Produktbild: Unsichtbar

Unsichtbar

14

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Invisible

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25257-0

Beschreibung

Rezension

Paul Austers 13. Roman zeigt den Meister des intelligent mysteriösen Suspense auf dem Höhepunkt seiner Kunst. ("Der Tagesspiegel")
Ein genial konstruierter Roman über Geld und Kunst, Liebe, Verbrechen und Moral. ("Denis Scheck")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Invisible

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25257-0

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Marshall

    5/5

    04.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Mein zweiter Auster-Roman…

    Mein zweiter Auster-Roman nach "Man in The Dark", den ich seinerzeit im englischen Original gelesen habe, hat mich auch auf deutsch nicht enttäuscht, mehr noch sogar fasziniert. An der Übersetzung konnte ich nichts Verwerfliches erkennen, ich habe allerdings auch nicht ins Original gesehen. Davon ab, schreibt Auster wieder sehr gut. Einen kleinen Vergleich zu mir oben genannten Mann im dunklen kann man schon machen, denn man sollte sich nicht zu sehr auf den Text auf dem Buchrücken verlocken lassen. Auster schreibt nicht einfach irgendeinen Thriller oder Krimi. Mehr zu sagen würde hier einem Verbrechen gleichkommen. Ich kann nur sagen: Es wird überraschend, interessant (besonders das Ende, das länger ist, als es eigentlich erscheint) und kaum so wie man beim Lesen der ersten Seiten denken wird. Auster schafft sowohl mit Adam Walker und Rudolf Born, aber auch anderen Charakteren wieder interessante Figuren, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann und deren Beziehung zueinander die ganze Geschiche trägt. Besonders gefällt mir an Auster ja auch, dass er nur wenige Andeutungen in seinen Beschreibungen nennt, ansonsten aber viel dem Leser überlässt. Auch die Gestiken oder Mimiken seiner Charaktere braucht er nicht zu beschreiben - und trotzdem erscheinen sie lebendiger als viele andere Charaktere aus anderen Büchern, wo wir jedes Barthaar kennenlernen dürfen. Da können sich viele Schriftsteller noch etwas von abschneiden! Schlussendlich darf man eben inhaltlich nicht viel sagen. Doch ich kann versichern, dass man beim Lesen nicht enttäuscht sein wird!

  • Bewertung

    aus Bad Lippspringe

    4/5

    07.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    „Sex, Sex und dann auch noch Inzest”

    Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren, deren Facettenreichtum nicht nur für zahllose Überraschungen sorgt, sondern einen großen Teil der Faszination des Romans ausmacht. So entwickeln sich die Charaktere unheimlich stark und sorgen dabei für viele Wendungen: Der großzügige Born, der zunächst zum sarkastischen Exzentriker und dann zum kaltblütigen Mörder wird; der schüchterne, unsichere Walker, der sich zum depressiven, aber sexgeilen Mann entwickelt oder die zurückhaltende Margot, die sich als selbstbewusste Verführerin präsentiert. Dabei bleibt die Entwicklung der Figuren trotz aller Wendungen jederzeit plausibel und nachvollziehbar. Ein beeindruckender Kniff ist aber auch die Erzählweise Austers: So ist der Roman mit verschiedenen zeitlichen Sprüngen und Rückblenden gespickt, so dass sich die Handlung des Romans über gute 40 Jahre hinzieht. Dabei enthalten diese Sprünge nicht nur wichtige Informationen über das Ende Walkers, sondern begründen seine Entwicklung auch psychologisch anschaulich. So zeigt sich, dass sein Leben sowohl durch die sexuelle Anziehungskraft seiner eigenen Schwester Gwyn, die zum Inzest führt, als auch den frühen Tod des kleinen Bruders und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten im Elternhaus bestimmt worden ist. Diese verschiedenen Informationen und Eindrücke, die im Laufe des Romans vermittelt werden, fügen sich am Ende zu einem plausiblen Gesamtbild zusammen und sorgen so für eine klare Konzentration auf die Entwicklung Walkers. Hinzu kommt die Multiperspektivität, die in diesem Roman als postmodernes Element eingesetzt wird. So wird der Roman mal aus der Sicht Walkers, mal aus der Sicht eines alten Freundes von Walker geschildert. So liest dieser nicht nur stellvertretend für den Leser das erste Kapitel aus Walkers Autobiographie, sondern schreibt diese auf Basis von Walkers Notizen nach dessen Tod auch zu Ende. Diese verschiedenen Perspektiven sorgen für eine zusätzliche Variation des Bildes, das von den Figuren entsteht, da die einzelnen Elemente nur mosaikartig zum Vorschein kommen. Die zahllosen Erzählerkommentare bringen dabei zusätzliche Spannung in die Handlung. Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist die Episode, wo Walker selbst nach Paris geht. So ist Walker zunächst scheinbar antriebslos in Paris, landet dann zufällig doch wieder mit Margot im Bett, will dann plötzlich doch Born für seinen Mord bestrafen, um schließlich fast mit Borns Stieftochter im Bett zu landen. Diese Passage ist als einzige nur ansatzweise plausibel und viel zu grob erzählt, um nachvollziehbar zu sein. Fazit: Alles in Allem ist Austers „Unsichtbar“ ein Roman, der ersten Güteklasse: Eine anspruchsvolle, intelligent gemachte Geschichte wird auf unterschiedlichste Art und Weise im Roman erzählt und präsentiert, bleibt dabei aber jederzeit spannend und glaubwürdig. Die höchst interessanten und facettenreichen Figuren sind dabei extrem faszinierend und fesseln auf diese Weise den Leser. Wer postmoderne Romane (wie auch andere Werke von Paul Auster wie Moon Palace) mag, wird auch mit diesem Roman glücklich werden. Wer hingegen weniger anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur sucht, sollte sich einen Kauf gut überlegen.

  • Bewertung

    aus Bad Lippspringe

    4/5

    23.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Sex, Sex und dann auch noch Inzest

    Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren, deren Facettenreichtum nicht nur für zahllose Überraschungen sorgt, sondern einen großen Teil der Faszination des Romans ausmacht. So entwickeln sich die Charaktere unheimlich stark und sorgen dabei für viele Wendungen: Der großzügige Born, der zunächst zum sarkastischen Exzentriker und dann zum kaltblütigen Mörder wird; der schüchterne, unsichere Walker, der sich zum depressiven, aber sexgeilen Mann entwickelt oder die zurückhaltende Margot, die sich als selbstbewusste Verführerin präsentiert. Dabei bleibt die Entwicklung der Figuren trotz aller Wendungen jederzeit plausibel und nachvollziehbar. Ein beeindruckender Kniff ist aber auch die Erzählweise Austers: So ist der Roman mit verschiedenen zeitlichen Sprüngen und Rückblenden gespickt, so dass sich die Handlung des Romans über gute 40 Jahre hinzieht. Dabei enthalten diese Sprünge nicht nur wichtige Informationen über das Ende Walkers, sondern begründen seine Entwicklung auch psychologisch anschaulich. So zeigt sich, dass sein Leben sowohl durch die sexuelle Anziehungskraft seiner eigenen Schwester Gwyn, die zum Inzest führt, als auch den frühen Tod des kleinen Bruders und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten im Elternhaus bestimmt worden ist. Diese verschiedenen Informationen und Eindrücke, die im Laufe des Romans vermittelt werden, fügen sich am Ende zu einem plausiblen Gesamtbild zusammen und sorgen so für eine klare Konzentration auf die Entwicklung Walkers. Hinzu kommt die Multiperspektivität, die in diesem Roman als postmodernes Element eingesetzt wird. So wird der Roman mal aus der Sicht Walkers, mal aus der Sicht eines alten Freundes von Walker geschildert. So liest dieser nicht nur stellvertretend für den Leser das erste Kapitel aus Walkers Autobiographie, sondern schreibt diese auf Basis von Walkers Notizen nach dessen Tod auch zu Ende. Diese verschiedenen Perspektiven sorgen für eine zusätzliche Variation des Bildes, das von den Figuren entsteht, da die einzelnen Elemente nur mosaikartig zum Vorschein kommen. Die zahllosen Erzählerkommentare bringen dabei zusätzliche Spannung in die Handlung. Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist die Episode, wo Walker selbst nach Paris geht. So ist Walker zunächst scheinbar antriebslos in Paris, landet dann zufällig doch wieder mit Margot im Bett, will dann plötzlich doch Born für seinen Mord bestrafen, um schließlich fast mit Borns Stieftochter im Bett zu landen. Diese Passage ist als einzige nur ansatzweise plausibel und viel zu grob erzählt, um nachvollziehbar zu sein. Fazit: Alles in Allem ist Austers „Unsichtbar“ ein Roman, der ersten Güteklasse: Eine anspruchsvolle, intelligent gemachte Geschichte wird auf unterschiedlichste Art und Weise im Roman erzählt und präsentiert, bleibt dabei aber jederzeit spannend und glaubwürdig. Die höchst interessanten und facettenreichen Figuren sind dabei extrem faszinierend und fesseln auf diese Weise den Leser. Wer postmoderne Romane (wie auch andere Werke von Paul Auster wie Moon Palace) mag, wird auch mit diesem Roman glücklich werden. Wer hingegen weniger anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur sucht, sollte sich einen Kauf gut überlegen.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und subtil verstörend fühlt...

    Düster und subtil verstörend fühlt sich Paul Auster wieder einmal in die Abgründe des Menschen. Bisher neben Leviathan für mich sein bestes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    29.08.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Spiel mit dem Teufel

    Auster lotet Grenzen aus und blickt tief in seelische Abgründe."Unsichtbar" ist sein intensivster, vieleicht sogar sein bester Roman- sehr lesenswert!

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kai Reinhard

    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Die Abgründe der menschlichen Seele

    Paul Auster erzählt in seinem Roman die Geschichte des jungen Mannes Adam Walker und meisterlich schildert er die Abgründe der menschlichen Seele. Der Roman gliedert sich in vier Teile: Im ersten Teil des Buches kommt Adam Walker selbst zu Wort und schildert seine Erlebnisse im Jahre 1967 in New York. Der zweite Teil wird erzählt, als ob ein guter Freund von Walker die ganze Geschichte schildern würde und spielt kurz nach den schicksalhaften Ereignissen, die diesem ­wiederfahren sind, bis kurz bevor dieser nach Paris reist. Der dritte Teil erzählt die Erlebnisse von Walker in Paris. Der vierte und letzte Teil sind die Tagebucheinträge der gealterten Cecile. Paul Auster versteht es meisterlich, mit dem Leser zu spielen. Nie weis man genau, welche der geschilderten Ereignisse jetzt von Adam erfunden wurden und welche der Realität entsprechen. Die Sprache des Romanes fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde sogar sagen, das dieser Roman sein bisher bester ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich war hin und her gerissen zwischen Mitleid für Adam und den abschreckenden Ereignissen, die geschildert werden. Paul Austers Roman hat mich tief bewegt und ich kann ihm jedem nur empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2010

    eBook (ePUB 3)

    fesselnd und faszinierend!

    Adam Walker, smart, gutaussehend und hochsensibel, studiert an der Columbia University Literaturwissenschaften und möchte gern Dichter werden. Auf einer Party lernt er den Universitätsprofessor Rudolf Born, gebürtiger Schweizer, und dessen Freundin Margot, eine Pariserin, kennen.Man kommt ins Gespräch und am Ende der Nacht ist eine Idee geboren, an die man am Morgen nicht im geringsten geglaubt hätte... Wenn Sie sich dieses eBook auf Ihren neuen, schönen eReader von Thalia, den OYO, downloaden, dann vergessen Sie alles andere, was Sie noch erledigen wollten! Ein großartiger, sog-artiger Erzählstil wird Sie gefangennehmen!
  • Zum Bewerterprofil von Elke Schmidt

    Elke Schmidt

    Thalia Mayersche Sankt Augustin – huma

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisch geschrieben!

    Paul Auster habe ich lesen müssen, zu meiner Abschlussprüfung als Buchhändlerin. Da fand ich "Die Brooklyn-Revue" schon sagenhaft gut. Mit "Unsichtbar" setzte er noch einen darauf. Die Abgründe des Menschen werden auf eine sehr einnehmende Weise beschrieben, die einem beim Lesen nicht mehr los lässt. Gute Literatur, die spannend erzählt wird.

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