Produktbild: Ein Haus in Brooklyn

Ein Haus in Brooklyn

10

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

457

Maße (L/B/H)

13,3/20,4/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Messing / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

While we're far Apart

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-262-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

457

Maße (L/B/H)

13,3/20,4/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Messing / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

While we're far Apart

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-262-8

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Hopeandlive

    5/5

    23.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Glück ist etwas, das aus dem eigenen Herzen kommt...

    "Glück ist etwas, das aus dem eigenen Herzen kommt und nicht von anderen Menschen." Wir befinden uns Anfang der 1940er Jahre in Brooklyn in Amerika in einem ganz bestimmten Haus. Die tragisch verstorbene Miriam, die diesen weisen Satz ihrem Mann Jakob Mendel immer wieder sagte, lebte ihn anscheinend auch. Doch nun in diesen schwierigen Jahren des 2. Weltkrieges, der zwar nicht auf amerikanischem Boden stattfand, zumindest nur punktuell, der jedoch tiefgreifende Veränderungen in jeder Familie verzeichnete und der in vielen Menschen großes Unglück auslöste. In diesem besagten Haus treffen wir als erstes auf die zwölfjährige Esther Schaffer und ihren neunjährigen Bruder Peter. Die Kinder sind unglücklich, nicht nur dass ihre Mama kürzlich einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel, nun will auch ihr Vater Eddie in den Krieg ziehen. Er kommt nicht über den Tod seiner Frau hinweg und fühlt sich berufen für sein Land zu kämpfen. Da seine Kinder nicht bei ihrer Großmutter bleiben können, die ihr Haus mit Erinnerungen und allerlei Krempel vollgestopft hat, kommt er auf die grandiose Idee, seine unscheinbare Nachbarin Penny als Kindermädchen und Haushaltshilfe zu engagieren. Penny ist schon sehr lange unsterblich in Eddie verliebt und sagt dankend und innerlich jubelnd zu, in der Hoffnung, dass Eddie sie nun endlich bemerkt und zu lieben beginnt. Die Kinder sind davon jedoch alles andere als begeistert und somit verläuft der das gemeinsame zukünftige Leben mehr als holprig und Penny kommt in vielerlei Beziehung oft an ihre Grenzen, die von ihren Eltern mehr als eng gesteckt wurden. Weiter begegnen wir Jakob Mendel, vor langer Zeit aus Ungarn eingewandert und konnte sich in Amerika mit seiner Miriam und seinem Sohn Avraham ein gutes Leben einrichten. Doch dieses Glück ist vergangen, denn Avraham ging noch vor dem Krieg nach Ungarn um dort die Thora zu studieren und sieht sich nun, gemeinsam mit seiner jungen Frau Sara Rivka, von den gefährlichen Progromen der Nazis verfolgt. Jakob verliert nach und nach seinen Lebensmut und seinen Glauben, denn er bekommt keine Nachricht mehr von seinem Sohn und er kommt auch nicht über den tragischen Tod seiner geliebten Miriam hinweg. Zu allem Unglück wird er auch noch der Brandstiftung beschuldigt, nachdem die gegenüberliegende Synagoge in Brooklyn abgebrannt ist. Alle Protagonisten sehnen sich nicht nur nach dem äußeren Frieden und das der Krieg endlich ein Ende findet. Vor allem sehnen sie sich auch nach einem innerem Frieden, einem Glück, das aus dem eigenen Herzen kommt und das nur der Eine uns schenken kann. Doch bis das geschieht, ist es noch ein sehr weiter Weg, der durch viel Zweifel, Unglaube, Wut, Zorn ,Unvergebenheit und verschiedene Familiengeheimnisse führt und an dem alle Protagonisten wachsen und heil werden. Lynn Austin hat es wieder mal geschafft in sehr einfühlsamen, wahren Worten den Leser mit auf eine Zeitreise zu nehmen und bei allem, was die Protagonisten zu durchleben haben, zu zeigen wie doch der Herr Wache hält zwischen den Menschen, auch wenn sie sich nicht sehen. Dazu ist es ihr wunderbar gelungen, einfache Menschen zu beschreiben und deren charakterliche Entwicklung, wie sie es schaffen, Lebenslügen zu identifizieren und lernen an der Wahrheit festzuhalten und danach zu leben. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, weil auch die Glaubensimpulse in einer so feinen Art und Weise sich ganz natürlich in die Geschichte eingewebt wurden. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    27.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Geschichte bis zur letzten Seite

    Die Autorin Lynn Austin entführt den Leser nach Brooklyn in die 1940er Jahre und erzählt in ihrem Roman „Ein Haus in Brooklyn“, eine Geschichte zwischen sehr intensiven politischen wie auch theologischen Fragen, die verbunden sind, mit berührenden und zwischenmenschlichen Handlungen. Inhalt: Brooklyn, 1940er Jahre: Die 12-jährige Esther Shaffer und ihr kleiner Bruder Peter müssen den plötzlichen Tod ihrer Mutter verkraften. Sie können nicht verstehen, warum ihr Vater ausgerechnet jetzt freiwillig in den Krieg zieht und seine beiden Kinder in der Obhut einer jungen Frau lässt, die heimlich in ihn verliebt ist. Zum Glück gibt es da noch Jakob Mendel, der mit im Haus wohnt und wie ein Großvater für die Kinder ist. Als in unmittelbarer Nähe die Synagoge in Brand gerät, überschlagen sich die Ereignisse. Werden die Bewohner des Hauses erkennen, dass Gott in ihrem Leben am Wirken ist – selbst wenn er schweigt? Werden sie erkennen, dass er sie liebt und auch heute noch Wunder wirkt? Ein mitreißender Roman über das Leben, die Liebe und das Festhalten an Gott auch in schwierigen Zeiten. Meine Meinung: Die Autorin verknüpft sehr anschaulich und atmosphärisch eine Seelenverwandtschaft zwischen Esther, Peter und Jakob, die einen geliebten Menschen verloren haben und sich um ihre Verbliebenen sorgen. Wer weiß, ob ihr Vater aus dem Krieg zurückkommt und ob Jakobs Sohn den Holocaust überlebt … Während Eddie im Krieg ist, kümmert sich Penny um die beiden Kinder Esther und Peter, obwohl sie eigentlich keine Ahnung von Kindererziehung hat. Seit Pennys Kindheit kennt sie Eddie den Nachbarsjungen und hofft, jetzt endlich die Chance auf eine Verbindung mit ihm zu bekommen. Penny ist sehr und mehr als behütet aufgewachsen und schon immer in Eddie verliebt gewesen. Sie zieht zu Esther und Peter und ist damit zum ersten Mal von zu Hause fort. Sie wird selbständiger und trifft eigene Entscheidungen. Von der unterdrückten Penny wird nach und nach eine selbstbewusste junge Frau, die Freunde findet, ihren eigenen Wert erkennt und langsam Zugang zu den Kindern bekommt, die sie zuerst nicht ausstehen konnten. Der Vermieter von Eddies Wohnung ist der alte Jude Jakob, der sich nach dem Tod seiner Frau von Gott abgewandt hat. Sein Sohn wird seit dem Einmarsch der Nazis mit Frau und Kind in Ungarn vermisst. Nur durch Briefe von seinem Sohn und später von seiner Schwiegertochter, wird man direkt in das Geschehen der Nazis einbezogen und erfährt eine ganze Menge von dem großen Unrecht, Juden gegenüber. Fazit: Der Autorin ist es hervorragend gelungen, mit ihren fiktiven Charaktere und Ereignissen, eine sehr bewegende und emotionale Geschichte über das Leben in schwierigen Zeiten zu erzählen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr glaubwürdig dargestellt und gut eingebunden. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde und lesenswerte Geschichte ausmacht und ein Ende, mit dem ich sehr zufrieden bin. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • annislesewelt

    aus Wülfrath

    5/5

    24.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    vielschichtiger Roman mit starken Chrakteren

    In diesem Buch von Lynn Austin geht es in erster Linie um die Bewohner eines Haus in Brooklyn, wie der Titel schon sagt. Dort wohnen zum einen Jakob Mendel, ein amerikanischer Jude, ihm gehört auch das Haus und er hat eine Wohnung an Eddie Shaffer und seine Familie vermietet. Sie verstehen sich gut und erleben beide schöne und traurige Momente. Eddie hat zwei Kinder, Esther und Peter. Diese beiden verstehen nun die Welt nicht mehr. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben und als wäre das nicht schlimm genug will der Vater nun in den Krieg ziehen. Sie fühlen sich allein gelassen und freuen sich gar nicht das Penny, eine junge Frau aus der Nachbarschaft der Großmutter, nun zu ihnen ziehen wird um sie in der Abwesenheit des Vaters zu betreuen. Wie sich dieses Zusammenleben gestaltet, und die ganz persönlichen Freunde aber auch große Nöte der einzelnen Protagonisten wird wunderbar anschaulich und ausführlich beschrieben. Ich konnte dem ganzen gut folgen und bin schnell in die Geschichte gekommen. Es war interessant die Charaktere und ihre Veränderungen zu beobachten. Trotzdem konnte ich mich nicht völlig in die Personen hineinfühlen. Vor allem Pennys Art blieb mir etwas fremd, aber ihre Geschichte hat mich trotzdem bewegt. Großartig fand ich das man über Jakob einiges über die jüdischen Traditionen erfahren konnte. Er redet häufig über Gott und ich habe gerne "zugehört" wenn er etwas erklärt hat. "Ein Haus in Brooklyn" ist ein Buch das zeigt das Gott auch in schwierigen Zeiten da ist und Trost schenkt, ja - das er alle Fäden in der Hand hält. Dies ist eine Geschichte die zur Zeit des zweiten Weltkrieges spielt und Lynn Austin hat es wunderbar geschafft einen Bezug zur biblischen Königin Esther zu knüpfen - wow, das hat mich stark beeindruckt. So ganz nebenbei geht es immer wieder auch um Vergebung, um Neuanfänge und Entscheidungen, um Hoffnung und Freundschaft. In diesem Buch geht es weniger um die Liebe - auch wenn Penny heimlich verliebt ist - hier geht es darum schwere tage MITEINANDER zu schaffen. Es war ein spannender Roman mit vielen Überraschungen der mich einiges gelehrt hat.

  • peedee

    5/5

    19.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr intensives Leseerlebnis!

    Brooklyn, USA, 1940er Jahre: Die zwölfjährige Esther Shaffer sowie deren neunjähriger Bruder Peter sind verzweifelt, dass ihr Vater Eddie sich freiwillig für die Army gemeldet hat, wo sie doch vor einem Jahr bereits ihre Mutter verloren haben. Die Kinder werden fortan von Penny Goodrich betreut, die heimlich in Eddie verliebt ist. Unter ihrer Wohnung lebt Jakob Mendel, ihr jüdischer Vermieter. Als die Synagoge gegenüber von Mendels Haus brennt, wird er der Brandstiftung verdächtigt. Spüren die Hausbewohner, dass Gott in ihrem Leben wirkt, auch wenn sie es nicht sehen? Erster Eindruck: Das Cover passt zu einem historischen Roman, jedoch hätte ich aufgrund des deutschen Buchtitels ein Haus auf dem Cover erwartet. Eddie Shaffers Entscheid, sich freiwillig zu melden, kann aus seiner Sicht nachvollzogen werden, aber aus Sicht seiner Kinder natürlich nicht. Er hat mit seiner Frau auch ein wenig den Lebensmut verloren. Dass seine Frau Rachel zusammen mit Miriam Mendel umgekommen ist, macht aus den Nachbarn Eddie und Jakob eine Schicksalsgemeinschaft. Jakob ist Jude, geht aber seit dem Tod seiner Frau nicht mehr in die Synagoge – er kann nicht mehr beten. Sein einziger Sohn ist in Ungarn und er hat seit langer Zeit nichts mehr von ihm gehört. Leben er, seine Schwiegertochter und die Enkelin noch? Penny Goodrich ist in der Doppelhaushälfte neben den Shaffers aufgewachsen und seit Jahren in Eddie verliebt. Da sie hofft, später die neue Mrs Shaffer zu werden, bietet sie ihm an, während seiner Abwesenheit auf seine Kinder aufzupassen. Penny wohnt noch bei ihren Eltern, die sie stets kleinhalten und ihr nichts zutrauen. Kein schönes Umfeld, um ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Warum handeln die Eltern so? Esther und Peter haben mir leidgetan: sie haben die Mutter verloren, der Vater lässt sie bei Penny, die sie nicht leiden können… Es hat mich fast zum Weinen gebracht, dass Peter verzweifelt schreibt, dass er nicht mehr sprechen kann – die Worte wollen nicht mehr herauskommen! „Ich mache mir Sorgen um dich, mein Freund. Ich fürchte, die Mauern, die du errichtest, um dich selbst vor Verletzungen zu schützen, könnten dich am Ende vom Leben fernhalten.“ Mir hat sehr gefallen, wie sich Jakob gegenüber den Kindern geöffnet hat – sie tun einander gut. Ich mag dieses Bild von den dreien sehr gerne. Die Fragen und Gespräche über den Glauben geben Jakob selbst sehr viel zum Nachdenken. Des Weiteren fand ich es sehr interessant, viele Einblicke in den jüdischen Alltag zu erhalten, wie z.B. das Verschenken des traditionellen Honigkuchens zum neuen Jahr und Jom Kippur (schön, dass dieser Kuchen gute Wünsche beinhält und ein süsses Jahr versprechen soll) oder das Anzünden der Kerzen im 9-armigen Leuchter zu Chanukka (ich wusste nicht, dass es eine bestimmte Reihenfolge zum Anzünden gibt). „Glauben heisst zu vertrauen, auch wenn man nicht sieht.“ Krieg, Antisemitismus, Glaube, Angst, Freundschaft, Vertrauen – dies sind einige der behandelten Stichworte. Es war eine sehr intensive, emotionale Lektüre; grossartig geschrieben! Meine Leseempfehlung: 5 Sterne.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    19.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißende Geschichte über das Vertrauen zu Gott auch in schwierigen Zeiten.

    Buchinhalt: Brooklyn in den 1940er Jahren: Als bei einem Unfall die Mutter der 12jährigen Esther und ihres kleinen Bruders Peter stirbt, ist es für die beiden Kinder ein Schock, als der Vater sich freiwillig als Soldat meldet und in den Krieg zieht. Die Oma der Kinder kann und will sich nicht um die beiden kümmern, so dass Penny einspringt, die Tochter der Nachbarn und Kindheitsfreundin von Vater Eddie. Die Kinder lehnen die junge Frau zunächst ab und so wird der jüdische Vermieter der Familie, Jakob Mendel, eine Art Ersatz-Großvater für die beiden, bei dem sie ihr Herz ausschütten. Eines Tages wird ein Brandanschlag auf die Synagoge in der Nachbarschaft verübt und Jakob Mendel zu Unrecht verdächtigt.... Persönlicher Eindruck: Lynn Austin hat mit Ein Haus in Brooklyn wieder einen mitreißenden Roman geschaffen, der Seinesgleichen sucht. Vielschichtig und mit mehreren Handlungssträngen reißt die Geschichte, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Amerika abspielt, ihre Leser von der ersten Seite an mit. Hauptfiguren dabei sind die beiden 12 und 9 Jahre alten Kinder Esther und Peter Shaffer, deren Vater sich als Freiwilliger in den Krieg meldet und deren Mutter erst kurz zuvor bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Dementsprechend traumatisiert sind die beiden, so dass sie auch zunächst Penny ablehnen, die sich bereit erklärt, auf sie und die Wohnung aufzupassen. Besonders Esther ist lange Zeit mehr als eifersüchtig auf Penny und fürchtet, diese könnte den Platz der Mutter einnehmen – eine nicht ganz unbegründete Befürchtung: Penny hat die fixe Idee, sie und Eddie würden nach dessen Rückkehr ein Paar. Zweite Säule der Handlung ist Jakob Mendel, der in der Erdgeschosswohnung des Hauses lebt und seine Frau bei demselben Unglück verloren hat, bei dem auch Mrs. Shaffer starb. Er ist Jude und hat – ebenso wie Esther – den Glauben an Gott und das Vertrauen auf Hoffnung in schwierigen Zeiten verloren. Nach und nach freunden sich die beiden Kinder mit dem anfangs recht mürrischen aber herzensguten Mann an und er wird zu einer Art Ersatz-Opa, dessen Tür den beiden immer offen steht. Zusammen erkennen sie, dass Gott auch in dunklen Zeiten seine Kinder nie verlässt und auch im Kleinen Wunder wirkt – beiden Parteien fangen alsbald an, neue Hoffnung zu schöpfen. Sehr spannend war der Handlungsstrang, der den Brand in der Synagoge, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Wohnhauses befindet, behandelt. Jakob Mendel rettet die heiligen Bücher aus den Flammen, wird aber dann selbst verdächtigt, den Brand gelegt zu haben. Das, der Tod seiner Frau und die Tatsache, dass sein Sohn Avraham, Schwiegertochter Sarah und Enkelkind Fredele in Europa unter der Naziherrschaft um ihr Leben fürchten, lässt Jakob beinahe zerbrechen. Es ist allein die Freundschaft mit Penny und den Kindern, die ihm schließlich aus seinem emotionalen Elend heraushilft. Interessant waren auch die Details hinsichtlich jüdischen Lebens im Alltag oder die Feiertage wie Purim oder Chanukka, die das Buch wunderbar erläutert und an denen man als Leser zusammen mit den Protagonisten teilhaben kann. Natürlich enthält das Buch einen christlichen Aspekt. Thema dabei sind Gottvertrauen, Hoffnung und Vergebung, auch in schwierigen Zeiten – Gott lässt seine Kinder auch in der Not nicht im Stich und wendet schließlich alles doch noch zum Guten. Gebete werden immer gehört – auch wenn die Antwort nicht immer „Ja“ sein wird und das Göttliche vielleicht auch mal im Verborgenen wirkt. Für mich war Ein Haus in Brooklyn das Lesehighlight 2022, eine emotional mitreißende Geschichte mit sympathischen Figuren vor historischer Kulisse: die Handlung war wunderbar in die historischen Fakten eingebunden und ich habe von Anfang bis zum Schluss mitgefiebert, mitgelitten und mich am Ende mit den Figuren gefreut. Eine absolute Leseempfehlung mit Tiefgang und Botschaft – wunderbar!

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