Produktbild: Barbara Mettler-Meibom Breitbandtechnologie
Band 79

Barbara Mettler-Meibom Breitbandtechnologie Über die Chancen sozialer Vernunft in technologiepolitischen Entscheidungsprozessen

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,1 cm

Gewicht

860 g

Auflage

1986

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11782-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,1 cm

Gewicht

860 g

Auflage

1986

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11782-9

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialwissenschaften
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
Deutschland
Email: journals-wiesbaden@springer.com
Url: www.vs-verlag.de
Telephone: +49 611 78780
Fax: +49 611 7878420

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  • Produktbild: Barbara Mettler-Meibom Breitbandtechnologie
  • A: Einordnung der Breitbandtechnologie in Die Technikentwicklung.- I Technik - Soziale Folgen - Sozialwissenschaften.- 1. Technik und Wachstum oder: Zyklen der Versorgung und Entsorgng.- 1.1 Der Zyklus von Versorgung und Entsorgung in westlichen Industriegesellschaften.- 1.2 Großtechnologien, superindustrielle Gesellschaft und der Zyklus von Versorgung und Entsorgung.- 2. Die politische Diskussion über Technik und Wachstum und die Rolle der Sozialwissenschaften.- 2.1 Grenzen des Wachstums, steuerbare Technik und Sozialwissenschaften.- 2.2 Technischer Fortschritt und Wachstum als Sachzwang und Sozialwissenschaften.- 2.3 Technikkritik, alternative Technik, Expertokratiekritik und soziale Praxis.- 3. Die Unterdrückung sozialer Vernunft im Prozeß der Technisierung und Industrialisierung.- 3.1 Kritik der instrumentellen Vernunft oder der Versuch der Wiederherstellung eines ganzheitlichen Vernunftbegriffs.- 3.2 Soziale Vernunft als unterdrückter Teil der Vernunft.- 4. Breitbandtechnologie und die Chancen sozialer Vernunft zur Verhinderung von Entsorgungsbedarf.- 4.1 Soziale Vernunft als Aufgabe der Sozialwissenschaften. Präzisierung der Fragestellung und Aufbau der Untersuchung.- 4.2 Foren für die Diskussion über eine auch sozial vernünftige Technologiepolitik: Offizielle Beratungskommissionen und Foren inoffizieller Politikberatung.- 4.3 Der interessengeleitete Umgang mit sozialer Vernunft und die Handlungsrationalität des industriellen Anbietersystems.- II Versuch Einer Erweiterten Bestimmung Sozialer Vernunft Angesichts Breitbandtechnologie, Informatisierung und Mediatisierung.- 1. Breitbandtechnologie und Breitbandkommunikation. Technische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten.- 1.1 Technische Fortschritte bei Datenverarbeitung, Fernmelde-, Satelliten- und Bürotechnik.- 1.2 Unterschied zwischen Breitbandverteilnetzen (Kupferkoaxialkabeln) und Breit-bandvermittlungsnetzen (Glasfaserkabeln).- 2. Entstehung der Breitbandtechnologie aus der Logik der Versorgungsökonomie.- 2.1 Innovationskonkurrenz und die Parallelität von Maschinen- und Netzentwicklung.- 2.2 Verkehrsnetze als Instrumente der Penetration, Integration und Hierarchi-sierung.- 2.2.1 Verkehrsnetze in der Internationalen Arbeitsteilung.- 2.2.2 Internationalisierung der Distribution der Ware Nachricht.- 2.2.3 Internationalisierung der Produktion und des Kapitals.- 2.2.4 Dezentralisierung und Kontrolle von Arbeit.- 2.2.5 Netztechnische innerbetriebliche Organisation und Kontrolle von Arbeit.- 2.3 Über die besondere Qualität der Maschinenentwicklung: Die Technisierung von Information und Informationsverarbeitung.- 3. Änderung der Rahmenbedingungen für Erfahrung und kommunikative Kompetenz angesichts von Breitbandtechnologie, Informatisierung und Mediatisierung.- 3.1 Erfahrung und kommunikative Kompetenz als Elemente sozialer Vernunft.- 3.1 Erfahrung und kommunikative Kompetenz als Elemente sozialer Vernunft.- 3.2 Ansatzpunkte für eine Verletzung sozialer Vernunft.- 3.2.1 Künstliche Nachbarschaften.- 3.2.2 Entsinnlichung und Entmaterialisierung.- 3.2.3 Technik als Medium der Verständigung.- 3.2.4 Entzug von Zeit.- 3.2.5 Kontrolle.- 3.2.6 Entzug von Sinn.- 3.3 Elemente sozialer Vernunft angesichts Breitbandtechnologie, Informatisierung und Mediatisierung.- 3.3.1 Netztechniche Optionen.- 3.3.2 Erfahrung und kommunikative Kompetenz als Gestaltungsprinzipien.- B Phasen der Durchsetzung der Breitbandtechnologie in der Bundesrepublik Deutschland Oder: Der Interessengeleitete Umgang mit Sozialer Vernunft.- III Zweiweg-Kabelfernsehen als Übergangstechnologie auf dem Weg zur Breitbandkommunikation? oder: Der Gescheiterte Erste Versuch zur Durchsetzung der Breitbandtechnologie mit Hilfe der KtK (1974–1976).- 1. Industriepolitischer Entstehungszusammenhang der Forderung nach Breitbandtechnologie Anfang der 70er Jahre.- 1.1 “Gaps in technology” und Innovationskonkurrenz im Bereich der IuK-Techno-logien zwischen USA, Japan und der Bundesrepublik Deutschland.- 1.2 Die Diskussion über Teleinformatik auf der Ebene der OECD Anfang der 70er Jahre.- 1.3 Das US-amerikanische Konzept: Wired City als Zweiweg-Kabelfernsehen.- 1.4 Das japanische Konzept: Audiovisuelle Kommunikationssysteme für den Alltags -bedarf.- 1.5 Aufgreifen der internationalen Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland. Das Konzept der KtK.- 2. Ablehnung der Breitbandtechnologie durch die KtK als Ausdruck der Interessenkonstellation Mitte der 70er Jahre.- 2.1 Arbeitsweise der KtK und Interessenlage der einflußreichsten Akteure.- 2.2 Die Netzfrage: Breitbandnetze und Breitbanddienste - ja oder nein?.- 2.3 Politikberatung für die KtK oder: Die Sozialwissenschaften zwischen fehlender Identität und interessengeleiteter Verwendung.- 2.4 Anwälte einer sozial vernünftigen Technologiepolitik in der KtK; Interessenvertreter versus Sozialwissenschaften.- IV VerÄnderte Interessenkonstellation und VerÄndertes Wissen Oder: Der Abbau der Durchsetzungsbarrieren bei Fortschreitendem Wissen Über die Sozialen Kosten der Breitbandtechnologie.- 1. Technologiepolitische Wende bei der Deutschen Bundespost und Fernmeldeindustrie seit 1979.- 1.1 Die DBP als Promoter einer technischökonomischen Handlungsrationalität.- 1.2 Grundzüge der Technologiepolitik der DBP seit 1979: Digitalisierung, Netzintegration und Übergang zur Glasfaser.- 2. Medienpolitik im Sog von Parteipolitik und technischen Entwicklungen oder: Die Fortsetzung der Diskussion um eine Kupferkoaxialverkabelung.- 2.1 Kabelfernsehen und Verkabelung in der Diskussion von SPD und CDU/CSU auf Bundes- und Länderebene.- 2.2 Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zwischen Strategien der Verhinderung und der Anpassung an das Kabelfernsehen.- 3. Wissenszuwachs bei den Sozialwissenschaften oder: Die Sozialwissenschaften zwischen Verwendungstauglichkeit und Entzauberung der Technik.- 3.1 Die Beschäftigung der Sozialwissenschaften mit dem massenmedialen Anwendungsgebiet der Breitbandtechnologie.- 3.2 Die Beschäftigung der Sozialwissenschaften mit der Breitbandtechnologie im Anwendungsfeld Individualkommunikation.- 4. Legitimierung der Breitbandtechnologie im Namen technisch-ökonomischer Rationalität in der Enquete-Kommission ‘Neue Informations-und Kommunikationstechniken’ EKIK (1981–1983).- 4.1 Befürwortung der Breitbandverkabelung im Namen von Industrie- oder Medienpolitik.- 4.2 Die Ausblendung der Frage nach der sozialen Vernunft.- 4.3 Über die Chancen zu sozialer Vernunft angesichts fortschreitender Innovation und Implementation.- 5. Formierung von Betroffeneninteressen außerhalb institutionalisierter Prozesse der politischen Meinungs- und Willensbildung.- 5.1 Legitimitätsdefizit der Problemverarbeitung im Politisch-Administrativen system.- 5.2 Experten ohne Auftrag und soziale Praxis als Kritik der IuK-Technologien und der offiziellen Telekommunikationspolitik.- 5.3 Expertenwissen, Erfahrungswissen und soziale Praxis.- Zusammenfassung.- V Chancen und Restriktionen Sozialer Vernunft in Technologiepolitischen Entscheidungsprozessen.- 1. Über die Notwendigkeit sozialer Vernunft bei technologiepolitischen Entscheidungen.- 1.1 Unterentwicklung sozialer Vernunft und ihre Klassifizierung als unwissenschaftlich.- 1.2 Verwendungsbarrieren für soziale Vernunft und Chancen für deren Einbringung.- 1.3 Zur ordnungspolitischen Dimension 4.- 2. Erweisen sich die Sozialwissenschaften als Vertreter sozialer Vernunft?.- 2.1 Abhängigkeit der Sozialwissenschaften von Versorgungs- und Entsorgungszyklen oder: Segmentierung und Verwendungstauglichkeit von Wissen.- 2.2 Wissenschaftsimmanente Barrieren gegen soziale Vernunft.- 1. Abkürzungen A.- 2. Bibliographie B.- 3. Interviews I.- 4. Lexikon L.- 5. Übersichten Ü.