Die Grundlegung des modernen japanischen Bildungssystems: Joseph C. Trainor und die amerikanischen Bildungsreformen in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg
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Sprache:Deutsch
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.06.2011
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
27/19/0,8 cm
Gewicht
297 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-6419-1
Besondere Bedeutung bei der Erstellung der Untersuchung wurde folgenden Fragen zugemessen: Wie stark war der amerikanische Einfluss im besetzten Japan? Können die Beziehungen zwischen Vertretern der Besatzungsmacht und den Verantwortlichen vor Ort auf das einfache Verhältnis eines uneingeschränkt diktierenden Siegers und einem sich zwangsläufig fügenden Unterlegenen beschränkt werden? Gab es Widerstand gegen die Reformen der Besatzer von japanischer Seite und als wie erfolgreich kann dieser eingestuft werden? Kann folglich überhaupt von einer amerikanischen Demokratisierung Japans insbesondere im Bildungsbereich gesprochen werden? Konnten alle geplanten Reformen durchgeführt werden und waren diese Änderungen auch nachhaltig, d. h. auch nach Beendigung der Besatzung ab dem Jahre 1952 weiterhin in Kraft, um den Erhalt der mit der neuen Verfassung festgeschriebenen Demokratisierung des Landes langfristig zu sichern?
Zur Klärung des vorangegangenen Fragenkataloges wurde das Werk wie folgt strukturiert: Leben und Werk des für diese Untersuchung wichtigsten Akteurs Joseph C. Trainor werden beleuchtet, bevor auf die Entwicklung der amerikanischen Nachkriegsplanungen unter besonderer Berücksichtigung der Nachkriegsgestaltungspläne der Japanexperten des U.S. State Departments eingegangen wird. Im Anschluss wird das erste Jahr der Besatzung in den Blick genommen. Hier werden erste Maßnahmen des japanischen Bildungsministeriums unmittelbar nach Beendigung des Krieges und deren Fortsetzung durch die U.S.-Besatzungskräfte, erste amerikanische Direktiven im Bildungssektor und schließlich die Empfehlungen der United States Education Mission to Japan untersucht. Daran anknüpfend befasst sich der Autor mit den langfristig angelegten Reformen im Bildungssektor, ersten Gesetzen zur Festschreibung der neuen Bildungspolitik und der praktischen Umsetzung der initiierten Reformmaßnahmen. Insbesondere die Art und Weise der Zusammenarbeit amerikanischer Reformpädagogen mit den japanischen Stellen wird dabei große Bedeutung zugemessen. In einem abschließenden Ausblick skizziert der Verfasser die weitere Entwicklung des japanischen Bildungssystems, bevor eine fundierte Einschätzung der tatsächlichen Reformtragweite erfolgt.
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