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Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit Probleme, Perspektiven und Anstöße für die Unterrichtspraxis

1

39,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2011

Herausgeber

Thomas Martin Buck + weitere

Verlag

Waxmann Verlag GmbH

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

24/17/2,4 cm

Gewicht

714 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8309-2305-3

Beschreibung

Rezension

[...] der Band [bietet] eine Fülle von Denkanstößen und zeichnet ein gutes Bild vom Stand der Diskussion in den unterschiedlichen universitären (Teil-)Disziplinen und Praxisbereichen. – Oliver Plessow in: Historische Zeitschrift, 296/2013
Der vorliegende Sammelband geht weit über das Deskriptive hinaus und
überzeugt nicht nur durch seine reichhaltigen Praxisbezüge und -berichte. Vielmehr nutzt er diese, um auf der Grundlage theoretischer
Überlegungen, Rückschlüsse für die Vermittlung ziehen und anbieten zu
können. Die drei großen Felder der Geschichtsdidaktik – Empirie, Theorie und Pragmatik – werden hier vorbildlich miteinander verwoben und erkenntnisorientiert präsentiert. Im Fokus steht das Mittelalter der
Gegenwart, das im Unterricht ebenso wie das historische Mittelalter
zukunftsorientiert thematisiert wird. Die Kunst ist es wohl – und auch
hier werden erfreulich viele Brücken aufgezeigt – diese beiden
'Mittelalter' miteinander zu verschränken ohne ihre jeweilige Individualität aufzugeben. Die Beiträge des Bandes verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Lernenden – und dies gilt keineswegs nur für Schülerinnen und Schüler – bei ihrem im Alltag generiertem Vorwissen ,abzuholen', um so nachhaltiges historisches Lernen zu ermöglichen. – Georg Koch auf H-Soz-u-Kult
Die Artikel in dem Buch bauen auf Umfragen mit hohem Praxisbezug auf. Die Autoren der Beiträge haben eine ausführliche Arbeit geleistet und gezeigt, dass es möglich ist auch mit modernen Methoden das Mittelalter greifbar und begrifflich zu machen. Doch noch ist die ganze Arbeit nicht getan. Es soll eher einen Anstoß darstellen. Einen Anstoß zum Umdenken, zum Suchen neuer Methoden und zum Umdenken und Umstrukturieren der alten. – Lisa Konkol auf: der quâtspreche
Möglichkeiten des Umgangs mit dem Mittelalter und der mittelalterlichen Populärkultur in der Schule aufzuzeigen – dies war ein selbst gestecktes Ziel des Sammelbandes. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, doch es ist fest in den Blick genommen worden.[...] Für den Rezensenten war die Lektüre anregend und wissensvermittelnd. – Hubert Mittler in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, 2012
Aus den Beiträgen leitet sich keine besserwisserische Korrektur der Erscheinungen der seit geraumer Zeit zu beobachtenden Mittelalterbegeisterung ab, sondern vielmehr die Notwendigkeit wissenschaftlich fundierter Begleitung. [...] Der Sammelband ist eine äußerst wichtige Publikation für all diejenigen, die sich professionell mit „Mittelalter", aber auch ganz allgemein mit Geschichte und Geschichtlichkeit ihrer Gegenstände und Sachverhalte befassen oder befassen sollten. – Ina Karg in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, H. 3/2012

Portrait

Thomas Martin Buck, Prof. Dr., Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Philosophie an der Universität Freiburg. Erstes Staatsexamen 1991/1992, Promotion 1996, Habilitation 2001. Seit 2006 Professur für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Mittelalterliche Geschichte, Geschichte der Geschichtsschreibung, Historiographie, Didaktik des Mittelalter-Unterrichts, Richtlinien und Bildungspläne, Historisches Lernen im Sachunterricht der Grundschule, »Nachhaltigkeit« im Geschichtsunterricht..
Prof. Dr. Nicola Brauch besetzt seit 2014 eine Professur für Didaktik der Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte in der Geschichtsdidaktik umfassen dabei u.a. die Konzeptionslogik von Lernaufgaben und Testaufgaben, Messung von Kompetenzen historischen und geschichtsdidaktischen Denkens sowie Auswahlprozesse zur Passung von Inhalten, Medien und Aufgaben zur Förderung historischen und didaktischen Lernens.

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2011

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Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

24/17/2,4 cm

Gewicht

714 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8309-2305-3

Herstelleradresse

Waxmann Verlag
Steinfurter Str. 555
48159 Münster
DE

Email: info@waxmann.com

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  • Lisa Laqua M. A.

    aus Berlin

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Anstoß zum Um- und Weiterdenken

    Da ich mich durch die ehrenamtlichen Arbeit im Museumsdorf Düppel viel und eingehend mit der Thematik der Problematik von Darstellung, sowie Didaktik und Museumspädagogik auseinander setze, will ich allen Interessierten dieses Buch ans Herz legen. Es ist in den letzten Jahrzehnten eine große Kluft zwischen der mittelalterlichen Forschung und dem Populärwissen entstanden. Im Rahmenplan von Oberschulen wird das Mittelalter, das immerhin tausend Jahre umfässt, in nicht mal einem halben Jahr behandelt. Nur wenig bleibt von dem Unterrichtsstoff hängen und so wird diese Epoche als sehr unwichtig wahrgenommen. Im Gegensatz dazu tauchen die Mediävisten an Hochschulen und Universitäten in immer detailliertere Forschung ein und können ein immer klareres Bild der mittelalterlichen Welt erstellen. Um zwischen den Disziplinen und den Einrichtungen zu vermitteln und Diskussionen anzuregen, wurde 2009 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein Symposium abgehalten. Die Aufsätze dazu sind in diesem Buch zusammen gestellt und tragen die Titel wie „Das Mittelalter der Populärkultur“ von Simon Maria Hassemer, „Von Mönchen, Rittern und einer Päpstin: Das Mittelalter im aktuellen Spielfilm. Das Kino als Lernort für Geschicht“ von Christian Kuchler oder “ ‚Verordnete Finsternis‘ Mittelalter nach Lehrplan“ von Arnold Bühler. Alle am Symposium Mitwirkende stellten erkenntnisorientierte Methoden und Ansätze in den Vordergrund. Es muss unbedingt einen Weg gefunden werden das Museum und die Epoche Mittelalter für die ‚breite Masse‘ zugänglich zu machen ohne gravierende Abstriche machen zu müssen. Die Artikel in dem Buch bauen auf Umfragen mit hohem Praxisbezug auf. Die Autoren der Beiträge haben eine ausführliche Arbeit geleistet und gezeigt, dass es möglich ist auch mit modernen Methoden das Mittelalter greifbar und begrifflich zu machen. Doch noch ist die ganze Arbeit nicht getan. Es soll eher einen Anstoß darstellen. Einen Anstoß zum Umdenken, zum Suchen neuer Methoden und zum Umdenken um Umstrukturieren der alten. Da ich die Thematik und die Ansätze spannend und richtig finde, kann ich das ganze Projekt nur unterstützen. Originalbeitrag auf dem Blog lesen: quatspreche.wordpress.com

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