• Produktbild: Zweckrationalität und Strafrecht
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Zweckrationalität und Strafrecht Argumente für ein tatbezogenes Maßnahmerecht

44,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1987

Abbildungen

VIII, mit Abbildung

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,8 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1987

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11807-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1987

Abbildungen

VIII, mit Abbildung

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,8 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1987

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11807-9

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • Vorbemerkung.- Absolute und relative Straftheorien.- Normen und Fakten.- Erster Abschnitt Zweckrationalität und Freiheit; Fuhrt die Orientierung an spezialpräventiven Zielen zu Manipulation und Kontrolle?.- 1. Die Zwei-Welten-Lehre und das dualistische Menschenbild.- 1.1 Kants Unterscheidung zwischen empirischem und moralischem Subjekt.- 1.2 Das Dilemma der Zwei-Welten-Lehre.- 1.3 Habermas’ Unterscheidung zwischen zweckrationalem und verständigungsorientiertem Handeln.- 1.3.1 Eine handlungstheoretische Version der Zwei-Welten-Lehre.- 1.3.2 Die Theorie kommunikativen Handelns.- 1.4 Die Zweckrationalität verständigungsorientierten Handelns.- 1.4.1 Verständigung als Zweck und Zwecke der Verständigung.- 1.4.2 Zweckrationales und zielgerichtetes Handeln.- 1.4.3 Die Grenzen der Verständigung.- 2. Das Interpersonalitätsprinzip.- 2.1 Innere und äußere Autonomie.- 2.2 Willensfreiheit in einer deterministischen Welt.- 2.2.1 Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung.- 2.2.2 Die Struktur der Willensbildung.- I. Unmittelbares und mittelbares Selbstbewußtsein.- II. Epistemischer, evaluativer und voluntativer Selbstbezug.- 2.3 Das Interpersonalitätsprinzip auf nicht-dualistischer Grundlage.- 2.3.1 Autonome und heteronome Kontrolle über die Willensbildung.- 2.3.2 Der Begriff manipulativen Handelns.- I. Beispiele für manipulatives Handeln.- II. Durchschlagende Mittel und Methoden.- III. Die asymmetrische Wissenssituation.- IV. Ist das Abgrenzungskriterium hinreichend und notwendig?.- V. Externe und interne, ausschlaggebende und unerhebliche Informationen.- VI. Eine Charakterisierung manipulativen Handelns.- 2.3.3 Probleme bei der Verwirklichung des Interpersonalitätsprinzip.- I Die ungleiche Verteilung des gesellschaftlichen Wissens — Experten und Laien.- II. Die ungleiche Verteilung externer Informationen.- III. Die ungleiche Verteilung interner Informationen.- 2.3.4 Zweckrationales und interpersonales Handeln.- I. Die Vereinbarkeit von zweckrationalem und interpersonalem Handeln.- II. Die Wirksamkeit interpersonalen Handelns.- III. Handlungsfreiheit und Willensfreiheit.- 2.3.5 Das teleologische Kriterium für Verantwortung.- 2.3.6 Zweckrationalität und moralische Praxis.- 3. Die Praxis interpersonalen Handelns.- 3.1 Zweckrationalität und Gefühle — Strawsons Unterscheidung zwischen objektiven und reaktiven Einstellungen.- 3.2 Eine dualistische Konzeption der moralischen Praxis.- 3.3 Ein nicht-dualistischer Bezugsrahmen interpersonalen Handelns — ausdrucks- und wirkungsorientiertes Handeln.- 3.4 Recht und Moral ohne Emotionen?.- 3.5 Die folgenorientierte Fundierung reaktiver Handlungen.- 3.6 Ein rationales Argument für Irrationalität.- 4. Einsicht in die Notwendigkeit und die Beziehung zwischen Freiheit und Mißerfolg.- Zweiter Abschnitt Zweckrationalität und Verantwortung; Bedroht die Orientierung an generalpräventiven Zielen das Prinzip der individuellen Zurechnung strafbarer Handlungen?.- 1. Die Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips auf der Grundlage des Vergeltungsprinzips.- 2. Die Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips auf der Grundlage des Utilitätsprinzips.- 2.1 Der Ansatz von Bentham — Die Priorität der Prävention.- 2.2 Der Nachvollzug von Benthams Argumenten in der deutschen Rechtswissenschaft.- 2.3. Die Kritik an dem Ansatz von Bentham.- 2.4 Der Ansatz eines qualifizierten Utilitarismus — Die Priorität des gesellschaftlichen Nutzens.- 2.4.1 Die handlungsutilitaristische Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips.- 2.4.2 Die regelutilitaristische Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips.- 2.5 Die Kritik an dem Ansatz eines qualifizierten Utilitarismus.- 3. Die Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips auf der Grundlage von Gerechtigkeitsprinzipien.- 3.1 Der Ansatz von Hart — Die Priorität der Freiheit.- 3.2 Die Kritik an dem Ansatz von Hart.- 3.3 Der Ansatz der Vertragstheorie — Die Priorität des individuellen Nutzens.- 3.3.1 Die Minimalversion einer Vertragstheorie.- 3.3.2 Die vertragstheoretische Rechtfertigung des strafrechtlichen Verantwortungsprinzips.- Dritter Abschnitt Zweckrationalität und Verhältnismäßigkeit; Ist eine Folgenorientierung des Kriminalrechts unvereinbar mit dem bestehenden Straftatsystem und seiner Dogmatik?.- 1. Schuld als Kriterium für Verhältnismäßigkeit.- 2. Die semantische Unbestimmtheit des Schuldbegriffs.- 3. Der Schuldbegriff als Grundlage der strafrechtlichen Zurechnung.- 3.1 Der Schuldbegriff im weiteren und engeren Sinn.- 3.2 Schuldprinzip und fragmentarischer Charakter des Strafrechts.- 3.3 Schwere der Schuld und Wert des Rechtsguts.- 3.4 Schuldprinzip und Tatbezogenheit.- 3.5 Vorsatz und Fahrlässigkeit.- 3.6 Rücktritt vom Versuch.- 3.7 Rückfall.- 3.8 Zumutbarkeit.- 3.9 Verbotsirrtum.- 3.10 Zurechnungsfähigkeit.- 3.10.1 Der Schuldvorwurf als ‚staatsnotwendige Fiktion‘.- 3.10.2 Motivierbarkeit durch Strafe und normative Ansprechbarkeit.- 3.10.3 Unzurechnungsfähigkeit und verminderte Zurechnungsfähigkeit.- 4. Straftatsystem und Dogmatik in einem tatbezogenen MaBnahmerecht.