Produktbild: Massimo Marini
Band 24092

Massimo Marini Roman

Aus der Reihe detebe
3

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2012

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,3 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24092-4

Beschreibung

Rezension

»Dobellis Sprache ist stets klar, knapp und knackig.«
»Rolf Dobelli verfügt über traumwandlerische Stilsicherheit.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2012

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,3 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24092-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Belinda Wiesbauer

    aus Steyr

    5/5

    20.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Schweizer Gesellschaftsroman der in die Tiefe geht

    Massimo ist die beherrschende Figur in diesem eher seltsamen Gesellschaftsroman, in dem Rolf Dobelli den Aufstieg und tiefen Fall des italienischen Einwanderersohnes beschreibt. Als Baby wird er von seinen Eltern auf abenteuerliche Weise in einem Koffer über die Grenze geschmuggelt um Jahre später einer der schillernsten Figuren der Züricher Gesellschaft zu werden und zu sein. Dieser Fall beginnt mit dem ersten Blick auf die Cellistin Julia. Spätestens ab der Entführung seines Sohnes wird einem klar, dass das Ende nicht mehr aufzuhalten ist. Tiefgründig, interessant und sprachlich hervorragend geschrieben lädt dieser Roman ein darin zu versinken. Ein Kontrastprogramm zu manchem anderen Titel der derzeit auf der Bestsellerliste herumschwirrt.

  • Martin Bär

    aus St. Johann

    4/5

    04.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Midlifecrisis, Liebeswahn?

    Massimo Marini ist eine faszinierende Figur: Als Kind wird er von seinen Eltern, italienischen Gastarbeitern, in die Schweiz geschmuggelt. Mit Mitte Vierzig hat Massimo es geschafft: er ist erfolgreicher Tunnelbauunternehmer, baut beim prestigeträchtigen Gottharttunnel mit und verdient prächtig. Dann trifft er eine junge Cellistin und es ist für ihn Liebe auf den ersten Blick. Er verlässt Frau und Kind Hals über Kopf. Massimo und die Julia werden ein Paar, und er kommt durch die berühmte Cellistin auch in die Society-Seiten diverser Zeitungen, was seiner Eitelkeit schmeichelt. Etwas trübt aber Massimos Glück: Julia lässt körperliche Nähe nicht zu, was den vor Testosteron strotzenden Mann ziemlich frustriert. Er ist geduldig, macht ihr Geschenke, aber nichts scheint zu fruchten. Und da kommt Raffael, der 15-jährige Sohn aus erster Ehe ins Spiel: er wird entführt und ermordet aufgefunden. Wer war der Entführer, warum wurde er entführt? Auf diese Fragen gibt es am Ende eine überraschende, aber doch stimmige Antwort. Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, ist die Schilderung der Geschichte der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz, vor allem aber das Drama Massimos, der seine Gefühle intensiv auslebt und daran letztendlich zerbricht.

  • Bewertung

    aus Linz

    4/5

    03.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Man muss sich die Dinge nur ordentlich in den Kopf setzen!

    Massimo Marinis lebenslanges Experiment an Standhaftigkeit. Seine erstaunlichen Wandlungen dabei. Vom italienischen Immigrantenkind zum Züricher Gesellschaftslöwen. Vom Opernhausdemonstranten zum Opernhaussponsor. Vom Existenzphilosophen zum Bauunternehmer. Vom Tunnelbohrer zum Stradivari-Besitzer. Vom Linken zum Rechten. Vom Tiefen zum Hohen. Vom Süden zum Norden. Seine monströse Bewegung auf dem Koordinatennetz des Lebens. Und dann das Aufblitzen einer Frau, das alles zerstört. Die Größe seines Aufstiegs und Falls. Die Chronologie des Schreckens.

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    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Lesevergnügen

    Das Buch war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesevergnügen, denn Dobelli erzählt nicht nur interessant und spannend, sondern auch sprachlich überzeugend. Im Einzelnen geht es um Aufstieg und Fall des italienischen Fremdarbeiterkindes Massimo, der in den 50ger Jahren als Säugling mit seinen Eltern auf abenteuerlichem Weg in die Schweiz gelangt ist. Dobelli erzählt mit Hilfe seines Ich Erzählers (Whyn ) zwar weitgehend distanziert und nimmt den Leser dennoch unmittelbar mitten hinein in die Handlung und in die Dramatik des Lebens von Massimo. Ein unbedingt lesenswerter Roman, der nicht nur gut unterhält, sondern zugleich ein Stück Zeitgeschichte erlebbar macht.

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