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Betriebliche Lebenswelt Eine Sozialpsychologie industrieller Arbeitsverhältnisse

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1986

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11735-5

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1986

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11735-5

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Vorwort.- Vorbemerkung und Danksagung.- inleitung: Forschen aus der Erlebnisperspektive.- 1. Einige Informationen und Daten zum Betrieb und seiner Geschichte.- 2. Das empirische Vorgehen im Untersuchungsbetrieb.- 3. Ein Forschungsseminar mit Arbeiterinnen — ein Beispiel für die Erhebung.- Erlebnisperspektiven der Vorgesetzten in der Fertigung.- I. Das Bild der Vorarbeiter und Meister von ihrer Arbeitsaufgabe.- 1. ‚Ich kann nicht nur Druck kriegen und unten buttern, das geht nicht‘.- 2. ‚Wenn der Meister drinsitzt und selber mitarbeitet, dann verliert er absolut die Übersicht‘.- 3. ‚Ne reine Improvisation, die gemacht wird‘.- II. Das Bild der Vorarbeiter und Meister vom Umgang mit ihren Untergebenen.- 1. ‚Von oben her wird überhaupt nicht daran gedacht, daß das Menschen sind‘.- 2. ‚Er kann hart reagieren, aber er braucht nicht härter zu reagieren als unbedingt nötig‘.- 3. ‚Das ist bei uns ja so, da muß die Frau erst zum Meister gehen: Darf ich mal eben zur Toilette‘.- III. Die Vorstellungen der Vorarbeiter und Meister von ihrer beruflichen Zukunft.- 1. ‚Mit Leuten umgehen, das können Maschinen nicht‘.- Humanisierungsbarrieren und Humanisierungsbedürfnisse der Vorgesetzten in der Fertigung.- 1. ‚Wir leiden am meisten unter dem Fehlstand‘.- 2. ‚Es liegt, glaube ich, auch an den Leuten selber‘.- 3. ‚Das ist ja das Komische, daß die qualifizierten Arbeitsplätze wenig Fehlzeiten haben‘.- 4. ‚Ne Frauengruppe und ohne Aufsicht, wie soll das denn laufen‘.- Erlebnisperspektiven der Facharbeiter.- I. Das Bild der Facharbeiter von der Bewältigung ihrer Arbeitsvorgaben.- 1. ‚ Unter Arbeit verstehe ich was anderes als Bandarbeit‘.- 2. ‚Erst durch Erfahrung wird man zum Facharbeiter in der Werkstatt‘.- 3. ‚Ein Reparateur muß genau wissen, was er tut‘.- II. Das Bild der Facharbeiter von der Zusammenarbeit in der Produktion.- 1. ‚Ja, als was werde ich denn vom Vorgesetzten behandelt‘.- 2. ‚Vorgesetzte in der Werkstatt — ein ganz wunder Punkt‘.- 3. ‚Bei der Ungerechtigkeit verliert man die Lust am Arbeiten‘.- III. Das Bild der Facharbeiter von der Zukunft ihrer Arbeit.- 1. ‚Das Menschliche kommt bei der IC-Technik viel zu kurz‘.- Humanisierungsbarrieren und Humanisierungsbedürfnisse der Facharbeiter.- 1. ‚Wir müssen ja auch nur jetzt’ ne Möglichkeit finden, den Arbeitsplatz zu verschönern‘.- 2. ‚Was ganz wichtig wäre, das wäre zum Beispiel, daß die oben anders sind‘.- 3. ‚Wir haben da keinerlei Einfluß drauf.- Erlebnisperspektiven der Ungelernten.- I. Das Bild der ungelernten Arbeiterinnen von der Bewältigung ihrer Arbeitsvorgaben.- 1. ‚Wenn ich ein bißchen frei sein könnte‘.- 2. ‚Man muß ne Abwechslung reinbringen‘.- 3. ‚Lust zur Arbeit ist ja wohldie Voraussetzung‘.- II. Das Bild der ungelernten Arbeiterinnen von der Zusammenarbeit in der Fertigung.- 1. ‚Wenn die Maschine kaputt ist, bin ich nervös‘.- 2. ‚Einige machen sich auf Kosten anderer einen faulen Tag‘.- 3. ‚Gutheit ist Dummheit‘.- III. Die Vorstellungen ungelernter Arbeiterinnen von der Zukunft ihrer Arbeit.- 1. ‚Also mir würde unwahrscheinlich was fehlen, wenn ich nicht arbeiten gehen könnte‘.- Humanisierangsbarrieren und Humanisierungsbedürfnisse der Ungelernten.- 1. ‚Vielleicht könnte man da noch eine Frau zwischensetzen‘.- 2. ‚Arbeitsplatzwechsel, das bringt eigentlich auch nicht viel‘.- 3. ‚Ein Lehrgang, das war ‘ne Erschwernis für die Frau‘.- Exkurs: Das Bild ausländischer Kolleginnen in der Vorstellung ihrer deutschen Arbeitsnachbarinnen.- 1. ‚Zu damaliger Zeit, da waren wir ja auch kaum Ausländer‘.- 2. ‚Ausländer, das ist ein Haufen für sich, die wollen nur Geld haben‘.- 3. ‚Ausländer brauchen da nicht hin, wo wir hin müssen‘.- Erlebnisperspektiven der Lohnschreiberinnen.- Erlebnisperspektiven der Arbeitsvorbereiter.- I. Das Bild der Arbeitsvorbereiter von ihrer Stellung im Betrieb.- 1. ‚Die Fertigung fängt um fünf vor sieben an, und dann unter Garantie klingelt bei uns das Telefon‘.- 2. ‚Wir sind ja alle in so’ ner mittleren Schicht‘.- 3. ‚Wer austeilt, muß aber auch damit rechnen, daß zurückgefeuert wird‘.- 4. ‚Das ist ja leider das, daß dann manchmal Persönliches und Dienstliches in einen Pott gehauen wird‘.- 5. ‚Der Ausgleich muß ja da sein, sonst dreht man ja durch‘.- II. Die Vorstellungen der Arbeitsvorbereiter von ihren Rationalisierungsaufgaben und von der Zukunft der Arbeit.- 1. ‚Die Arbeit unten, die muß ja auch gemacht werden‘.- 2. ‚Wir alle haben ja schon zwischendurch irgend etwas anderes gemacht‘.- 3. ‚Ich habe wohl Zeiten vorgegeben, aber selbst die Zeiten einhalten könnte ich nicht‘.- 4. ‚Man kann’ ne Frau hinstellen mit Lohngruppe II, alles andere kann maschinell gemacht werden‘.- Humanisierungsbarrieren und Humanisierungsbedürfnisse der Arbeitsvorbereiter.- 1. ‚Das System muß ja dann irgendwie in Betrieb genommen werden‘.- 2. ‚Wenn ich das so wieder sehe, ganz nüchtern, das ist’ ne einfache Tätigkeit‘.- 3. ‚Privatgespräche gegen Monotonie, das halte ich von der Wirklichkeit her etwas fragwürdig‘.- 4. ‚Bei einer Aufteilung in Einzelplätze würde ich eine bessere Leistung erzielen‘.- Erlebnisperspektiven der Ingenieure und Techniker.- I. Die beruflichen Ansprüche der Ingenieure und Techniker.- 1. ‚An der Arbeit reizt mich die Aufgabe‘.- 2. ‚Wir haben ja gar nichts mehr zu entwickeln‘.- 3. ‚ Früher haben wir besser zusammengearbeitet‘.- 4. ‚Wenn man mit den Leuten kann, da kannst’e dein Projekt zu Hause haben‘.- 5. ‚Wenn ich unter Zeitdruck stehe und mir kommt noch etwas in die Quere‘.- II. Das Bild der Ingenieure und Techniker von ihrer Entwicklungsaufgabe im Produktionsproze?.- 1. ‚Rationell zu entwickeln, das ist ja eben unsere Aufgabe‘.- 2. ‚Die Frau kann gefühlsmäßig handeln, der Computer druckt stur sein Programm‘.- III. Die Vorstellungen der Ingenieure und Techniker von ihrer beruflichen Zukunft.- 1. ‚Ich laß es nicht darauf ankommen, Papier aufzuklauben‘.- 2. ‚Den Schritt nach vorn zu tun, dabei hab ich jetzt aber Angst‘.- Humanisierungsbarrieren und Humanisierungsbedürfnisse der Ingenieure und Techniker.- 1. ‚Das ist wieder das Arbeitgeberdenken, man ist da so richtig drin‘.- 2. ‚Mir sträubt sich auch einiges gegen diesen gesamten Arbeitsplatz‘.- 3. ‚Denn wir wissen ja nicht, wie den Leuten zumute ist‘.- Exkurs: Die Kognitive Gestalt des Problemlösens in Humanisierungsdis-kussionen bei Ingenieuren und Technikern im Vergleich zu ungelernten Arbeiterinnen.- 1. Problemfindung nach Ausnahmeregeln.- 2. Problemfindung nach den Regeln des Topos.- 3. Vergleich der Problemlösungen: Entlastung von Anstrengungen — Verwirklichung von Ansprüchen.- Subjektivität im Produktionsprozeß.- 1. Sinn der Arbeit als identitätsstiftendes Moment im Arbeitsbewußtsein.- 2. Herstellen, Handeln, Sprechen und Arbeiten.- 3. Betriebliche Lebenswelt, ein Untersuchungsfeld der Sozialpsychologie.- Auswertungsverfahren im Interpretativen Paradigma.- 1. Gültigkeitskriterien einer qualitativen Forschung.- 2. Die Methode der Kernsatzfindung und die Modi des hermeneutischen Verstehens.- Anmerkungen und Literaturhinweise zu den einzelnen Kapiteln.- Literatur.