Kindesaussetzung - Wahrheit und Mythos Magisterarbeit
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
34,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.04.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
224
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,6 cm
Gewicht
331 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-88739-2
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: sehr gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Archäologien), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Alten Testament steht im Buche Ezechiel über ein ausgesetztes Kind: "[...] Und was deine Geburt betrifft, so wurde, als du geboren warst, deine Nabelschnur nicht abgeschnitten, du wurdest nicht mit Wasser gewaschen zur Reinigung, nicht mit Salz abgerieben und nicht in Windeln gewickelt. Kein Auge ruhte erbarmend auf dir, um etwas von alledem zu tun und Mitleid zu üben, du wurdest vielmehr am Tage deiner Geburt aufs freie Feld hinausgeworfen, weil man dich verabscheute. [...]" (Ez. 16,4,5) Bei vielen Völkern der Erde finden wir Aussetzungsmythen, die sich erstaunlich gleichen, obwohl die einzelnen Völker nachweislich nie miteinander in Berührung gekommen sind. Die Mythen folgen einem bestimmten Schema: Immer wieder begegnet uns die Vorstellung eines mythischen Urkönigs, der selbst Sohn eines Gottes oder einer Göttin ist oder zumindest von einem Gott abstammt. Er selbst wird als Baby nach einem unheilvollen Orakelspruch oder Traum ausgesetzt und so dem Tode preisgegeben, wird aber von wilden Tieren genährt und kann so überleben. Meistens wird er von Hirten oder Fischern gefunden und aufgezogen und nach vielen Bewährungsproben später Kultstifter oder Siedlungsgründer. (Vergl. DNP 5 [1998] 500 s. v. Herrschergeburt [R. Oswald]) Natürlich würde es den Rahmen dieser Arbeit sprengen, auf alle Aussetzungsmythen der Welt einzugehen. So sollen hier hauptsächlich Aussetzungsmythen der europäischen Geschichte, also der Griechen und Römer und einzelne des vorderen Orients behandelt und mit der antiken Bildwelt verbunden werden.
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