.2 Eine psychoanalytische Untersuchung von Arbeitsmigranten in Köln.- 6.3 Überlegungen zur Psychodynamik im Migrationsprozeß.- a) Motive und Ziele der Migranten.- b) “Die unabgeschlossene Adoleszenz”.- c) Arbeit und Leistungsstreben.- d) Die depressive Krise.- 6.4 Fallvignetten.- 6.4.1 Familie J.: “Die Frau Lots”.- 6.4.2 Das Ehepaar O.: “Wir wollen nichts von anderen verlangen”.- 6.4.3 Familie R.: “Ich habe mich verloren”.- 6.4.4 Herr M.: “Der Schmerz”.- 6.4.5 Herr E.: “Wir sind nur zum Arbeiten hier”.- 6.4.6 Das Ehepaar S.: “Die Ärgerkrankheit”.- 6.4.7 Zusammenfassende Überlegungen.- 6.5 Exkurs: Frühkindliche Objektverluste.- 6.5.1 Klinische Beobachtungen.- 6.5.2 Frühkindliche Objektverluste bei den Männern.- 6.5.3 Frühkindliche Objektverluste bei den Frauen.- 6.5.4 Der abwesende Vater.- 7. Planung und Durchführung der Untersuchung.- 7.1 Ausländische Patienten in der Poliklinischen Ambulanz des Zentrums für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen im Zeitraum von Anfang 1980 bis Juli 1984.- 7.1.1 Anzahl.- 7.1.2 Herkunft der ausländischen Patienten.- 7.1.3 Überblick über gestellte Diagnosen und Indikationen.- 7.1.4 Diagnosen der türkischen Patienten.- 7.1.5 Fazit.- 7.2 Psychosomatik in der Medizin.- 7.2.1 Psychosomatische Konsultationsdienste.- 7.2.2 Erfahrungen mit dem psychosomatischen Konsiliarmodell in der Medizinischen Poliklinik.- 7.2.3 Projektplanung und Vereinbarung.- 7.2.4 Erfahrungen mit der psychosomatischen Tätigkeit auf den Stationen.- 7.3 Die Poliklinische Ambulanz für türkische Patienten und Familien.- 8 Beschreibung der Gesamtuntersuchungsgruppe: Untersuchungsergebnisse bei 100 Patienten.- 8.1 Vorbemerkung.- 8.2 Die Sozialdaten.- 8.2.1 Geschlecht.- 8.2.2 Alter.- 8.2.3 Familienstand.- 8.2.4 Kinderzahl.- 8.2.5 Religion.- 8.2.6 Beruf.- 8.2.7 Arbeitslosigkeit — Berentung — Arbeitsunfähigkeit.- 8.2.8 Aufenthaltsdauer in der Bundesrepublik Deutschland.- 8.2.9 Aufenthaltsdauer der Ehepartner der Indexpatienten.- 8.2.10 Herkunft.- 8.3 Deutschkenntnisse.- 8.4 Krankheitsspektrum.- 8.4.1 Hauptdiagnosegruppen bei 100 türkischen Patienten.- 8.4.2 Schmerzpatienten.- 8.4.3 Einflußfaktoren auf die Verteilung der Hauptdiagnosen.- 8.5 Türkische Patienten im stationär-klinischen Bereich und in der Psychosomatischen Poliklinik.- 8.5.1 Überweisungsmodus.- 8.5.2 Türkische Patienten auf den Stationen II und III der Medizinischen Poliklinik.- 8.5.2.1 Geschlechterverteilung.- 8.5.2.2 Altersverteilung der Patienten auf Station II und III.- 8.5.2.3 Krankheitsbilder der Männer auf Station II und III.- 8.5.2.4 Krankheitsbilder der Frauen auf Station II und III.- 8.5.2.5 Vergleich der geschlechtsspezifischen Beschwerdebilder.- 8.5.3 Türkische Patienten in der Ambulanz der Psychosomatischen Klinik.- 8.5.3.1 Geschlechterverteilung.- 8.5.3.2 Altersverteilung.- 8.5.3.3 Krankheiten und Überweisungswege.- 8.5.4 Türkische Patienten in der Ambulanz der Medizinischen Poliklinik.- 8.5.5 Konsiliarkontakte mit türkischen Patienten auf anderen Stationen des Klinikums.- 8.6 Anzahl der Therapiegespräche und Zugangsmodus.- 8.6.1 Anzahl der Gespräche.- 8.6.2 Zugang der Patienten mit fünf und mehr Gesprächen.- 8.6.3 Überweisung zur Weiterbehandlung.- 8.7 Familienangehörige im ersten und/oder zweiten Gespräch.- 9. Das Fremde verstehen — Überlegungen zu einer transkulturellen Psychotherapie.- 9.1 Der Beitrag der Ethnopsychoanalyse zur qualitativen Sozialforschung.- 9.2 Schwierigkeiten und Voraussetzungen der transkulturellen analytischen Psychotherapie.- 9.2.1 Zum kulturellen und sozialen Ort der Therapie.- 9.2.2 Analytische Behandlung von Patienten aus der Unterschicht.- 9.2.3 Widerstände gegen die psychoanalytische Behandlung.- 9.2.4 Die analytische Untersuchungssituation.- 9.3 Das Sprachproblem und die Patient-Übersetzer-Therapeut-Triade.- 10. Zur Praxis der transkulturellen analytisch orientierten Psychotherapie.- 10.1 Zur Behandlungstechnik.- 10.2 Die Eröffnung des Erstgesprächs.- 10.3 Zum therapeutischen Prozeß.- 10.4 Falldarstellungen und Behandlungsverläufe bei türkischen Patienten und Familien.- 10.4.1 Einzel- und Paarbehandlungen.- 10.4.1.1 Einleitung.- 10.4.1.2 Die Kasuistik der Familie A.: “Teufel im Leib”.- 10.4.1.3 Die Kausistik des Herrn P.: “Meine Bewunderung für die Deutschen ist sehr groß”.- 10.4.1.4 Die Kasuistik des Herrn D.: “Maschine kaputt!”.- 10.4.1.5 Die Kasuistik der Frau H.: “Mit leeren Händen zurückkehren ist unmöglich”.- 10.4.1.6 Die Kasuistik des Herrn M.: “Es gibt keine Tabletten gegen Zorn”.- 10.4.2 Familientherapie mit türkischen Familien.- 10.4.2.1 Einleitung.- 10.4.2.2 Die Kasuistik der Familie B.: “Wir sind ganz blind”.- 10.4.2.3 Die Kasuistik der Familie T.: “Ein chronisches Arrangement”.- 10.4.2.4 Die Kasuistik der Familie E.: “Wenn man ein kaltes Haus erwärmen will, soll man ein Feuer im Ofen machen und nicht gleich das ganze Haus abbrennen.- 10.4.3 Exkurs: Ergebnisse einer katamnestischen Untersuchung.- 11. Schlußbemerkung.- 12. Anhang.- 12.1 Anmerkungen.- 12.2 Index der Patienten aus den Kasuistiken und Fallvignetten.