Produktbild: Staat und Recht im Werk Christoph Martin Wielands

Staat und Recht im Werk Christoph Martin Wielands Diss.

39,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.1999

Abbildungen

XIV, mit Abbildung

Verlag

Deutscher Universitätsverlag

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8244-4341-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.1999

Abbildungen

XIV, mit Abbildung

Verlag

Deutscher Universitätsverlag

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8244-4341-3

Herstelleradresse

Deutscher Universitätsvlg
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • A. Einführung.- I. Forschungsbericht.- 1. Forschungsgeschichte.- 2. Forschungsergebnisse.- a) Absolutismusthese.- b) Unparteilichkeitsthese.- c) Verfilzungsthese.- d) These der Wirkungslosigkeit.- e) These des politischen Humanismus.- II. Recht und literarische Ästhetik.- 1. Autonomie des dichterischen Kunstwerks.- 2. Literatur als „gesteigerte Realität“.- 3. Interdependenz von Stoff, Form und außerliterarischem Bewußtsein.- III. Gegenstand und Methode.- 1. Erkenntnisgegenstand.- a) Dichtung und Publizistik.- b) Abstrakte und konkrete Behandlung juristischer Sachverhalte.- aa) Diskursive Behandlung von Rechtsfragen.- bb) Fiktionale Behandlung von Rechtsfragen.- 2. Fragestellung.- 3. Methode.- a) Darstellung des Staats- und Rechtsdenkens Wielands.- b) Einordnung in den ideen- und gesellschaftsgeschichtlichen Zusammenhang.- 4. Thesen.- a) Wandel der Staats- und Rechtsauffassung Wielands.- b) Literarischer Konfigurationswechsel.- 5. Exkurs: Das Recht in der Literatur als multidisziplinärer Untersuchungsgegenstand.- a) Beispiel Politikwissenschaft.- b) Beispiel Rechtswissenschaft.- c) Beispiel Literaturwissenschaft.- IV. Entwicklungsgeschichte des neuzeitlichen Staats- und Rechtsdenkens.- 1. Die rationalistische Staats- und Rechtsauffassung.- a) Mittelalterlicher Voluntarismus als Begründungsfundament absolutistischer Herrschaft.- b) Säkularisation von Staat und Recht.- c) Trennung von Politik und Moral.- d) Rationalistische Metaphysik.- e) Mechanistische Staatswissenschaft.- f) Naturrecht und Gesellschaftsvertrag.- g) Rationalisierung des positiven Rechts.- h) Bürgerliche Öffentlichkeit im Absolutismus.- i) Inhaltliche Richtigkeit des Rechts.- j) Trennung von Staat und Gesellschaft.- 2. Die Staatslehre westeuropäischer Prägung.- 3. Entwicklung in Deutschland.- a) Absolutistisches Naturrecht.- b) Aufgeklärt-absolutistisches Naturrecht.- c) Liberales Naturrecht.- B. Wielands politische Publizistik.- I. Einleitung.- II. Die Texte im einzelnen.- 1. „Über das göttliche Recht der Obrigkeit“.- a) Inhalt.- b) Erkenntnistheoretische Grundlagen.- c) Wissenschaftsgeschichtliche Einordnung.- d) Anthropologisches Naturrecht.- e) Staatslehre.- 2. „Eine Lustreise ins Elysium“.- a) Das Recht des Stärkeren als Naturgesetz.- b) Naturgesetzliche Schranken des Herrschaftsrechts.- c) Widerstandsrecht.- 3. „Das Geheimnis des Kosmopoliten-Ordens“.- a) Kosmopolitisches Menschenbild.- b) Staatsdenken.- c) Rechtsbegriff.- aa) Anthropologisches Natur- und Gesetzesrecht.- bb) Maßstab inhaltlicher Richtigkeit des Rechts.- d) Trennung von Staat und (Geheim-)Gesellschaft.- aa) Geheimgesellschaften.- bb) Aufklärung und Geheimhaltung.- cc) Gelehrtenrepublik und Pressefreiheit.- 4. „Schriften über die Französische Revolution“.- a) Rezeption der Französischen Revolution in Deutschland.- b) Wielands Auseinandersetzung mit den deutschen Verhältnissen zur Zeit der Revolution.- aa) „Betrachtungen über die gegenwärtige Lage des Vaterlandes“.- bb) „Worte zur rechten Zeit an die politischen und moralischen Gewalthaber“.- cc) „Über deutschen Patriotismus“.- (1) Wielands Patriotismus-Begriff.- (2) Patriotismus und Nationalismus.- c) Fazit: Evolution statt Revolution.- 5. „Gespräche unter vier Augen“.- a) Souveränitätsbegriff.- b) Parlamentarismus.- c) Die öffentliche Meinung.- d) Staats- und Rechtsbegriff.- e) Politischer Humanismus.- f) Verfassungsdiskussion.- aa) Das Vorbild der britischen Verfassung.- bb) Reform der deutschen Reichsverfassung.- C. Staat und Recht in den literarischen Arbeiten Wielands.- I. Werke vor der Französischen Revolution.- 1. „Der goldne Spiegel“.- a) Handlung.- aa) Einleitung.- bb) Chronik der Könige von Scheschian.- (1) Vorabsolutistische Zeit.- (2) Absolutismus.- (3) Tyrannis.- (4) Anarchie.- (5) Konstitutionelle Monarchie.- (6) Aristokratie/Oligarchie.- (7) Demokratie.- (8) Anarchie.- cc) Binnenerzählung.- b) Fürstenspiegel, Hofkritik, Staatsutopie.- c) Erkenntnistheoretischer Ausgangspunkt des Staats- und Rechtsverständnisses.- aa) Empirische Vernunfterkenntnis.- bb) Induktion als ästhetische Methode.- d) Aufgeklärt-absolutistisches Staats- und Rechtsdenken.- e) Das absolutistische „suum cuique“.- 2. „Schach Lolo“.- a) Handlung.- b) Politische Herrschaft als göttliches Recht des Stärkeren.- c) Recht als ideologischer Überbau.- d) Kritik der rationalistischen Metaphysik.- 3. „Der Stein der Weisen“.- a) Handlung.- b) Wechsel von der höfischen zur bürgerlichen Öffentlichkeit.- 4. Exkurs: Politische Ohnmacht als „moralisches Martyrium“?.- II. Werke nach der Französischen Revolution.- 1. „Die Wasserkufe“.- a) Handlung.- b) Säkulare Pflichtethik.- c) Einheit von privater und öffentlicher Pflichtethik.- d) Entwicklung des frühliberalen Staatsmodells.- e) Herausbildung der kapitalistischen Wirtschaftsethik.- 2. „Aristipp und einige seiner Zeitgenossen“.- a) Handlung.- b) Die kyrenische Mischverfassung.- c) Das liberale Staatsmodell.- aa) Bedeutung des Plato-Monologs.- bb) Staats- und rechtstheoretische Prämissen.- cc) Das Rechtsgefühl.- dd) Das besitzindividualistische „suum cuique“.- ee) Kritik der mechanistischen Staatslehre.- ff) Kritik der romantischen Staatsauffassung.- gg) Trennung von Staat und Gesellschaft.- d) Aufgeklärter Liberalismus als Antwort Wielands auf den politischen Traditionalismus seiner Zeit.- aa) Spätaufklärung und Frühromantik.- bb) Konservatismuskritik.- cc) Literarische Aufklärung und politische Utopie.- dd) Ideal einer guten personalen Herrschaft.- 3. „Das Hexameron von Rosenhain“.- a) Handlung.- b) Episode „Freundschaft und Liebe auf der Probe“.- c) Gesellschaftliche Autonomie im literarischen Kontext.- aa) Territoriale Unabhängigkeit.- bb) Materielle Unabhängigkeit.- cc) Sittliche Unabhängigkeit.- III. Schlußbemerkung.- D. Ergebnis.- I. Das Staats- und Rechtsdenken Wielands.- 1. Spätabsolutistischer Ausgangspunkt.- 2. Herausbildung der liberalen Staats- und Rechtsauffassung.- II. Die literarische Umsetzung des Staats- und Rechtsdenkens.- 1. Literarische Figurationen vor der Französischen Revolution.- 2. Literarischer Figurationswechsel als Folge des gewandelten Staats- und Rechtsdenkens.- E. Literaturverzeichnis.- I. Werk- und Einzelausgaben.- II. Biographien.- III. Forschungsliteratur.- IV. Weiterführende Literatur.